| das menschliche Ohr :: Dopplereffekt bei Wind |
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PHY-YSF
Anmeldedatum: 16.12.2009 Beiträge: 10
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Verfasst am: Mo Jan 04, 2010 6:06 pm Titel: Lautsprecher |
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moin moin....
erstens will ich gerne wissen, wie ihr (admins) die fragen beantwortet? es heisst: keine hausaufgabe-fragen..! aber es sind keine ha-fragen, sondern schlichte fragen aus der theorie: wie s.b. folgendes:
Um wieviel muss man die Leistung der Lautsprecher erhöhen, damit er dreimal so weit gehört wir? Um welchen Faktor muss die Leistung also erhöht werden?
DANKE |
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TimB
Anmeldedatum: 29.12.2009 Beiträge: 40
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Verfasst am: Mi Jan 06, 2010 8:01 pm Titel: |
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erst mal kommt das auf den Lautsprecher an ein üblicher Lautsprecher verliert pro Entfernngsverdopplung 6dB und ein Line-Array weches vertikal bündelt verliert 3dB pro Entfernungsverdopplung
macht bei entfernungsverdreifachung beim normalen Lautsprecher ~ -9.5dB was knapp eine verzehnfachung der Leistung erfordert |
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PHY-YSF
Anmeldedatum: 16.12.2009 Beiträge: 10
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Verfasst am: Sa Jan 09, 2010 4:09 pm Titel: |
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vielen dank  |
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PHY-YSF
Anmeldedatum: 16.12.2009 Beiträge: 10
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Verfasst am: Sa Jan 09, 2010 4:19 pm Titel: |
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| also muss die leistung bei einem normalen lautsprecher um den Faktor 10 erhöht werden? hab ich es richtig verstanden? |
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Rabanus
Anmeldedatum: 09.12.2009 Beiträge: 12
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Verfasst am: So Jan 10, 2010 12:28 am Titel: |
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| PHY-YSF hat Folgendes geschrieben: | | also muss die leistung bei einem normalen lautsprecher um den Faktor 10 erhöht werden? hab ich es richtig verstanden? |
Wenn Du Akustik betreiben willst, sollten Dir die Pegelmaße und deren Umsetzung in lineare Verhältnisse in Fleisch und Blut übergehen.
(Dazu sollte man versuchen, sich logarithmische Gehirnwindungen zuzulegen.)
Ansonsten JA, unter der Voraussetzung, dass der Lautsprecher in einen Freiraum abstrahlt (keine begrenzenden Wände). _________________ _________________
Per aspera ad astra !
Rabanus |
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TimB
Anmeldedatum: 29.12.2009 Beiträge: 40
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Verfasst am: So Jan 10, 2010 4:01 pm Titel: |
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Ich habe nochmal nachgelesen bei normalen Lautsprechern (6dB pro entfernungsverdopplung) gilt die r1²/r2² Regel das heißt
Das Verhältnis des Schalldrucks von 1m und 3m ist (1m)²/(3m)² = 1/9 das heißt man braucht die 9-fache Leistung
1m und 2m: (1m)²/(2m)² = 1/4 (entspricht -6dB) man benötigt die 4 fache Leistung
Bei Line Arrays gilt die r1/r2 Regel also in dem 1m, 3m Beispiel:
1m/3m = 1/3 man benötigt nur die 3 fache Leistung |
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Ebs1
Anmeldedatum: 16.09.2009 Beiträge: 58 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Mi Jan 13, 2010 3:26 pm Titel: Schalldruck, Schallintenistät, Line-Array und 1/r oder 1/r² |
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| TimB hat Folgendes geschrieben: | | Ich habe nochmal nachgelesen bei normalen Lautsprechern (6dB pro Entfernungsverdopplung) gilt die r1²/r2² Regel. | ... aber nicht für den Schalldruck.
Für die Abnahme des Schalldrucks mit der Entfernung gilt das 1/r-Gesetz:
Für die Abnahme der Schallintensität mit der Entfernung gilt das 1/r²-Gesetz:
Für die Abnahme der Schallleistung mit der Entfernung gilt kein Gesetz, weil die Leistung nicht mit der Entfernung abnimmt.
Sie gehört zur Quelle und bleibt dort, so wie auch die 100-Watt-Glühlampe in 5 Meter Entfernung weiterhin 100 Watt hat.
Für eine Kugelwelle gilt:
Der Schalldruckpegel nimmt bei Verdopplung des Abstands um (−)6 dB ab,
fällt also auf das 1/2-fache (50 %) des Schalldruckanfangswerts.
Der Schalldruck nimmt dabei im Verhältnis 1/r zum Abstand ab.
Der Schallintensitätspegel nimmt bei Verdopplung des Abstands auch um (−)6 dB ab,
fällt aber auf das 1/4-fache (25 %) des Schallintensitätsanfangswerts.
Die Schallintensität nimmt hierbei im Verhältnis 1/r² zum Abstand ab.
Für eine Zylinderwelle (Line Array) gilt:
Der Schalldruckpegel nimmt bei Verdopplung des Abstands nur um (−)3 dB ab,
fällt also auf das 0,707-fache (70,7 %) des Schalldruckanfangswerts.
Der Schalldruckpegel nimmt dabei im Verhältnis 1/√r zum Abstand ab.
Der Schallintensitätspegel nimmt bei Verdopplung des Abstands auch um (−)3 dB ab,
fällt aber auf das auf 1/2-fache (50 %) des Schallintensitätsanfangswerts.
Die Schallintensität nimmt hierbei im Verhältnis 1/r zum Abstand ab.
Viele Grüße ebs
PS: Ein Hinweis für alle, die falsch gelernt haben, dass
der Schalldruck quadratisch mit der Entfernung abnimmt. _________________ Forum für Mikrofonaufnahmetechnik
http://www.sengpielaudio.com
Zuletzt bearbeitet von Ebs1 am Mo März 01, 2010 7:15 pm, insgesamt einmal bearbeitet |
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TimB
Anmeldedatum: 29.12.2009 Beiträge: 40
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Verfasst am: Do Jan 14, 2010 10:54 pm Titel: |
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Die Leistung ansich verringert sich nicht das stimmt
Aber die benötigte Leistung für einen gewissen Schalldruck erhöht sich mit der Entfernung welche nach der 1/r² Regel geht
Ich habe es nur auf die r1²/r2² Regel erweitert, da man dabei einfach 2 verschiedene Enternungen vergleichen kann |
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Ebs1
Anmeldedatum: 16.09.2009 Beiträge: 58 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do Jan 14, 2010 11:38 pm Titel: Abstandsgesetz 1/r - ohne Quadrat. |
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Viel einfacher ist es allein die Spannung U am Lautsprecher zu betrachten und die ist direkt proportional zum erzeugten Schalldruck p. Höhere Spannung ergibt höheren Schalldruck. Die Trommelfelle meines Gehörs reagieren allein auf den Schallwechseldruck den die Lautsprecher erzeugen. Leistung oder Intensität spielt dabei keine Rolle. Wie gut dass ich beim Schalldruck verschiedene Entfernungen einfach mit dem Abstandsgesetz 1/r vergleichen kann:
p2 / p1 = r1 / r2 oder p2 = (r1 / r2) * p1 ; siehe:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-entfernung.htm
Da brauche ich kein verwirrendes Quadrat, wie leider die vielen unrichtigen Angaben im Internet zeigen; siehe:
http://www.sengpielaudio.com/FalscheAbnahmeDesSchalldrucksMitEntfernung.pdf
Viele Grüße ebs
PS: Für alle Mitleser. Nicht für TimB, der weiß das.
Tatsache: Der Schalldruck nimmt umgekehrt proportional mit zunehmendem Abstand r von der Schallquelle nach dem Entfernungsgesetz ab - also mit 1/r. Es gibt leider viele Fehlgeleitete, die beim Abstand und dem Schalldruck falsch das Quadrat nennen.
Die wichtigste Schallfeldgröße der Tontechnik ist der Schalldruck; gemessen mit dem Schalldruckmesser (SPL-Meter).
Lärmbekämpfer brauchen dagegen als Schallenergiegröße die Schallleistung bzw. die Schallintensität als Rechengröße. _________________ Forum für Mikrofonaufnahmetechnik
http://www.sengpielaudio.com |
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PHY-YSF
Anmeldedatum: 16.12.2009 Beiträge: 10
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Verfasst am: Di Feb 02, 2010 1:43 pm Titel: |
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ALLES OK, bloß die frage ist nicht nach einem bestimmten lautsprecher orientiert.
Mein Kind studiert an der hochschule, und in der Klausur wurde die Frage nach dem Faktor (siehe erste Frage im Thema,oben) gefragt.
Leute denkt bitte nicht zu kompliziert, was wäre die einfachste antwort für ein dozent mit wenig erfahrung..?  |
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Ebs1
Anmeldedatum: 16.09.2009 Beiträge: 58 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Feb 02, 2010 3:21 pm Titel: Re: Lautsprecher |
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| PHY-YSF hat Folgendes geschrieben: | Um wieviel muss man die Leistung der Lautsprecher erhöhen, damit er dreimal so weit gehört wird?
Um welchen Faktor muss die Leistung also erhöht werden? |
Probleme habe ich mit der unfachmännischen Frage, denn weder Mikrofone noch Lautsprecher haben eine "Reichweite"; siehe:
http://shure.custhelp.com/cgi-bin/shure.cfg/php/enduser/std_adp.php?p_faqid=76
Die Frage sollte besser heißen: In einem festgelegten Abstand r1 von der Schallquelle wird ein Schalldruck bzw. Schalldruckpegel gemessen. Um welchen Faktor muss die Schallleistung der Quelle erhöht werden, damit in dreifacher Entfernung r2 = 3 * r1 der gleiche Schalldruck bzw. Schalldruckpegel, wie vorher am nahen Messpunkt gemessen wird?
Rechner als Hilfe:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-entfernung.htm
Bezugs-Abstand von der Schallquelle r1 = 1 m (angenommen)
Schallpegel L1 beim Bezugs-Abstand = 100 dB (angenommen)
Neuer Abstand von der Schallquelle r2 = 3 m (gegeben)
Lösung:
Schallpegel L2 bei neuem Abstand r2 = 90.46 dB
Die Schallpegeländerung ist: Delta L = L1 – L2 = 20 * log (r2/r1) = 20 * log (3/1) = 9.54 dB
Hier müssen nur die beiden Abstände betrachtet werden.
Jetzt heißt die Frage einfach: Um welchen Faktor muss die Schallleistung der Quelle erhöht werden, damit sich der Schallpegel um 9.54 dB erhöht?
Rechner als Hilfe:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pegelaenderung.htm
Pegeländerung LP (Energiegröße) eingeben: 9.54 dB
Lösung: Leistungs-Faktor = 10^(LP/10) = 10^(9.54/10) = 8.99
Frage:
Um welchen Faktor muss die Schallleistung der Quelle erhöht werden, damit in dreifacher Entfernung r2 = 3 * r1 der gleiche Schalldruck bzw. Schalldruckpegel wie vorher am nahen Messpunkt gemessen wird?
Antwort: Die Schallleistung muss um den Faktor 9 erhöht werden.
Pak ~ p² (9 = 3²)
Viele Grüße ebs _________________ Forum für Mikrofonaufnahmetechnik
http://www.sengpielaudio.com |
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