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| Trägheitsmoment Falltür :: Erde-Mond |
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bojangles Gast
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Verfasst am: Mi Jun 03, 2009 2:23 pm Titel: Zentripetalkraft |
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Hallo,
ich bins schon wieder
Kann mir jemand erklären, warum sich ein Fahrradfahrer in die Kurve legen muss? Ich habe mir das so erklärt, dass wenn er gerade fahren würde, die Zentripetalkraft nicht zustande kommen würde, weil sich Gewichtskraft und Unterlagenkraft sonst ausgleichen würden, er also seinen Gewichtsschwerpunkt verlagern muss, dass die Kraftvektoren ein Kräftparallelogramm ergeben und sich so überlagern, dass die Zentripetalkraft zustande kommt. Andere haben erklärt, dass es an der Haftkraft liegt (und man deswegen aus der Kurve rutscht, wenn es Glatteis gibt) was stimmt denn nun? wieso muss sich ein Radfahrer genau in die Kurve legen?
Und gibt es deswegen überhöhte Kurven (bsp. Zug/Auto), dass man die Kurve in höheren Geschwindigkeiten durchfahren kann? wenn ja, wie kann ich mir das denn genau an der Formel ableiten?
Hier setzt sich die Zentripetalkraft doch auch wieder zusammen aus der Hangabtriebskomponenten , der Normalkraft daraus und der Gewichtskraft (?)
also sin alpha = Gewichtskraft/ Hangabtriebskraft
FH= FG/sin alpha
und dann cos alpha = Fz/Fh
Fz= (m*g/sin alpha)*cos alpha
Ach, ich bin wie immer einen Tag vor der Klausur ganz verwirrt, weil jeder was anderes erzählt etc und das Thema zugegebenermaßen sehr anspruchsvoll ist, finde ich.
Kann mir jemand vielleicht also erklären, warum sich ein Radfahrer in die Kurve legen muss und welchen Vorteil überhöhte Straßen/Kurven bringen bzw. wie die Fz zustande kommt, aus welcher verktoriellen Addierung meine ich.
Liebe Grüße |
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Die Weise Gast
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Verfasst am: Mi Jun 03, 2009 5:32 pm Titel: Re: Zentripetalkraft |
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| bojangles hat Folgendes geschrieben: | Hallo,
ich bins schon wieder
Kann mir jemand erklären, warum sich ein Fahrradfahrer in die Kurve legen muss? Ich habe mir das so erklärt, dass wenn er gerade fahren würde, die Zentripetalkraft nicht zustande kommen würde,
Ja, und deshalb würde er wegen der Zentrifugalkraft umkippen
weil sich Gewichtskraft und Unterlagenkraft sonst ausgleichen würden,
er also seinen Gewichtsschwerpunkt verlagern muss, dass die Kraftvektoren ein Kräftparallelogramm ergeben und sich so überlagern, dass die Zentripetalkraft zustande kommt.
Besser wäre: weil die am Schwerpunkt angreifende resultierende Kraft aus Gewicht und Zentrifugalkraft durch den Auflagepunkt gehen muss, sonst kippt er um,
Andere haben erklärt, dass es an der Haftkraft liegt (und man deswegen aus der Kurve rutscht, wenn es Glatteis gibt) was stimmt denn nun? wieso muss sich ein Radfahrer genau in die Kurve legen?
Man rutscht jedenfalls, wenn Reibungskoeffizient * Normalkraft kleiner ist als die in Straßenebene wirkende Komponente der Zentrifugalkraft.
Und gibt es deswegen überhöhte Kurven (bsp. Zug/Auto), dass man die Kurve in höheren Geschwindigkeiten durchfahren kann? wenn ja, wie kann ich mir das denn genau an der Formel ableiten?
Hier setzt sich die Zentripetalkraft doch auch wieder zusammen aus der Hangabtriebskomponenten , der Normalkraft daraus und der Gewichtskraft (?)
also sin alpha = Gewichtskraft/ Hangabtriebskraft
FH= FG/sin alpha
und dann cos alpha = Fz/Fh
Fz= (m*g/sin alpha)*cos alpha
Ach, ich bin wie immer einen Tag vor der Klausur ganz verwirrt, weil jeder was anderes erzählt etc und das Thema zugegebenermaßen sehr anspruchsvoll ist, finde ich.
Kann mir jemand vielleicht also erklären, warum sich ein Radfahrer in die Kurve legen muss und welchen Vorteil überhöhte Straßen/Kurven bringen bzw. wie die Fz zustande kommt, aus welcher verktoriellen Addierung meine ich.
Liebe Grüße | Den Rest kannst Du aus meinen blauen Einträgen ableiten. Übrigens m.E. nennt man die Kraft, die nach außen drückt die Zetrifugalkraft und die, die nach innen zieht und so die Kreisbahn ermöglicht Zentripetalkraft. Stimmt das?
Liebe Grüße, Die Weise |
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nep Gast
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Verfasst am: Mo Jun 15, 2009 9:34 pm Titel: |
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Stimmt.
zentriFUGAL von fugere=fliehen, entgehen und zentriPETAL von petere=anstreben, zu erreichen versuchen |
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