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Dicke Seifenhaut?


 
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Quantenwirkungsgrad einer Photodiode :: Linse am Computerbildschirm durch Software?  
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Jay23



Anmeldedatum: 16.06.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Di Jun 16, 2009 3:21 pm    Titel: Dicke Seifenhaut? Antworten mit Zitat

Hallo alle zusammen...vielleicht kann mir ja einer von euch helfen...

Ich hab in einer alten Klausur die Aufgabe hier:

Welche Dicke in nm kann eine Seifenhaut haben, wenn sie Licht der Wellenlänge 555nm vollständig durchlässt?
(Brechzahl Seifenlösung n=1,33)

Habe als Formel das hier d/lambda = n , womit dann 738,15nm raus kommt.

Ist das so richtig? Und dann soll man das Begründen!? Kann mir da jemand helfen??
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isi1
Site Admin


Anmeldedatum: 13.03.2007
Beiträge: 2079
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Do Jun 18, 2009 9:09 am    Titel: Re: Dicke Seifenhaut? Antworten mit Zitat

Jay23 hat Folgendes geschrieben:
Welche Dicke in nm kann eine Seifenhaut haben, wenn sie Licht der Wellenlänge 555nm vollständig durchlässt?
(Brechzahl Seifenlösung n=1,33)
Habe als Formel das hier d/lambda = n , womit dann 738,15nm raus kommt.
Ist das so richtig? Und dann soll man das Begründen!? Kann mir da jemand helfen??
Ich glaube das nicht, denn (siehe Bild) wenn der Strahl r2 180° Phasenverschiebung hat, löscht er den Reflexionsstrahl r1 größtenteils aus. Dazu muss d=kλ/2n sein (mit k=1,2,3...). Dann wäre d = 208,6nm oder 2,3,4... mal soviel. Wie kommst Du auf die 738nm?

Aber: Wo bleiben die Verluste an Intensität im Seifenwasser? Kann ich die denn vernachlässigen?


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Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ
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Jens Blume



Anmeldedatum: 25.02.2009
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: Do Jun 18, 2009 2:59 pm    Titel: Re: Dicke Seifenhaut? Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber: Wo bleiben die Verluste an Intensität im Seifenwasser? Kann ich die denn vernachlässigen?


Absorbtionsverluste im Seifenwasser würden sich ja durch eine Frequenzverringerung des Lichts (und einer Erwärmung des Seifenwassers) zeigen. Die höhere Wellenlänge des reflektierten Lichtes kann dann die Primärwelle nicht mehr auslöschen (Wellen-Schwebung).

Anmerkung: Es treten in der Seifenblase Mehrfachreflexionen auf, so das es nicht genügt nur eine Reflexion auszugleichen.

Vgl. Antireflexionsbeschichtung

Bei inneren Reflexionen in der Seifenblasenschicht treten jedoch keine Phasensprünge von 180° auf.

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MfG Jens

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Jens Blume



Anmeldedatum: 25.02.2009
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: Fr Jun 19, 2009 11:32 am    Titel: Re: Dicke Seifenhaut? Antworten mit Zitat

Jay23 hat Folgendes geschrieben:
..Welche Dicke in nm kann eine Seifenhaut haben, wenn sie Licht der Wellenlänge 555nm vollständig durchlässt?
(Brechzahl Seifenlösung n=1,33)


Die Dicke muß gleich 0 sein, ansonsten könnten beliebig viele Schichten hintereinander gesetzt werden, da jede Schicht für sich vollständig durchlässig wäre.

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Jay23



Anmeldedatum: 16.06.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo Jul 13, 2009 3:11 pm    Titel: Dicke Seifenhaut Antworten mit Zitat

Jens Blume hat Folgendes geschrieben:

Die Dicke muß gleich 0 sein, ansonsten könnten beliebig viele Schichten hintereinander gesetzt werden, da jede Schicht für sich vollständig durchlässig wäre.


Aber wenn die Dicke gleich Null wär...dann würde es ja keine Seifenblase mehr geben oder versteh ich das falsch? Rolling Eyes
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Jens Blume



Anmeldedatum: 25.02.2009
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: Mo Jul 13, 2009 7:08 pm    Titel: Re: Dicke Seifenhaut Antworten mit Zitat

Jay23 hat Folgendes geschrieben:
..-Aber wenn die Dicke gleich Null wär...dann würde es ja keine Seifenblase mehr geben oder versteh ich das falsch? Rolling Eyes


Ja, die Aufgabe ist nicht lösbar (es wird hier nicht nach
Undurchlässigkeit, sondern nach Transparenz gefragt).

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MfG Jens

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