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Maximale Leistung in einem Widerstand


 
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Aufgabe zur Bewegung von Protonen im Kondensator :: Frage zu einer Aufgabe  
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PhyLabNutzer



Anmeldedatum: 17.10.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: Mi Jan 07, 2009 6:05 pm    Titel: Maximale Leistung in einem Widerstand Antworten mit Zitat

Es handelt sich hier um eine zweigeteilte Aufgabe. Den ersten Teil habe ich bereits berechnet, beim zweiten bekomme ich aber einen anderen Wert heraus und würde gerne wissen, wo mein Fehler ist.

http://www.bilderhoster.net/safeforbilder/sfr8rnhp.jpg

Uq1= 100 V
R1 = 10 Ohm
R2 = 1 kOhm

Widerstand Ra ist variabel!

Ziel der Aufgabe: Die Leistung berechnen, die in dem Widerstand Ra maximal umgesetzt werden kann.

Teil 1: Ri berechnen:
Da jeweils ein R1 mit einem R2 parallel geschaltet ist, erhält man zweimal 9,8 Ohm. Zusammen addiert (Reihe) sind das 19,8 Ohm. Diese Zwischenlösung ist auch richtig.

Teil 2: P berechnen:
Die Leistung, die in dem Widerstand Ra umgesetzt werden kann, ist dann maximal, wenn Ri=Ra; also: Ri=Ra=19,8 Ohm.
Die Formel zur Berechnung der Leistung an einem Widerstand ist doch (Uq²) / (4xRi).
Wenn ich die Werte einsetze...
(100²) / (4 x 19,8 )
...erhalte ich aber 126,26 Watt.
Laut Lösung müsste jedoch 121,3 Watt herauskommen.

Was mache ich falsch?
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Gast






BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 12:27 pm    Titel: Re: Maximale Leistung in einem Widerstand Antworten mit Zitat

PhyLabNutzer hat Folgendes geschrieben:
Es handelt sich hier um eine zweigeteilte Aufgabe. Den ersten Teil habe ich bereits berechnet, beim zweiten bekomme ich aber einen anderen Wert heraus und würde gerne wissen, wo mein Fehler ist.

http://www.bilderhoster.net/safeforbilder/sfr8rnhp.jpg

Uq1= 100 V
R1 = 10 Ohm
R2 = 1 kOhm

Widerstand Ra ist variabel!

Ziel der Aufgabe: Die Leistung berechnen, die in dem Widerstand Ra maximal umgesetzt werden kann.

Teil 1: Ri berechnen:
Da jeweils ein R1 mit einem R2 parallel geschaltet ist, erhält man zweimal 9,8 Ohm. Zusammen addiert (Reihe) sind das 19,8 Ohm. Diese Zwischenlösung ist auch richtig.

Teil 2: P berechnen:
Die Leistung, die in dem Widerstand Ra umgesetzt werden kann, ist dann maximal, wenn Ri=Ra; also: Ri=Ra=19,8 Ohm.
Die Formel zur Berechnung der Leistung an einem Widerstand ist doch (Uq²) / (4xRi).
Wenn ich die Werte einsetze...
(100²) / (4 x 19,8 )
...erhalte ich aber 126,26 Watt.
Laut Lösung müsste jedoch 121,3 Watt herauskommen.

Was mache ich falsch?
Ist denn zwei mal 9,8 wirklich 19,8 ... oder nicht besser 19,6?
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PhyLabNutzer



Anmeldedatum: 17.10.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 3:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sry, hatte mich verschrieben.

Sollte vllt doch besser die ganze Rechnung notieren zum 1. Teil:
Da immer jeweils ein Widerstand von R1 parallel zu einem Widerstand R2 ist, ist die Berechnung:
(10 x 1000) / (10 + 1000) = 1000/101 = 9,9 Ohm

Das eben zweimal (in der Schaltung "oben" und "unten). Zusammen addiert:
9,9 Ohm + 9,9 Ohm = 19,8 Ohm
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Gast






BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 5:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

PhyLabNutzer hat Folgendes geschrieben:
Zusammen addiert:
9,9 Ohm + 9,9 Ohm = 19,8 Ohm
Ich hatte nicht gerechnet, sondern nur Deinen Wert abgeschrieben, sollte doch erst genauer lesen:

Sag mal, der Innenwiderstand der Ersatzschaltung ist damit klar, aber die Leerlaufspannung der Ersatzschaltung braucht noch diskutieren:

Uo = Uq1 * 0,98 = 98V

Q = (Uo/2)²*Ri = 121,3W
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PhyLabNutzer



Anmeldedatum: 17.10.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 7:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Sag mal, der Innenwiderstand der Ersatzschaltung ist damit klar, aber die Leerlaufspannung der Ersatzschaltung braucht noch diskutieren:


Das verstehe ich nicht. Die Leerlaufspannung ist doch die Spannung, die zwischen den Klemmen liegt. Bei Rechnungen mit Ersatzspannungsquellen ö.ä. gilt doch immer, dass die Quellenspannung Uq gleich der zwischen den beiden Klemmpunkten liegenden Spannung ist.
Somit wäre es hier das Umgedrehte: Die Quellenspannung ist gegeben; folglich kennen wir auch die Klemmspannung. Question


Zitat:
Uo = Uq1 * 0,98 = 98V


Wenn man in einer Ersatzschaltung die Klemmenspannung berechnet, geht man doch nach dem Kirchhoffschen Gesetz vor (U1+U2=0). Ich kenne es nur so, dass man für eine Spannung (z.B. U2) auch R2xI2 einsetzen kann.
Jetzt jedoch hast du "nach dem Komma" nur Uq1 und danach einen Faktor (0,98 ), bei dem ich nicht verstehe, wo er herkommt...Sad


Zitat:
Q = (Uo/2)²*Ri = 121,3W


WENN ich jetzt die Formel einfach annehme und die Werte einsetze, erhalte ich aber nicht das gewünschte Ergebnis:
Q = (Uo/2)² x Ri
= (98V/2)² x 19,8 Ohm
= 2401 x 19,8 Ohm
= 47539,8 Question
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PhyLabNutzer



Anmeldedatum: 17.10.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: Do Jan 08, 2009 10:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich revidiere noch mal mein Gesagtes!

Habe das Ganze nun rückwärts gerechnet und: Natürlich stimmt es, dass man Uq noch berechnen muss. Man zeichnet ja sogar meistens die Ersatzschaltung mit Uq und Ri, die bestimmt werden müssen, um am Ende Ra wieder "anzuklemmen".

Wenn ich mit der Formel starte:

P = Uq² / (4 x Ri)
P x 4 x Ri = Uq²
Wurzel aus (P x 4 x Ri) = Uq
Wurzel aus (121,3 x 4 x 19,8 ) = Uq
98,015 = Uq

Die zu berechnende Spannungsquelle beträgt also 98,015 Ohm.

Jetzt kommt die Stelle, wo ich eben gemerkt habe, dass ich vorhin vollkommen falsch dachte. Habe ich eine "einfache Schaltung" aus zwei Widerständen und einer Spannungsquelle, so würde U berechnet werden durch U = Uq x (R/(R1+R2)).

Für meine Schaltung würde das ja bedeuten:
Uq = Uq1 x z = 98
Da Uq1 mit 100V gegeben ist, folgt:
Uq = 100 x z = 98
z = 98/100
z = 0,98

Für "die Widerstände meiner Schaltung" (Hier verkürzt als z zusammengefasst) müsste ich also 0,98 Ohm herausbekommen.

Damit habe ich nun aber ein Problem. Denn ich weiß nicht, wie ich diesen Teil der Gleichung bei der Schaltung aufstellen muss.
Normalerweise gilt doch:
Teilspannung/Gesamtspannung=Teilwiderstand/Gesamtwiderstand.
Uq/Uq1=???
=> Welchen Widerstand muss ich als "Teilwiderstand" auffassen?
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Gast






BeitragVerfasst am: Fr Jan 09, 2009 9:47 am    Titel: Antworten mit Zitat

PhyLabNutzer hat Folgendes geschrieben:
Damit habe ich nun aber ein Problem. Denn ich weiß nicht, wie ich diesen Teil der Gleichung bei der Schaltung aufstellen muss.
Ich sehe schon, Du bist wirklich interessiert.

Erst einmal: Oben habe ich statt 'Geteilt durch' 'mal' geschrieben. Richtig sollte es heißen:
Uo = Uq1 * 0,98 = 98V
Q = (Uo/2)²/Ri = 121,3W


Jetzt zu Deiner Frage:

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PhyLabNutzer



Anmeldedatum: 17.10.2008
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: Fr Jan 09, 2009 2:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wow...vielen Dank für die schnelle und präzise Antwort!

Code:
Ich sehe schon, Du bist wirklich interessiert.


Ja, sehr! Ich möchte gerne dieses Fach (Nebenfach E-Technik im Studium) verstehen; nur beläuft sich mein Physik-Schulwissen auf Mittelstufen-Niveau. Aufgrund dessen ist es für mich nicht immer leicht, die Zusammenhänge zu sehen.

Code:
Erst einmal: Oben habe ich statt 'Geteilt durch' 'mal' geschrieben. Richtig sollte es heißen:

Q = (Uo/2)²/Ri = 121,3W


Diese Formel erkenne ich wieder!

Zu dem Bild:
Ich habe es erst einmal nachgerechnet und bin nun endlich auf meine 121,3 W gekommen Smile.

Nachdem ich also den Ri berechnet habe, fehlte mir noch der Wert für Uq, den ich bekomme, wenn ich UA-UB rechne.
UA und UB wiederum sind beschrieben als Teilspannung von Uq1, was insgesamt gleichgesetzt wird mit jeweils einem Widerstand (R1 oder R2) im Verhältnis zu den beiden Widerständen (R1+R2).
Somit habe ich den mir noch fehlenden "Teil" der Gleichung (=> den "Widerstandsteil" der Gleichung). Danke!

Jetzt bin ich am Überlegen, wie ich selber darauf hätte kommen können. Ich habe ja nur eine Spannungsquelle. Dennoch werden zwei Teilspannungen angenommen, die jeweils einen anderen Widerstand berücksichtigen: Also UA den Widerstand R2 und UB den Widerstand R1.
An der Parallelschaltung der Widerstände kann es ja nicht liegen, weil ich mit einem Buch arbeite, wo bei dem Thema "Ersatzspannungsquelle" (darum geht es ja hier) die Spannungsquelle durch EINE Ersatzspannungsquelle beschrieben werden kann (ohne zwei Spannungen voneinander zu subtrahieren), obwohl zwei Widerstände parallel liegen.

Es handelt sich um folgende Schaltung:
http://www.bilder-hochladen.net/files/9c64-1-jpg.html

Um Uq zu berechnen, muss hier ja lediglich eine Gleichung vorgenommen werden.
Uq = U x (R2/(R1+R2))
Uq = U x z

Aufgrund dieser Beispielrechnung versuchte ich immer bei der Aufgabe, um die es hier im Forum geht, alle Widerstände der Schaltung so zu vereinen, dass man sie schreiben kann wie bei "z".
Da aber im Zähler von "z" immer EIN Widerstand steht, wusste ich nicht, welchen ich von meiner Schaltung nehmen muss.

Könntest du noch einmal erklären, wie man darauf kommt, zwei "Teilspannungen" zu berücksichtigen, um auf die Ersatzspannung zu kommen? Embarassed
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Tessa2



Anmeldedatum: 07.12.2008
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: Fr Jan 09, 2009 6:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

PhyLabNutzer hat Folgendes geschrieben:
Es handelt sich um folgende Schaltung:

Um Uq zu berechnen, muss hier ja lediglich eine Gleichung vorgenommen werden.
Uq = U * (R2/(R1+R2))
Uq = U * z

Aufgrund dieser Beispielrechnung versuchte ich immer bei der Aufgabe, um die es hier im Forum geht, alle Widerstände der Schaltung so zu vereinen, dass man sie schreiben kann wie bei "z".
Da aber im Zähler von "z" immer EIN Widerstand steht, wusste ich nicht, welchen ich von meiner Schaltung nehmen muss.

Könntest du noch einmal erklären, wie man darauf kommt, zwei "Teilspannungen" zu berücksichtigen, um auf die Ersatzspannung zu kommen?
Nichts leichter als das, PhyLabNutzer (ohmsches Gesetz):

Der Strom durch R1 und R2 ist I = U/(R1+R2)

Und die Spannung an R1 istUo = I * R2 = U*R2/(R1+R2)

Sind Dir die algebraischen Umformungen klar? Aber ja, Du hast ja im anderen Thread sogar mit einer Matrix gerechnet.

Noch eine Bitte: Schreib doch - wie üblich - das Malzeichen als Stern * , sonst verwechselt man es mit dem Buchstaben x - und schneide Deine Bildchen zu, sonst entsteht die große leere Fläche.

_________________
Liebe Grüße, Tessa.
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