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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Do Jul 13, 2017 8:39 pm 
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Planck sagte es gäbe keine Atome (im Sinne der unteilbaren Materie der Atomisten) - die Dynamiker (Wellentheoretiker, später auch Schrödinger) hatten und haben natürlich recht. Die kuriose dunkle Materie der Physiker gibt es nicht, ich habe den Ausdruck anstelle des mitgeführten Aethers bzw. der Neutrinos verwendet. Fizeau unterschied übrigens ebenfalls zwischen ruhendem und mitgeführten Aether.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Do Jul 13, 2017 9:07 pm 
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Ich weiß einfach nie, ob ich sauer auf Dich sein oder ob ich einfach nur Mitleid mit Dir haben soll... Kannst Du nicht einfach wieder zur Vernunft kommen? Es "gibt" keinen Äther... Wie oft soll ich denn noch sagen... Und er wird auch gar nicht gebraucht... Er ist komplett überflüssig... Aber was ich bei dir nun so gar nicht verstehe, ist, warum du zwar einen absoluten Raum, aber keine absolute Zeit annimmst...

Übrigens, genau den gleichen Fehler habe ich ganz am Anfang auch gemacht, mich aber dann während meiner Untersuchungen der Lorentz-Transformation eines besseren besonnen... Gerade die Lorentz-Transformation macht nicht nur eine Relativität der Zeit, sondern auch eine Relativität der Längen notwendig... Und zwar zwingend!!! Aber dann kann man den Spieß natürlich umderehen, und analog zur Gravitatiosnzeitdilatation auch eine Gravitationslängnekontraktion postulieren, was ja meistens nicht gemacht wird... "So" wird ein Schuh draus... Du scheinst hingegen immer an den entscheidenden Stellen die genau falschen Schlussfolgerungen gezogen zu haben... Anders kann ich es mir bei Dir nicht erklären... Und jetzt hast Du dich so tief in Deine Irrtümer verrannt, dass es für Dich kein Entkommen mehr gibt.. Du arme Sau... Sorry, aber ich kann es nicht anders sagen...

Lies die Vorworte:

http://joachimstiller.de/download/sonst ... eorie1.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Fr Jul 14, 2017 12:21 pm 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
sonstiges_wasserstoffhypothese2.pdf
Lieber Joachim,
Ich habe Dein pdf bisher bis zur Mitte gelesen und glaube, einen kleinen Fehler gefunden zu haben (ob er allerdings die damit erklärte Annahme stört, überblicke ich noch nicht - aber den Text könnte man richtigstellen):
Joachim Stiller, Seite 12 des wasserstoffhypothese2.pdf hat geschrieben:
Eine Spiralgalaxie ist eine Art Scheibe, in der die Sterne - wir stellen sie uns vereinfacht als
Punktmassen vor - irgendwie verteilt sind, und angenähert auf Kreisbahnen um das galaktische Zentrum rotieren. So... Und nun greifen wir uns einfach einen einzelnen Stern heraus.
Dann wird der Stern durch die Gravitation auf seiner Bahn gehalten. Und für diese Gravitation ist einzig and allein relevant, was an Masse "innerhalb" der Kreisbahn liegt. Alle Massen,
die außerhalb liegen, können ganz pauschal vernachlässigt werden. Und? Überrascht? Du
willst jetzt sicherlich wissen, wie ich darauf komme. Nun, auf der einen Außenseite ziehen
einige wenige Massen den Stern vom galaktischen Zentrum weg. Aber diese Massen sind
ganz dicht bei unserem Stern, üben also recht große Gravitation aus. Wenn man den Kreisring
aber auf die gegenüberliegende Seite der Galaxie hin verfolgt, so befinden sich dort auf der
Außenseite unserer Kreisbahn viel mehr Sterne, die unsere Probemasse zum galaktischen
Zentrum hinziehen. Allerdings sind diese vielen Massen viel weiter Weg. Und Mathematiker
konnten eindeutig zeigen, dass sich beide Kräftescharen genau aufheben. Also: Alle Sterne,
die außerhalb unserer angenommenen Kreisbahn liegen, fallen weg. Sie sind zu vernachlässigen. Wichtig ist nur, was "innerhalb" der Kreisbahn liegt. Und dann ist das Newtonsche Gravitations-Bewegungsgesetz sehr wohl auf jede einzelne Probemasse anwendbar.
Auf Seite 12 z.B. wird die Scheibe der Galaxie betrachte und behauptet, dass sich außerhalb eines Kreises liegende Massenanziehungen aufheben. Das stimmt nur bei der Kugelschale, wenn sie kugelsymmetrisch mit Masse belegt ist.
Leicht verständlicher Beweis: bei der Kugelschale (Massendichte kugelsymmetrisch) heben sich die Kräfte aus entgegengesetzen Richtungen auf, da die in einem bestimmten Raumwinkel zu sehenden Massen mit dem Qadrat der Entfernung zunehmen, nach Newton jedoch die Anziehung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt.
Bei der Scheibe sieht man von einem äußeren Kreisring in der Nähe wesentlich mehr m/r² im gegebenen Raumwinkel. Nach Newton zieht einen der näher liegende Teil des Kreisrings also deutlich stärker an als der entfernte.

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 Betreff des Beitrags: #//#
BeitragVerfasst: Fr Jul 14, 2017 1:03 pm 
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... ich lehne die absolute Zeit nicht ab, nur entzieht sich diese jeglicher Messung - was gemessen werden kann sind Zeitintervalle und diese werden mit Hilfe von Oszillatoren gemessen.

Woher bekommt der absolute Raum seinen Wellenwiderstand Z0 = µ0*c0? Durch Materie! Diese Materie nennt sich Aether und bremst das Licht von oo auf c0 ab, quer zu ExH wird das Licht von der Geschwindigkeit v der Lichtquelle mitgeführt. Licht ist dabei kein Aetherteilchen wie früher z. B. von Wüllner, Jamin (mc², 1863) angenommen wurde, sondern ein Aetherschwingen mit dazwischen befindlichen E und H Feldern (mc², v. Dellingshausen, Vibrationstheorie, 1898?). Wobei das H Feld im Sinne des Impetusgedankens als Bewegungseffekt verstanden werden kann.

Die falsche Behauptung, es gäbe keinen Aether wird mit dem Michelson-Versuch begründet, der wie Fabry ein Interferometer baute, richtig interpretiert konnte er keine passende Lichtfrequenz finden, welche an den Aether koppelte - seine Messung scheiterte (er verwendete falsche Messfrequenzen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Fr Jul 14, 2017 4:30 pm 
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Jens, bei allem Respekt, aber Du hast Die Physik schlicht umsonst studiernt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Sa Jul 15, 2017 1:15 pm 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
Jens, bei allem Respekt, aber Du hast Die Physik schlicht umsonst studiernt...
Wahrscheinlich meinst Du nicht 'umsonst' sondern 'vergebens', Joachim, denn das Studium hat Jens sicher einiges gekostet, selbst wenn es nichts gebracht hätte. Wir kennen aber Jens aus vielen Beiträgen als hervorragenden Physiker.

Noch eine Frage an Euch beide: Wieso klammert sich Einstein so apodiktisch an die Messung der Gleichzeitigkeit mit Hilfe von Licht? Das Experiment Michelsons zeigt doch nur, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant ist. Daraus kann man nicht zwingend schließen, dass c die höchstmögliche Geschwindigkeit ist. Diese fatale Nicht-Gleichzeitigkeit bei bewegten Beobachtern enfällt doch ersatzlos, wenn man eine bessere Methode als die Lichtmessung finden sollte. Das EPR-Experiment hat mittlerweile gezeigt, dass es Effekte gibt, bei denen über Lichtjahre (oder wenigstens über km in Wien) die Verschränkung ohne Zeitverzug zu messen ist? Und (zusätzlich) bei dem fast vollständigen Unwissen über die Einzelheiten der so heftig postulierten dunklen Materie und Energie könnten immerhin auch noch Effekte auftreten, die nichts mit der Lichgeschwindigkeit zu tun haben, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Sa Jul 15, 2017 2:14 pm 
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Verschränung ist natülich eine Informationsübertragung schneller als das Licht... Das ist richtig... Die beiden verschränkten Teilchen muss man sich als ein einziges Teilchen vorstellen, und das über beliebige Entfernungen... Die Brücke verläuft - so vorsichtige Theorieansätze - durch den Hyperraum... Daher wäre es denkbar, dass man sich irgendwann auch in Echtzeit durch den Hyperraum bewegen kann... Das müsste theoretisch machbar sein...

Die Lichtgeschwindigkeit ist tatsächlich konstant und damit absolut... Aber es ist nicht die höchste Geschwindigkeit... Die höchste Geschwindigkeit ist die berühmte Echtzeitgeschwindigkeit bei der Informationsübertragung von verschränkten Teilchen...

Und die dritte absolute Geschwindigkeit ist dann die absolute Ruhe... Und das zeigt eben auch von dieser Seite die Notwendigkeit der Annahme eines absoluten Bezugssystems...

Eine Relativität der Gleichzeitigkeit gibt es hingegen nicht, und zwar deshalb nicht, weil Zeit gurndsätzlich invariant ist... Die von einer beliebig laufenden Uhr angezigte Zeit erscheint jedem Beobachter aus egal welchem Bezugssystem immer gleich... Es wird also stets Einigkeit geben über die angezeigte Uhrzeit... Zum Irrtum der Relativität de Gleichzeitigkeit ist folgendes Lehrvideo ganz aufschlussreich...Du wirst es gut verstehen können... Ich kann das Video überhaut guten Gewissens zu Widerlegunszwecken empfehlen... Die Pointe ist der allerletzte Satz... So lange müsst Ihr schon durchhalten... Aber der letzte Satz wird Euch für Eure Mühe reich entschädigen... Versprüchen...

https://www.youtube.com/watch?v=hWfAN_VPJZ8


Zuletzt geändert von Joachim Stiller am Sa Jul 15, 2017 2:34 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Sa Jul 15, 2017 2:22 pm 
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isi1 hat geschrieben:
Joachim Stiller hat geschrieben:
sonstiges_wasserstoffhypothese2.pdf
Lieber Joachim,
Ich habe Dein pdf bisher bis zur Mitte gelesen und glaube, einen kleinen Fehler gefunden zu haben (ob er allerdings die damit erklärte Annahme stört, überblicke ich noch nicht - aber den Text könnte man richtigstellen):
Joachim Stiller, Seite 12 des wasserstoffhypothese2.pdf hat geschrieben:
Eine Spiralgalaxie ist eine Art Scheibe, in der die Sterne - wir stellen sie uns vereinfacht als
Punktmassen vor - irgendwie verteilt sind, und angenähert auf Kreisbahnen um das galaktische Zentrum rotieren. So... Und nun greifen wir uns einfach einen einzelnen Stern heraus.
Dann wird der Stern durch die Gravitation auf seiner Bahn gehalten. Und für diese Gravitation ist einzig and allein relevant, was an Masse "innerhalb" der Kreisbahn liegt. Alle Massen,
die außerhalb liegen, können ganz pauschal vernachlässigt werden. Und? Überrascht? Du
willst jetzt sicherlich wissen, wie ich darauf komme. Nun, auf der einen Außenseite ziehen
einige wenige Massen den Stern vom galaktischen Zentrum weg. Aber diese Massen sind
ganz dicht bei unserem Stern, üben also recht große Gravitation aus. Wenn man den Kreisring
aber auf die gegenüberliegende Seite der Galaxie hin verfolgt, so befinden sich dort auf der
Außenseite unserer Kreisbahn viel mehr Sterne, die unsere Probemasse zum galaktischen
Zentrum hinziehen. Allerdings sind diese vielen Massen viel weiter Weg. Und Mathematiker
konnten eindeutig zeigen, dass sich beide Kräftescharen genau aufheben. Also: Alle Sterne,
die außerhalb unserer angenommenen Kreisbahn liegen, fallen weg. Sie sind zu vernachlässigen. Wichtig ist nur, was "innerhalb" der Kreisbahn liegt. Und dann ist das Newtonsche Gravitations-Bewegungsgesetz sehr wohl auf jede einzelne Probemasse anwendbar.
Auf Seite 12 z.B. wird die Scheibe der Galaxie betrachte und behauptet, dass sich außerhalb eines Kreises liegende Massenanziehungen aufheben. Das stimmt nur bei der Kugelschale, wenn sie kugelsymmetrisch mit Masse belegt ist.
Leicht verständlicher Beweis: bei der Kugelschale (Massendichte kugelsymmetrisch) heben sich die Kräfte aus entgegengesetzen Richtungen auf, da die in einem bestimmten Raumwinkel zu sehenden Massen mit dem Qadrat der Entfernung zunehmen, nach Newton jedoch die Anziehung mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt.
Bei der Scheibe sieht man von einem äußeren Kreisring in der Nähe wesentlich mehr m/r² im gegebenen Raumwinkel. Nach Newton zieht einen der näher liegende Teil des Kreisrings also deutlich stärker an als der entfernte.


Ich habe den Beitrag noch einmal rutergezogen, weil ich das doch gerne einmal etwas eingehender besprechen möchte... Ich habe nämlich in der Schule im Astronomiekurs bei einem wirklich engagierten Lehrer gelernt, dass es egal ist, ob es sich um Kugelgestalt oder um Scheibengestalt (Ringgestalt) handelt... Der Effekt, so der damalige Lehrer, sei exakt der gleiche... Und nu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Sa Jul 15, 2017 3:34 pm 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
Ich habe nämlich in der Schule im Astronomiekurs bei einem wirklich engagierten Lehrer gelernt, dass es egal ist, ob es sich um Kugelgestalt oder um Scheibengestalt (Ringgestalt) handelt... Der Effekt, so der damalige Lehrer, sei exakt der gleiche... Und nu?
Du musst doch nur meiner Argumentation folgen, Joachim, bei Dir kann man doch wirklich sagen, dass Du es verstehst, selbst zu denken und bei ruhiger Überlegung versteht den Zusammenhang jeder, der quadratische Funktionen versteht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Sa Jul 15, 2017 5:50 pm 
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Nee, tut mir leid, verstehe ich nicht... Ich war nur intuitiv der Meinung, was dreidimensional funktioniert, könnte genau so gut zweidimensional funktionieren.... Berechnen kann ich es hingegen nicht... Stellen wir uns einmal vor, Du hättest recht... Wie müsste Ich denn dann das Newtonsche Gravitations-Bewegungs-Gesetz (der 1. kosmsichen Geschwindigkeit) in Bezug auf Spiralgalaxien interpretieren? Das führ mir doch mal vor...

\(v_K = \sqrt { \dfrac {G \cdot M}{r} }\)

mit:

\(v_K = const. = 237\ \dfrac {km}{s}\)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Sa Jul 15, 2017 7:36 pm 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
Nee, tut mir leid, verstehe ich nicht... Ich war nur intuitiv der Meinung, was dreidimensional funktioniert, könnte genau so gut zweidimensional funktionieren.... Berechnen kann ich es hingegen nicht... Stellen wir uns einmal vor, Du hättest recht..
Der Zusammenhang ist in diesem Fall simpel - versuchs doch zu verstehen, mit Abiturmathematik geht das leicht.
Joachim Stiller hat geschrieben:
Wie müsste Ich denn dann das Newtonsche Gravitations-Bewegungs-Gesetz (der 1. kosmsichen Geschwindigkeit) in Bezug auf Spiralgalaxien interpretieren? Das führ mir doch mal vor...
\(v_K = \sqrt { \dfrac {G \cdot M}{r} }\)
Diese Formel setzt voraus, dass ein Zentralkörper der Masse M vorhanden ist und dass die Massen der kreisenden Anteile vernachlässigbar sind. Für eine Scheibe taugt die Formel nicht, da der Messkörper durch die außerhalb seiner Bahn befindlichen Massen auch angezogen wird. Dies führt dazu, dass die Geschichte noch leichter auseinander fliegt. Oort hat hierzu viele Rechnungen durchgeführt.

Die Leute mit der Dunklen Materie haben aus den Messungen der Geschwindigkeiten (als Funktion vom Radius) die in der Scheibe benötigten Massen durchgeführt und glauben deshalb, nicht auf die Dunkle Materie verzichten zu können.

Meine Rechnung oben zeigt nur die Anziehung, die ein einziger Kreisring mit der Massenbelegung m' auf einen Probekörper innerhalb seiner Kreisbahn ausübt. Wenn Du nun die Kräfte aller möglichen Kreisringe mit deren m'=Fkt(r) berechnen willst, musst von r=0 bis r=unendlich integrieren und erhältst eine Kraft F=Fkt(r), aus der Du nun v(r) berechnen kannst. Solange m'(r) einfach ist, kann man gut rechnen. Ist jedoch m'(r) eine beobachtete Dichtefunktion, wird man Simulationstechniken anwenden.

Die umgekehrte Aufgabe, aus v(r) eine m'(r) zu bilden ist nocheinmal eine Stufe komplizierter, man wird wahrscheinlich mit Variationsrechnung arbeiten oder aber man lässt den Rechner m'(r) solange verändern, bis es passt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Sa Jul 15, 2017 9:24 pm 
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Als Du von Zentralmasse sprachst, war es mir sofort klar: Du liegst komplett falsch... 1. sind Spiralgalaxien "keine" zentralmassendominierten Systeme und 2. heben sich die Anziehungskräfte der um die Kreisbahn eines Sterns herum befindlichen Sterne auf den Einzelstern eben doch auf... Maßgeblich ist einzig und allein, was "innerhalb" der Kreisbahn liegt.... Du bist hier einfach auf dem Holzweg...Ich kann es nur leider nicht mathematisch "beweisen"... Du musst mir hier einfach mal glauben...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: So Jul 16, 2017 10:32 am 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
Maßgeblich ist einzig und allein, was "innerhalb" der Kreisbahn liegt.... Du bist hier einfach auf dem Holzweg...Ich kann es nur leider nicht mathematisch "beweisen"... Du musst mir hier einfach mal glauben...
Leider wird ein Blödsinn nicht wahr, auch wenn er ständig wiederholt wird. Mir musst Du nichts glauben, denn die einfachen logischen Überlegungen zu meiner Aussage würde ich noch nicht zu den anspruchsvollen mathematischen Beweisen rechnen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: So Jul 16, 2017 12:33 pm 
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Dann werden wir in dieser Frage wohl nicht zu einer einvernehmlichen Lösung kommen... Ich werde es aber im Hinterkopf behalten, vielleicht gelingt mir ja irgendwann mal der Beweis...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: So Jul 16, 2017 8:12 pm 
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Registriert: Di Mär 26, 2013 7:06 am
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@isi1
Da hast Du Dich sauber hereinlegen lassen. Der Joachim Stiller hat Dir sofort nach Deinem si tacuisses den trotzigen, unwissenden Kindskopf vorgespielt. Wer seine pdf-Ausarbeitungen kennt, kann doch niemals glauben, dass er im Ernst nichteinmal den Dreisatz verstehen will. Aber er hat das wie denn, wo denn, was denn schon öfter angewandt, um die zu verspotten, die seine gelegentlich etwas kruden Geistesblitze nicht gleich verstanden und ihm widerspachen.
Lasst ihn nur wursteln, seine pdf-Ausarbeitungen sind immerhin ganz lustig zu lesen.


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