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Resultierende Beschleunigung
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| Glas via Resonanz zerstören :: Das Kundt'sche Rohr |
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Nachricht |
nikitaj2008 Gast
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Verfasst am: Sa Jul 04, 2009 10:34 pm Titel: Resultierende Beschleunigung |
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Hallo,
mein Problem ist folgendes. Ich errege eine Karosserie (1-100 Hz) und will die resultierenden Beschleunigungen an einer anderen Stellen herausfinden.
Jetzt gibt mir aber mein FEM-Solver (Nastran)die Beschleunigungen in x,y,z und die dazu gehörende Phasenverschiebung (oder Imaginär- und Reelteil)aus. Ich könnte natürlich einfach die Beschleunigungen z.B. bei 10 Hz mit dem Pythagoras (sqrt(x^2+y^2+z^2)) zusammenrechnen, befürchte aber, dass ich dadurch einen Fahler mache da die einzelnen Besch. nicht zum selben Zeitpunkt wirken sondern phasenverschoben.
Jetzt ist die Frage wie ich es anstelle, ob ich Nastran sage gebe mi die Beschl. beim Phasenwinkel x aus oder ob ich eine zeitabhängige Rechnung starten muss oder ob ich die Beschl. mit dem dazu gehörendem Pha.w. addieren kann???
Danke für eure Anregungen im vorraus!!! |
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1406
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Verfasst am: So Jul 12, 2009 11:36 am Titel: |
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Hallo
also meine erste Vermutung wäre, dass man den Pythagoras aus allen mit der Amplitude gewichteten Realteile errechnet und dann das gleiche mit den Imaginärteilen und dann die beiden wieder "verpythagorast".
Kann das aber derzeizt nicht begründen.
mfg Fritz |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Mi Jul 15, 2009 2:19 pm Titel: |
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| Zitat: | | und will die resultierenden Beschleunigungen an einer anderen Stellen herausfinden. |
Geht es Dir um die Maximalwerte, oder um die Beschleunigung zum Zeitpunkt x?
Im ersteren Fall könnte man durch geometrische Addition zumindest der xyz-Werte eine Obergrenze abschätzen, da diese nur erreicht wird, wenn alle drei Komponenten gleichzeitig ihre Maximalwerte erreichen.
Wenn man es genauer braucht, könnte man die drei Schwingungsgleichungen der Komponenten xyz geometrisch addieren und auf Maximalwerte untersuchen. Man muss dabei aber berücksichtigen, ob man auch negative Beschleunigungen akzeptieren möchte, da beim quadrieren die Vorzeichen unter den Tisch fallen. Am besten geht das auch numerisch mit entsprechend kurzen Zeitschritten.
Ansonsten kommt man wohl nicht um eine zeitabhängige FEM-Rechnung (Schwingungsantwortreaktion) herum.
Ich habe vor einigen Jahren mal solche Sachen mit I-DEAS gerechnet. _________________ MfG. Frank |
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nikitaj2008 Gast
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Verfasst am: Mi Jul 15, 2009 9:31 pm Titel: |
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Hallo Frank,
eigentlich geht es mir um den Betrag des Maximalwertes bei z.B. 10 Hz.
Das Problem ist, dass HM mir für einen Knoten die drei Amplituden und die dazu gehörenden Phasenwinkel, die sich auf die Erregerkraft beziehen (???), ausgibt. (oder auch Im. und Re. teile)
Nun gibt es unter diesen Zahlen eine andere Zahl
"evaluated @ x=y"
x=angle => Phasenwinkel zum Erreger ??? (diesen Winkel kann ich auswählen und HM gibt mir den y-Wert
y=Resultierende Beschl. ???
Jetzt habe ich mich ein wenig eingelesen und habe herausgefunden, dass es um überlagerte Schwingungen, die senkrecht aufeinander stehen, handelt. Da diese drei Schw. gleicher Frequenz sind (z.B. 10 Hz) resultiert eine Ellipse als Schwingform, die nun im Raum liegt, heraus.
Jetzt möchte ich diesen y-Wert des einen Knoten selber rechnerisch nachvollziehen.
Mit freundlichem Gruß
Nikita |
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nikitaj2008 Gast
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Verfasst am: Mi Jul 15, 2009 9:33 pm Titel: |
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Oh,
Mit HM ist mein FEM-Programm gemeint  |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Do Jul 16, 2009 7:36 am Titel: |
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| Zitat: | x=angle => Phasenwinkel zum Erreger ??? (diesen Winkel kann ich auswählen und HM gibt mir den y-Wert
y=Resultierende Beschl. ??? |
Das läuft am Ende auf dieses hinaus:
| Zitat: | | Wenn man es genauer braucht, könnte man die drei Schwingungsgleichungen der Komponenten xyz geometrisch addieren und auf Maximalwerte untersuchen. |
| Zitat: | | Am besten geht das auch numerisch mit entsprechend kurzen Zeitschritten. |
An Stelle von Zeitschritten hätte ich hier auch Phasenwinkel zum Erreger schreiben können.
Du müsstest nun den Phasenwinkel in kleinen Intervallen verändern und die Funktion
"evaluated @ x=y"
auf Maximalwerte untersuchen. _________________ MfG. Frank |
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