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BeitragVerfasst: Sa Jan 06, 2018 4:19 pm 
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Registriert: Sa Jan 06, 2018 4:08 pm
Beiträge: 1
Hallo,
ich habe eine Simulation einer Strömung durch eine Düse mit Ansys erstellt und wollte die Ergebnisse nachrechnen.
Durch besagte Düse (eines 3D-Druckers) fließt ein pastenartiges Fluid (ähnl. Zahnpasta). Die "Rohr"geometrie ist sehr einfach, bestehend aus einem breiten Einlass, an dem der anliegende Arbeitsdruck aufgebracht wird und einer sehr schmalen Kanüle:

............................________
........................../
._________________/
._________________
..........................\
...........................\________

die Punkte bitte wegdenken.
Der schmale Durchmesser misst nur 0,4 mm.

Es handelt sich um ein scherverdünnendes Ostwal de Waele - Fluid.
die Gleichung für die Fließgeschwindigkeit habe ich aus
http://www.cchem.berkeley.edu/cbe150a/mom/nonewt.ppt Folie 14

Nun deckt diese Gleichung nur eine laminare Rohrströmung ab, ohne die Verengung. Daher wollte ich den Druckverlust durch die Verengung und durch Rohreibung in dieser Gleichung berücksichtigen (mit Delta p).
Es gibt theoretisch Gleichungen für den Druckverlust mit einem Verlustbeiwert aber für diese brauche ich wieder eine Geschw. am Einlass und eine am Auslass, die ja unbekannt sind.

Gegeben ist nur der aufgebrachte Druck am Einlass und Materialgesetz und Dichte des Fluids.

Nun zur Frage:

Ich habe daher nur die Gleichung (LINK oben) für die lam. Rohrströmung verwendet aber die Geschwindigkeit ist unrealistisch klein (ca. 0,1 mm/s, realistischer wären 1 mm/s). Nach dieser Gleichung müsste die Druckdifferenz Delta p etwas höher sein damit ich zu realistischen Geschwindigkeiten komme - aber würde man den Reibungsverlust + Verengunsverlust noch berücksichtigen fiele das Delta p noch kleiner aus oder?
Wo könnte hier mein Denkfehler liegen?

Ich danke vielmals für die Mühe einer Antwort


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