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Radioaktive Stoffe zur Kernspaltung
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| Parität :: LHC - Large Hadron Collider |
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Nachricht |
PF Gast
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Verfasst am: Mo Jul 13, 2009 2:31 pm Titel: Radioaktive Stoffe zur Kernspaltung |
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Warum eignen sich nur Radioaktive Stoffe zur Kernspaltung?
mfg |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Mi Jul 15, 2009 3:08 pm Titel: |
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Man kann durch Beschuss auch einzelne nicht radioaktive Kerne spalten. Zur Energieerzeugung eignet sich das aber nicht, da keine Kettenreaktion zustande kommt. _________________ MfG. Frank |
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PF Gast
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Verfasst am: Do Jul 16, 2009 9:29 am Titel: |
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Also wird die Kettenreaktion nur durch die Radioaktivität ausgelöst!?
Und die Art von Radioaktivität bestimmt dann die Stärke der Kettenreaktion?
Vielen dank und schönen Gruß |
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PF Gast
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Verfasst am: Do Jul 16, 2009 9:30 am Titel: |
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Kettenreaktion natürlich ausgelöst von dem Beschuss mit Neutronen.
Hab mich ein bisschen falsch ausgedrückt. |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Do Jul 16, 2009 10:13 am Titel: |
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Zur Erzeugung einer Kettenreaktion sind bestimmte Bedingungen notwendig.
Man benötigt relativ instabile Kerne, also solche, die von vornherein zum spontanem Zerfall neigen. (Radioaktivität) Dabei wird Wärmeenergie frei.
Der Zerfall eines Kerns wird durch Beschuss mit einem Neutron mit einer definierten Geschwindigkeit angeregt.
Dabei müssen mehr als ein Neutron wieder frei werden.
Die frei gewordenen Neutronen müssen auf die richtige Geschwindigkeit gebracht (abgebremst) werden, damit sie weitere Kerne zum Zerfall anregen können.
Das Material muss in einer entsprechend großen Menge und Kompaktheit vorliegen, damit nicht zu viele Neutronen verloren gehen und die Kettenreaktion zum Erliegen kommt.
Auf Grund dieser Voraussetzungen eignen sich nur wenige Isotope für eine Kettenreaktion. Auch die meisten radioaktiven Stoffe eignen sich nicht zur Erzeugung einer Kettenreaktion.
Die obige Darstellung ist stark vereinfacht, sollte aber zum grundsätzlichen Verständnis reichen. _________________ MfG. Frank |
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isi1 Site Admin
Anmeldedatum: 13.03.2007 Beiträge: 2078 Wohnort: München
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Verfasst am: So Jul 19, 2009 7:38 pm Titel: |
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| Frank hat Folgendes geschrieben: | Zur Erzeugung einer Kettenreaktion sind bestimmte Bedingungen notwendig.
Man benötigt relativ instabile Kerne, also solche, die von vornherein zum spontanem Zerfall neigen. (Radioaktivität) Dabei wird Wärmeenergie frei.
Der Zerfall eines Kerns wird durch Beschuss mit einem Neutron mit einer definierten Geschwindigkeit angeregt.
Dabei müssen mehr als ein Neutron wieder frei werden.
Die frei gewordenen Neutronen müssen auf die richtige Geschwindigkeit gebracht (abgebremst) werden, damit sie weitere Kerne zum Zerfall anregen können.
Das Material muss in einer entsprechend großen Menge und Kompaktheit vorliegen, damit nicht zu viele Neutronen verloren gehen und die Kettenreaktion zum Erliegen kommt.
Auf Grund dieser Voraussetzungen eignen sich nur wenige Isotope für eine Kettenreaktion. Auch die meisten radioaktiven Stoffe eignen sich nicht zur Erzeugung einer Kettenreaktion.
Die obige Darstellung ist stark vereinfacht, sollte aber zum grundsätzlichen Verständnis reichen. | Aber wenn man das zugrunde legt, Frank,
könnte zumindest theoretisch auch nichtradioaktives Material zur Energieerzeugung verwendet werden, sofern man 'zum Anzünden' eine Neutronenquelle zur Verfügung hätte, oder?
Ein anderes Beispiel ist der 'schnelle Brüter', bei dem das zunächst nicht radioaktive Uran 238 (mit Neutonen) zu Pu239 wird, das dann wie Uran235 brennt. _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Mo Jul 20, 2009 8:18 am Titel: |
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Hallo isi1,
wie war der Urlaub?
| Zitat: | | könnte zumindest theoretisch auch nichtradioaktives Material zur Energieerzeugung verwendet werden, sofern man 'zum Anzünden' eine Neutronenquelle zur Verfügung hätte, oder? |
Auf diese Weise kann man wie gesagt Kerne spalten. Nichtradioaktive Kerne sind aber von sich aus stabil, d.h. sie haben schon ein (relatives) Minimum an Energie.
Es reicht aber nicht, wenn beim Spalten Neutronen frei werden, sondern es muss auch noch Energie frei werden können.
Ich kenne dazu keine Beispiele, bin aber auch kein Physiker.
| Zitat: | | Ein anderes Beispiel ist der 'schnelle Brüter', bei dem das zunächst nicht radioaktive Uran 238 (mit Neutonen) zu Pu239 wird, das dann wie Uran235 brennt. |
Auch hier wird ein Isotop mit stabilem Kern erst durch ein zusätzliches Neutron in ein instabiles Isotop umgewandelt. Je nachdem, wie weit man die ursprüngliche Frage auffassen möchte hast Du aber in gewisser Hinsicht recht. _________________ MfG. Frank |
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isi1 Site Admin
Anmeldedatum: 13.03.2007 Beiträge: 2078 Wohnort: München
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Verfasst am: Mo Jul 20, 2009 12:04 pm Titel: |
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Ja, Frank, das leuchtet mir ein.  _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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