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das menschliche Ohr


 
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Wellenlänge berechnen :: Lautsprecher  
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PHY-YSF



Anmeldedatum: 16.12.2009
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: Sa Jan 09, 2010 4:13 pm    Titel: das menschliche Ohr Antworten mit Zitat

hallo,
ich weis ja, dass der mensch töne zwischen 16 Hz und 20.000 Hz wahrnehmen kann. die schmerzgrenze liegt bei ca 120 dB. aber wenn die frage in Hz gestellt wird, wie folgt: Bei welcher Frequenz das menschl. Ohr am empfindlichsten reagiert, lautet dann die antwort 20.000 Hz ?
kann man db und phone in Hz umrechnen? gibt es dafür eine formel?

DANKE schonmal...
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Rabanus



Anmeldedatum: 09.12.2009
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: So Jan 10, 2010 12:05 am    Titel: Re: das menschliche Ohr Antworten mit Zitat

PHY-YSF hat Folgendes geschrieben:
hallo,
ich weis ja, dass der mensch töne zwischen 16 Hz und 20.000 Hz wahrnehmen kann.

Hi, die 20 kHz sind schon sehr optimistisch. Laughing
Sie werden bestenfalls in der Jugend - vor den Disko-Besuchen - erreicht. Very Happy
Übrigens kannst Du Deine Hörgrenze selbst überprüfen, mit einem Fernseher. Wenn man Fernseher piepen hört, ist das Ohr noch in guter Verfassung.
PHY-YSF hat Folgendes geschrieben:
die schmerzgrenze liegt bei ca 120 dB. aber wenn die frage in Hz gestellt wird, wie folgt: Bei welcher Frequenz das menschl. Ohr am empfindlichsten reagiert, lautet dann die antwort 20.000 Hz ?

Natürlich nicht! Und was heißt 'am empfindlichsten reagieren' ?
Auch auf leise Quietschtöne kann man 'empfindlich' reagieren!
Du meinst sicherlich, bei welcher Frequenz das Gehör als Druckempfänger seine größte Empfindlichkeit hat.
PHY-YSF hat Folgendes geschrieben:
kann man db und phone in Hz umrechnen? gibt es dafür eine formel?

Nein, denn die Pegemaße dB und Phon, die die Lautstärke beschreiben, haben mit der Frequenz (Tonhöhe) eines Schallereignisses nichts zu tun.
Lautstärke und Tonhöhe sind zwei von einander unabhängige physikalisch-akustische Größen.

_________________
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Per aspera ad astra !

Rabanus
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Fritz



Anmeldedatum: 12.07.2009
Beiträge: 598

BeitragVerfasst am: Di Jan 12, 2010 12:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Also die Frequenz bei das menschliche Ohr am empfindlichsten ist liegt glaube ich etwa bei 3000Hz.

Zitat:
Das Phon ist die Maßeinheit der psychoakustischen Größe Lautstärkepegel. Neben der Lautheit in Sone wird der Lautstärkepegel in Phon dazu benutzt, die empfundene Lautstärke zu beschreiben, mit der ein Mensch ein Schallereignis als Hörereignis wahrnimmt.

Der Wert in Phon gibt an, welchen Schalldruckpegel (in dB) ein Sinuston mit einer Frequenz von 1000 Hz besitzt, der gleich laut wie das Schallereignis empfunden wird.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Phon_%28Akustik%29)

Bei 1000Hz ist 1 Phon etwa gleich ein 1 dBa.

Direkt umrechnen kann man das also nicht, da dieser Zusammenhang ja auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist.

mfg Fritz
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Rabanus



Anmeldedatum: 09.12.2009
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: Di Jan 12, 2010 2:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Fritz hat Folgendes geschrieben:
Hallo

Also die Frequenz bei das menschliche Ohr am empfindlichsten ist liegt glaube ich etwa bei 3000Hz.

Na ja, sagen wir mal lieber,dass das Maximum der Empfindlichkeit im Allgemeinen zwischen 3 und 4 kHz liegt.
Dabei kommt es auch darauf an, mit welcher Geräuschart (reine Sinustöne oder schmalbandiges Rauschen) das Maximum bestimmt wird.

Zitat:
Das Phon ist die Maßeinheit der psychoakustischen Größe Lautstärkepegel. Neben der Lautheit in Sone wird der Lautstärkepegel in Phon dazu benutzt, die empfundene Lautstärke zu beschreiben, mit der ein Mensch ein Schallereignis als Hörereignis wahrnimmt.

Der Wert in Phon gibt an, welchen Schalldruckpegel (in dB) ein Sinuston mit einer Frequenz von 1000 Hz besitzt, der gleich laut wie das Schallereignis empfunden wird.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Phon_%28Akustik%29)

Zitat:
Bei 1000Hz ist 1 Phon etwa gleich ein 1 dBa.

Nein, per definitionem genau gleich 1 dB bzw. 1 dB(A).
Und das "a" beim dB wird nach Norm groß geschrieben. Es kennzeichnet eine genormte Frequenzkurve, die sogenannte A-Bewertung, mit der der Messwert des Schalldruckpegels beaufschlagt wird, mit dem Ziel, die keineswegs linearen Hörkurven des Gehörs grob angenähert nachzubilden.
(Es gibt noch weitere, genormte Bewertungskurven (B), (C) und (D). Sämtliche Bewertungskurven haben bei 1 kHz den Pegel 0 dB.)
Zitat:
Direkt umrechnen kann man das also nicht, da dieser Zusammenhang ja auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist.

Richtig, die Umrechnung ist nicht so ohne Weiteres möglich.
Aber nicht in erster Linie wegen der Unterschiede zwischen einzelnen Individuen, sondern wegen dem nichtlinearem Zusammenhang zwischen Schalldruckpegel und der wahrgenommenen Lautheit sowie dem krummen Frequenzgang des menschlichen Gehörs.
Individuelle Unterschiede sind in diesem Zusammenhang Größen zweiter Ordnung.

_________________
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Rabanus
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TimB



Anmeldedatum: 29.12.2009
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: Di Jan 12, 2010 8:02 am    Titel: Re: das menschliche Ohr Antworten mit Zitat

Rabanus hat Folgendes geschrieben:
Übrigens kannst Du Deine Hörgrenze selbst überprüfen, mit einem Fernseher. Wenn man Fernseher piepen hört, ist das Ohr noch in guter Verfassung.


Bei welcher Frequenz liegt denn in etwa das piepen?
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Rabanus



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Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: Di Jan 12, 2010 2:46 pm    Titel: Re: das menschliche Ohr Antworten mit Zitat

TimB hat Folgendes geschrieben:

Bei welcher Frequenz liegt denn in etwa das piepen?

Die Fernseh-Norm in Deutschland und Teilen Europas ist u.a.:
In 1/25 Sekunde werden auf dem Schirm 625 Zeilen geschrieben.
Dies ergibt die sogenannte Zeilenfrequenz f_z, mit der der Zeilentrafo schwingt und damit piept (wg. der Magnetostriktion).

Die Berechnung von f_z überlasse ich Dir !
Laughing

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TimB



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Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: Di Jan 12, 2010 11:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

nach der PAL Norm sind es doch 576 Zeilen und 1/50 s (50Hz)

dannach wären es aber 28.8KHz das kann aber unmöglich ein Mensch hören

mit den werten 625Zeilen und 1/25s (Ich frage mich wie du auf diese Werte kommst Wink ) sind es ~15.6KHz das zu hören ist solange man nicht über 40 ist kein Kunstwerk Cool
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Rabanus



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Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: Mi Jan 13, 2010 10:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

TimB hat Folgendes geschrieben:
nach der PAL Norm sind es doch 576 Zeilen und 1/50 s (50Hz)

Nö ! Die PAL-Norm fürs Farbfernsehen (Deutschland) beruht auf der GERBER-Norm.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehnorm
http://de.wikipedia.org/wiki/Phase_Alternating_Line#Fernsehnormen_mit_PAL-Farb.C3.BCbertragung
Zitat:
... (Ich frage mich wie du auf diese Werte kommst Wink )

Mal gelernt und siehe oben.
Smile

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Ebs1



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BeitragVerfasst am: Mi Jan 13, 2010 2:17 pm    Titel: Re: das menschliche Ohr Antworten mit Zitat

PHY-YSF hat Folgendes geschrieben:
Ich weiß ja, dass der Mensch Töne zwischen 16 Hz und 20.000 Hz wahrnehmen kann. Die Schmerzgrenze liegt bei etwa 120 dB. Aber wenn die Frage in Hz gestellt wird, wie folgt: Bei welcher Frequenz das menschl. Ohr am empfindlichsten reagiert, lautet dann die Antwort 20.000 Hz? Kann man dB und phon in Hz umrechnen? Gibt es dafür eine Formel?

Unsere Trommelfelle werden vom Schallwechseldruck bewegt, den wir Schalldruck p nennen.
Die Hörschwelle von po = 20 µPa (Mikropascal) ist der Bezugswert den wir zu 0 dB setzen.
Die Formel für den Schallpegel: Lp = 20 * log (p/po); siehe:
http://www.sengpielaudio.com/TabelleDerSchallpegel.htm

Hier gibt es Kurven der Hörempfindlichkeit und der Frequenzabhängigkeit zu sehen:
http://www.sengpielaudio.com/Fletcher-MunsonIstNichtRobinson-Dadson.pdf
So zwischen 3 und 4 kHz liegt der Buckel, der die höchste Hörempfindlichkeit beim Menschen anzeigt.
Das ist die Antwort auf deine Frage: "Bei welcher Frequenz reagiert das menschliche Ohr am empfindlichsten".
Über 16 kHz hören die Kurven auf, weil nur wenige sehr junge Menschen diese hohen Frequenzen überhaupt hören können.
Die Schmerzgrenze ist schwierig festzustellen, weil sich niemand freiwillig zum Testen zur Verfügung stellt.

Man kann den Schalldruckpegel Lp in dB auch in phon bei 1000 Hz umrechnen; siehe:
http://www.sengpielaudio.com/RechnerSonephon.htm
Das ist aber alles nicht so einfach zu verstehen, wenn man gerade anfängt, sich für den Schall zu interessieren.

Viele Grüße ebs

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http://www.sengpielaudio.com
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PHY-YSF



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BeitragVerfasst am: Di Jan 26, 2010 3:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

vielen dank an alle und besonders für Ebs1 Wink ! ! !
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Ebs1



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BeitragVerfasst am: Di Jan 26, 2010 4:16 pm    Titel: Wirkung und Ursache - Schalldruck und Schallleistung Antworten mit Zitat

PHY-YSF hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank an alle und besonders für Ebs1.

Was ist Schall? Hierzu ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt,
besonders wenn man schon etwas tiefer in die Tontechnik eingedrungen ist.
Thema "Wirkung und Ursache - Schalldruck und Schallleistung"

http://tonthemen.de/viewtopic.php?p=7933#7933


Viele Grüße ebs

PS: Die abgestrahlte Schallleistung (Schallintensität) ist die Ursache -
und der Schalldruck ist die Wirkung.

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