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Runde Membran (Paukenfell), Anregung


 
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Magnetismus :: Piezospiegel  
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hexa



Anmeldedatum: 12.10.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo Okt 12, 2009 4:37 pm    Titel: Runde Membran (Paukenfell), Anregung Antworten mit Zitat

Die Klangfiguren einer Membran werden immer gleich dargestellt.

Bei einer Anregung durch den Schlägel müßte das allerdings anders dargestellt sein. denn die Knotenlinien richten sich so aus, dass der
Anschlagspunkt zwischen zwei Knotenlinien liegt.
Das ist bei der 2.1 Mode eine waagrechte Linie durch die Mitte eines
Kreises wenn der Anschlagspunkt im unteren Bereich des Kreises
liegt. Bei der 3.1 Mode müßte sich dazu eine senkrechte Knotenlinie
durch die Mitte des Kreises bilden. Damit würde der Anregungspunt
(die Stelle mit der größten Schwingung) mit der senkrechten Linie
(keine Schwingung) zusammentreffen, daher verschiebt sich die
Figur der 3.1 Mode um 45 Grad.

Hat sich schon jemand mit diesem Aspekt beschäftigt ?
Kann das die Schwebung verursachen?

Holzpauken

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Holzpauken
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 595

BeitragVerfasst am: Mi Okt 14, 2009 7:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
denn die Knotenlinien richten sich so aus, dass der
Anschlagspunkt zwischen zwei Knotenlinien liegt.



Das ist richtig. Daher klingt eine Trommel auch etwas anders, wenn man sie an unterschiedlichen Punkten anschlägt. Es werden dann hauptsächlich die Töne/Oberschwingungen erzeugt, deren Schwingungsbäuche am Anschlagpunkt liegen. Man sieht und hört dies z.B. bei Bongospielern, die mit der Hand mal in der Mitte, mal am Rand anschlagen.

Dieses Phänomen gibt es auch bei anderen Musikinstrumenten. So kann man auf einer Gitarrensaite die sogenannten Glockentöne erzeugen.

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MfG. Frank
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hexa



Anmeldedatum: 12.10.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mi Okt 28, 2009 7:08 am    Titel: Runde Membran (Paukenfell), Anregung Antworten mit Zitat

Danke für die Antwort.

Wir sollen aber unterscheiden ob die Veränderung ungewollt
entsteht oder das Frequenzspektrum vom Spieler durch Druck
bzw. Dämpfung verändert wird.

Grüße
Hexa

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Holzpauken
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 595

BeitragVerfasst am: Mi Okt 28, 2009 8:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ob gewollt oder ungewollt hängt wohl von der Qualität des Spielers ab.

Ein guter Spieler wird diesen Effekt zu nutzen wissen, für einen Anfänger ist es erst mal eine zusätzliche Schwierigkeit beim Versuch möglichst gleiche Töne zu erzeugen.

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MfG. Frank
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