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Plattenkondensator


 
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Gelöscht :: Frage zu Hochpassaufgabe  
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celaeno



Anmeldedatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: Sa März 06, 2010 3:56 pm    Titel: Plattenkondensator Antworten mit Zitat

Die Aufgabe lautet wie folgt:

"(a)Berechnen Sie die potentielle Energie, die in einem mit Q0 geladenen Plattenkondensator gespeichert ist, als Funktion von Q0 und der Kapazität C. Hinweis: Berechnen Sie die notwendige Energie um eine kleine Ladung dQ vom einen Pol zum anderen hinaufzustossen. Setzen Sie dabei das elektrische Feld E in Funktion der Gesamtladung Q ein. Integrieren Sie dann das Resultat von Q = 0 bis Q = Q0.
(b) In der Vorlesung wurde mit Hilfe der Thomsonwaage die Kraft zwischen den zwei Platten eines Kondensators gemessen. Berechnen Sie diese Kraft in Funktion der angelegten Spannung. Hinweis:
Die Kraft ist gleich dem Gradienten der potentiellen Energie im Kondensator, vgl. vorhergehende Aufgabe."

Ich muss sagen, dass ich bei dieser Aufgabe ziemlich ratlos bin.
Für ein paar Denkanstösse wäre ich hierbeit sehr dankbar.

Vielleicht kann man die Aufgabe der Reihe nach angehen:
"Berechnen Sie die notwendige Energie um eine kleine Ladung dQ vom einen Pol zum anderen hinaufzustossen."
Mir fällt gar keine Formel ein, mit der ich die potentielle Energie einer Ladung berechnen kann.

Ich hoffe, mir kann jemand hierbei weiterhelfen und mir einen Tipp geben, wie ich die Aufgabe angehen soll. ^^'
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GvC



Anmeldedatum: 22.02.2009
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: Sa März 06, 2010 4:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

celaeno hat Folgendes geschrieben:
Mir fällt gar keine Formel ein, mit der ich die potentielle Energie einer Ladung berechnen kann.


Allgemein gilt doch für die Energie

W = F*s

sofern F auf dem gesamten Weg s konstant ist. Nach Coulombgesetz ist F = Q*E, für eine differentiell kleine Ladung also F = dQ*E. Der Weg von einer Platte zur anderen ist gerade gleich dem Plattenabstand d. Der Energiezuwachs beim Transport der Ladung dQ von 0 bis d ist also

dW = F*d = dQ*E*d

Mit E*d = U und U = Q/C folgt

dW = (Q/C)dQ

Du siehst, ich habe nichts anderes gemacht, als den Hinweisen in der Aufgabenstellung zu folgen. Für den Rest der Aufgabe kannst Du das ebenso machen.
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celaeno



Anmeldedatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: So März 07, 2010 1:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Puh, ich bin ja ganz schön aus der Übung. ^^'

Aber danke, das hilft mir weiter.

Integriert von 0 bis Q0 müsste das Ergebnis dann lauten:

dW = - (Q0)^2 / 2C

Stimmt das?

Und für Aufgabe (b) ist die Kraft zwischen den Platten

F = grad (- (Q0)^2 / 2C)

mit C = U * Q ist die Kraft in, x-, y- und z-Richtung dann

F(x,y,z) = 1/U

Kann das stimmen?
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GvC



Anmeldedatum: 22.02.2009
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: So März 07, 2010 2:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

celaeno hat Folgendes geschrieben:
dW = - (Q0)^2 / 2C


Wenn Du alle Energiezuwächse dW aufaddierst (integrierst), erhältst Du die Gesamtenergie W, nicht dW.

Wenn Du den Energiezuwachs als negativ definierst, ist das Minuszeichen ok. Ich würde die im Kondensator gespeicherte Energie allerdings als positiv definieren.

Wie Du auf das Ergebnis zu b) kommst, solltest Du hier nochmal vorführen. Was Du herausbekommst, kann jedenfalls bereits dimensionsmäßig nicht stimmen. Kraft ist doch nicht dasselbe wie der Kehrwert der Spannung. Schau Dir mal die zugehörigen Einheiten an!
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celaeno



Anmeldedatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 1:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also bei (b) hab ich folgendermassen gerechnet:

Der Gradient ist ja nichts anderes als die Ableitung in alle drei Raumrichtungen, oder?

Wir hatten den Gradienten bisher nur einmal kurz in der Mechanik gestreift, von daher bin ich mir nicht so ganz sicher, wie man mit dem rechnet.

Weil die Ableitung von

Q0^2 / 2C

ist ja wieder

Q / C

und mit C = U * Q

hab ich für die Kraft

1 / U

erhalten.

Aber klar, von den Einheiten kann das natürlich nicht stimmen.
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GvC



Anmeldedatum: 22.02.2009
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 2:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

celaeno hat Folgendes geschrieben:
Der Gradient ist ja nichts anderes als die Ableitung in alle drei Raumrichtungen, oder?


Eben! Und was hast Du gemacht? Du hast die Energie nach Q abgeleitet anstatt nach x, y und z. Wobei Du gleich sehen kannst, dass in zwei Richtungen die Ableitungen Null sind, da Du dich damit auf einer Äquipotentialfläche befindest. Der Abstand der Platten ist d. Nenne das mal die x-Richtung. Und jetzt mach weiter!
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celaeno



Anmeldedatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 10:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, klar, logisch. ^^'

Also, mit der Kapazität eines Kondensators

C = (epsilon0 * A) / d

erhalte ich

F = grad[(Q^2*d)/(2*epsilon0*A)]

abgeleitet in x-Richtung ergibt das

F = Q^2 / (2*epsilon0*A)

von der Einheit kommt dabei Newton raus, das schaut zumindest gut aus. *g*
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GvC



Anmeldedatum: 22.02.2009
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: Di März 09, 2010 11:23 am    Titel: Antworten mit Zitat

Richtig. In der Aufgabenstellung war allerdings gefordert, dass die Kraft in Abhängigkeit von der Spannung bestimmt werrden soll. Das dürfte jetzt allerdings keine keine Schwierigkeit mehr sein.
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celaeno



Anmeldedatum: 06.03.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 9:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, den Teil krieg ich auch noch hin. Very Happy

Vielen Dank.
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