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 Betreff des Beitrags: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Mo Jul 10, 2017 2:19 am 
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Wie funktionieren Magnete?

Interessant finde ich die Frage, inwiefern bei magnetisierten Metallen die Elektronenbahnen polarisiert sind... Das Elektron, dass sich um den Atomkern bewegt, stellt ja im Grunde einen elektrischen Strom dar... Und wenn diese Elektronenbahn polarisiert ist, sich das Elektron genau in einer Ebene  bewegt, dann erzeugt es durch den so entstandenen Ringstrom eine Magnetfeld... Das wäre eine ganz simple Erklärung des Magnetismus, auf die noch niemand gekommen ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Mo Jul 10, 2017 7:13 am 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
... Das wäre eine ganz simple Erklärung des Magnetismus, auf die noch niemand gekommen ist...
Si tacuisses.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 8:33 am 
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Und das heißt was?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 9:33 am 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
Und das heißt was?
Ehh, Joachim, kein Lateiner?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 11:32 am 
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Nein, kein Lateiner... Hatte Französisch im Abitur... Würde aber gerne noch einmal Latein an der Volkshochschule lernen... Kann man als Philosoph nämlich wirklich gut gebrauchen... :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 12:13 pm 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
...dann erzeugt es durch den so entstandenen Ringstrom eine Magnetfeld... Das wäre eine ganz simple Erklärung des Magnetismus, auf die noch niemand gekommen ist...
Da ich ja weiß, wie gut fundiert Deine Kenntnisse sind, kann ich mir so eine Aussage nicht erklären.
Deshalb mein Zitat: „Si tacuisses, philosophus mansisses.“ – „Wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben.“ aus dem von Boëthius’ im 6. Jahrhundert verfassten Werk „Trost der Philosophie“.
Die Elektriker erklären einen Dauermagneten ja ziemlich genau auf diese Weise. Aber man kommt auch ganz ohne das Magnetfeld aus, wenn man es als einen relativitischern Effekt der Elektrodynamik ansieht (sagt jedenfalls Roman Sexl in "Raum-Zeit-Relativität"). Es ist doch etwas unbefriedigend, wenn man neben einem Elektronenstrahl das Magnetfeld spürt, bei gleicher Geschwindigkeit dann halt nicht mehr und sogar ein entgegengestetztes Magnetfeld misst, wenn man die Elektronen überholt.
Aber ich kenne Dich, womöglich steckt zwischen den Zeilen doch ein versteckter Sinn hinter Deiner Aussage.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 6:24 pm 
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Na, das Elektron überholen dürfte bei der relativistischen Geschwindigkeit des Elektorns schwierig werden... Ich meine, ich kenne mich mit diesen Dingen wirklich nicht mehr sonderlich gut aus... Umso erfreulicher für mich zu hören, dass das - zumindest vom Prinzip her - genau das ist, was auch die Wissenschaft annimmt... Dann war meine Überlegung unter dem Strich doch ganz richtig... Es war eigentlich nur eine prinzipielle Überlegung, mit der ich ganz spontan versucht habe, mir den Magentismus eines magentisierten Atoms zu erklären... Wenn Du also sagst, sieh Joachem, genau so erklärt es sich die Wissenschaft, dann freut mich das ganz beonders... Wir haben zwar damals Quantnemechanik im Abitur gemacht, und mehr als Abitur habe ich ja nciht, aber ich bin 30 Jahre aus der Schule raus, und verstehe fast nichts mehr davon, außer dass ich so eine Art ehemals fundierte Grundahnung zu den Problemen und Effekten habe... Ich mache ja heute eigentlich nur noch Mechanik, Relativitätstheorie und Astronomie... Das aber vergleichsweise intensiv... In allen anderen Bereichen bin ich als nichts Stidierter doch ziemlicher Laie... Ich bitte da einfach etwas um Nachsicht... Es gibt noch etwas, was interessant ist, nämlcih der Spin des Elektrons, der den magnetischen Effekt verstärkt... Ich vermute, dass spätestens an dieser Stelle die eigentliche Quantenelektrodynamik beginnt... Aber das sind dann für mich tatsächlich nur noch böhmische Dörfer...Danke isi1.. Das hilft mir schon sehr weiter.. Solhe Klärungen sind für mich sehr wichtig, damit ich sehe, dass mich meine Intuitionen tatäschlich nicht im Stich lassen... Schleißlich geht es mir um ein generelles Grundverständiins grundelgender physikalischer Phänomene und Zusammenhänge... Und da möchte ich einfach keien grundsätzlcihen Widersprüche in meinem 'Weltbild haben...Danke für die Klärung... Boethius ist mir übrigens einer der liebsten Philosophen überhaupt... Fast noch mehr, als Plotin... Ein echter Liebling des Mittelalters...Nur um das noch eben zu erwähnen... :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Di Jul 11, 2017 8:39 pm 
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isi1 hat geschrieben:
... Aber man kommt auch ganz ohne das Magnetfeld aus, wenn man es als einen relativitischern Effekt der Elektrodynamik ansieht (sagt jedenfalls Roman Sexl in "Raum-Zeit-Relativität"). Es ist doch etwas unbefriedigend, wenn man neben einem Elektronenstrahl das Magnetfeld spürt, bei gleicher Geschwindigkeit dann halt nicht mehr und sogar ein entgegengestetztes Magnetfeld misst, wenn man die Elektronen überholt. ...


So ganz stimmt das nicht was Sexl und andere schreiben. Das Magnetfeld lässt sich nur ohne Längenkontraktion *) exakt mit der Elektrodynamik in Einklang bringen. Der dynamische Ansatz ohne Magnetfeld ist der ältere und basiert auf der komplizierteren Impetustheorie und da klinken sich die meisten schon aus, denn die Lorentztransformation, welche zumindest für die x,t-Koordinaten stimmt, hat nichts mit einer Raumkontraktion zu tun (siehe uni protokolle Diskussion).

*) Mikes Haarsträubender Ansatz um die elektrische Neutralität eines Leiters relativistisch zu erhalten: Ladungsträgerzahl mittransformieren - dann müsste sich allerdings die Elementarladung e0 entprechend verkleinern usw..

Schließt man letztere Annahme aus, liegt ein Beweis gegen die RT vor.


Zuletzt geändert von Jens Blume am Fr Jul 28, 2017 12:43 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 6:27 am 
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Jens Blume einfach Unverbesserlich.... Natürlich gibt es eine Längenkontraktion... Keine Ahnung, warum Du Die immer leugnest... Aber an dieser Stelle mal etwas Grundstäzliches: Längenkontraktion heißt doch nicht, dass der "Raum"??? kontraktiert, sondern das genau Gegenteil, nämlich dass sich der Raum "dehnt"!!! Nur wenn sich der Rau dehnt, können die Längen "im" Raum kontraktieren!!! Das wird nur leider nicht von allen verstanden... Aber wenigstens an dieser Stelle muss ich Einstein in Schutz nehmen, denn wenigstens diesen Punkt hatte er eigentlich immer ganz richtig auf dem Schirm... Sieh mal, Du hast eine Masse und die krümmt den Raum, also die Raumzeit... Raum "und" Zeit sind "gedehnt" und zwar gleichmaßen... Sonst ginge es ja nicht mit der "Raumzeit" als einheitlichem Feld, da die einzelnen Kompnenten von Raum und Zeit sich sonst unterschiedlcih verhalten würden, was zu Widersprüchen führne würde... Ich habe es mal "so" gesagt: Eine Masse saugt praktisch Raum und Zeit auf... Wenn nun eine Masse den Raum in sich hineiansaugt, und daher dehnt, (Raumtrichter) dann sind die Längen "im Raum" natürlich kontraktiert... Raumdehnung und Längenkontraktion stehen also in diametralem Gegensatz zueinander... Man kann es einmal vom gedehnten Raum her betrachten und einmal von der konttraktierten Länge her, wobei es nur in Feld- oder Bewegungsrichtung geht, nicht aber in Querrichtung... Es findet also nur eine "Verkürzung" statt, aber keine allgemeine Verkleinerung... Auch so ein Punkt, den Du grundsätzlich falsch machst... Vielleicht denkst Du einmal darüber nach...Schau Dir mal das folgende Video zur ART an:

https://www.youtube.com/watch?v=kgHriMYZeIA


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 8:31 am 
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Joachim Stiller hat geschrieben:
... Natürlich gibt es eine Längenkontraktion... Keine Ahnung, warum Du Die immer leugnest...


Eine nichtelastische Längenkontraktion ist auszuschließen (Neutralität elektrische Leiter), ferner ist sie nicht messbar - die relativistische Interpretation natürlicher Effekte ist damit nicht zulässig. Andere nichtraumverändernden und der RT zugeschriebenen Effekte treten auf und sind messbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Mi Jul 12, 2017 2:00 pm 
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Falsch...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Do Jul 13, 2017 2:58 pm 
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CERN kann die Längenkontraktion nicht messen. Die einzigen angeblichen Messungen der Längenkontraktion sollen aus dem Jahr 1940 stammen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Do Jul 13, 2017 5:47 pm 
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Cern kann überhaupt keine Durchmesser von Teilchen messen... So what`? Wenn Du aber eine Gravitationsblauverschiebung hast, kannst Du sie ausschließlich mit der Gravitationslängnekontraktion erklären... Die Formeln sind ja bekannt... Und es spielt auch tatsächlcih eine Rolle, z.B. beim GPS...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Do Jul 13, 2017 6:51 pm 
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Die Längenkontraktion des Raumes im Rahmen der SRT wäre vor der Aussage "sie sei bestätigt" zunächst mal zumindest an Körpern zu messen gewesen.
-/-
Was für eine Gravitationsblauverschiebung? Die Messgeräte hier auf der Erde befinden sich in einer Wolke aus sog. dunkler Materie (z. B. ruhende Neutrinos) und damit sinkt die Wellenlänge des Lichtes, jedoch sind die Masstäbe ebenso verkürzt. Das was hier gemessen wird, wird ferner innerhalb eines gravitativen Feldes gemessen, daher die gemessene Frequenzänderung und die hat mit RT nichts zu tun und lässt sich rechnerisch sogar genauer über die EFT berechnen.

Daher: Blauverschiebung und nicht Gravitationsblauverschiebung


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie funktionieren Magnete?
BeitragVerfasst: Do Jul 13, 2017 8:08 pm 
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Was denn bitteschön für eine Dunkle Materie?????? Es gibt keine Dunkle Materie!!!! Wie oft soll ich es denn noch sagen???

http://joachimstiller.de/download/sonst ... these2.pdf


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