meandmyself Gast
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Verfasst am: So Okt 05, 2008 10:02 pm Titel: Schrödingers Katze |
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Es geht um eine kurze Frage zu Schrödingers Gedankenexperiment, was meiner Meinung nach keinen Sinn ergibt. Ich verzichte darauf das Experiment nochmal dazulegen, da es eigentlich hinreichend bekánnt ist.
Die zentrale Frage ist doch, kann ich die Überlagerung eines Quantenzustands auf ein makroskopisches Objekt übertragen.
Nun benutze ich einen zerfallenden Atomkern, es soll sich die Überlagerung des Zustands zerfallen/nicht-zerfallen einstellen und die Katze sozusagen in einen Schwebezustand zwischen Leben und Tod versetzen.
Nur macht es keinen Sinn.
Die Überlagerung wird doch schon durch den Geigerzähler zerstört, er 'misst' doch ob der Kern zerfallen ist oder nicht, die Überlagerung wird zerstört.
Schon allein die Katze misst doch ob sie lebt oder nicht, sie wechselwirkt mit sich selbst.
Von aussen kann ich nach Ablauf der Halbwertzeit zwar nicht sagen welcher Zustand herrscht, ich kann aber sagen das gemessen wurde und das ein Zustand eingetreten ist.
Was wollte Schrödinger also damit sagen??
Aus meinem jetzigen Verständnis heraus kann ich dem Versuch überhaupt nichts spektakuläres abgewinnen. |
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