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 Betreff des Beitrags: 1 Ohm-Widerstand
BeitragVerfasst: Mi Feb 08, 2017 9:05 am 
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Registriert: Mi Feb 08, 2017 8:51 am
Beiträge: 3
Hallo,

als Anfänger habe ich hier mal eine kleine Frage:

Den Widerstand R kann ich doch als Verhältnis von Spannung und Stromstärke angeben. In einem normalen Stromkreis ohne Widerstand (eigentlich Kurzschluss, ich weiß) wäre ja theoretisch U=I, oder sehe ich das falsch? Das heißt nach R=U/I, dass der Widerstand 1 Ohm beträgt.
In einem Elektronikkatalog habe ich jetzt einen entsprechenden Widerstand gefunden. Wenn bei einem Ohm U und I aber gleich bleiben, wozu braucht es dann einen solchen Vorwiderstand?

Ich hoffe, ihr versteht mein Problem.


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 Betreff des Beitrags: Re: 1 Ohm-Widerstand
BeitragVerfasst: Mi Feb 08, 2017 1:22 pm 
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Registriert: Mo Jan 16, 2017 5:41 pm
Beiträge: 5
Hallo,
Du hast ein Algebra-Problem.

Kurzschluss bedeutet die Spannung ist Null (U = 0)
Der Widerstand ist der Quotient aus Spannung und Strom. Wenn der Zähler (die Spannung U) Null ist, dann ist auch der Quotient Null.
OK?


Zuletzt geändert von hightech am Mi Feb 08, 2017 3:08 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1 Ohm-Widerstand
BeitragVerfasst: Mi Feb 08, 2017 1:58 pm 
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Beiträge: 3298
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hightech hat geschrieben:
Du hast ein Algebra-Problem.
Wenn der Nenner (die Spannung U) Null ist, dann ist auch der Quotient Null.
Und ich dachte immer, hightech, dass ein Bruch = Zähler durch Nenner ist und dass Irgendwas (außer unendlich) durch Null den Wert Unendlich ergibt?
Es scheint, die Algebra-Probleme sind doch noch weiter verbreitet. ;)

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Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ


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 Betreff des Beitrags: Re: 1 Ohm-Widerstand
BeitragVerfasst: Mi Feb 08, 2017 3:12 pm 
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Registriert: Mo Jan 16, 2017 5:41 pm
Beiträge: 5
Hallo isi,

tja, so schnell kann´s gehen wenn man abgelenkt ist und nicht aufpasst. Aber ich hab´s korrigiert.

Gruß von Hightech ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: 1 Ohm-Widerstand
BeitragVerfasst: Mi Feb 08, 2017 3:26 pm 
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Registriert: Mi Feb 08, 2017 8:51 am
Beiträge: 3
Andersherum gefragt: Was bringt mir ein solcher Widerstand? 1 Ohm bedeutet ja, dass U und I gleich sind. Das wiederum heißt, dass der Stromkreis eigentlich keinen Widerstand haben kann, was letztendlich zum Kurzschluss führt. Oder liegt ich komplett daneben?

BTW: Wie lässt sich eigentlich der Mindestwiderstand berechnen, damit kein Kurzschluss entsteht?


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 Betreff des Beitrags: Re: 1 Ohm-Widerstand
BeitragVerfasst: Mi Feb 08, 2017 4:44 pm 
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Registriert: Di Mär 13, 2007 7:25 pm
Beiträge: 3298
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bobo01 hat geschrieben:
Wie lässt sich eigentlich der Mindestwiderstand berechnen, damit kein Kurzschluss entsteht?
Beispiel 230V und 16A-Sicherung:
Widerstand muss größer sein als R = U / I = 230 / 16 = 14 Ohm

Wie Ohmsches Gesetz merken? .... Gesuchte Größe mit Zeigefinger abdecken
Bild

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Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ


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 Betreff des Beitrags: Re: 1 Ohm-Widerstand
BeitragVerfasst: Fr Feb 24, 2017 9:37 am 
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Registriert: Mi Feb 08, 2017 8:51 am
Beiträge: 3
Hallo isi1,

Zitat:
Beispiel 230V und 16A-Sicherung:
Widerstand muss größer sein als R = U / I = 230 / 16 = 14 Ohm


ich habe mal ein paar Tage darüber nachgedacht. Ich habe hier einen Trafo mit 16 V Wechselspannung. Wenn ich beide Pole einfach verbinde entsteht ein Kurzschluss - klar. Wenn ich es jetzt so machen will, wie du gesagt hast, muss ich einen Widerstand dazwischen schalten, der größer ist als U/I. Das wäre in meinem Fall 16V/?A. Die Stromstärke kann ich doch erst ermitteln, wenn ich den Widerstand habe (I=U/R). Umgekehrt kann ich den benötigten Widerstand erst ermitteln, wenn ich auch die Stromaufnahme habe. Das ist mein grundsätzliches Problem an der ganzen Sache.


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