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BeitragVerfasst: Fr Mai 20, 2016 9:26 am 
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Registriert: Mi Apr 27, 2016 2:28 pm
Beiträge: 3
Hallo Zusammen

Wir sind in der Physik gerade daran, eine Arbeit über den Kraftstoss zu Verfassen. Die Aufgabe bestand darin, ein kleines Zugwägelchen Anzuschieben. Mit einem Ultraschallmesser konnten wir dann die Zeit, die Geschwindigkeit, die Strecke und die Beschleunigung bestimmen. Im vornerein haben wir die Masse durch eine Waage bestimmt. Diese Messung haben wir als drei Serien, mit je 5 Messungen durchgeführt. Die erste Messung war ein "Standardschub", die zweite Messung sollte doppelt so stark sein und die dritte Messung nur halb so stark.

Nun konnte ich all diese Werte in einer Tabelle gut umsetzen. Das Problem ist nun, dass wir auch die Reibung berechnen sollen. Wir haben aber keinen Reibungskoeffizienten.

Gibt es eine andere Möglichkeit, die Reibungskraft zu bestimmen? Wir haben es mit der Formel Fr= m*a versucht, aber dazu kam dann, dass durch die verschiedenen verzögerungen natürlich sich der Reibungskoeffizient stark beeinflusst wurde, was ja nicht sein kann, da wir immer die gleiche Unterlage verwendet haben, also muss irgendwo ein Fehler vorliegen.

Gibt es denn irgendeine Möglichkeit, ohne eine vorhandene Reibungskraft und ohne einen vorhanden Reibungskoeffizienten einer der Werte aus der Normalkraft, die Beschleunigung, die Geschwindigkeit, die Masse, den Bremsweg zu bestimmen?

Besten Dank für eure Auskunft.

Gruss

gabe


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BeitragVerfasst: Fr Mai 20, 2016 7:13 pm 
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Registriert: Mi Nov 04, 2009 6:46 pm
Beiträge: 669
Ohne das Experiment verstanden zu haben: Bei gleichmäßiger Bremsung / Reibung auf ebener Unterlage ließe sich der Koeffizient aus Startgeschwindigkeit und restlichem Fahrweg ermitteln µ = v² / 2sg.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 20, 2016 9:33 pm 
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Registriert: Mi Apr 27, 2016 2:28 pm
Beiträge: 3
Ja genau es ist eine gleichmässige Bremsung, deswegen besten Dank für die Formel!

Ich hoffe ich habe es richtig verstanden: (ve-va)^2/ 2*strecke*gravitation)

Werde ich gleich Umsetzen. Du hast mir ein wenig das Leben gerettet :3.


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BeitragVerfasst: Sa Mai 21, 2016 10:36 am 
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Site Admin

Registriert: Di Mär 13, 2007 7:25 pm
Beiträge: 3408
Wohnort: München
gabe hat geschrieben:
Gibt es denn irgendeine Möglichkeit, ohne eine vorhandene Reibungskraft und ohne einen vorhanden Reibungskoeffizienten einer der Werte aus der Normalkraft Fn, die Beschleunigung a, die Geschwindigkeit v, die Masse m, den Bremsweg s zu bestimmen?
Wahrscheinlich geht es mit Euren 3 Versuchen, gabe. Mach Doch eine Tabelle mit den Messwerten und gib eine genaue Versuchsbeschreibung - soweit Du sie nicht schon oben gegeben hast. Die Reibungsenergie ist ja immer W = µ*m*g*s

_________________
Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ


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