Physik Forum Foren-Übersicht

Physik Forum

Viel Spaß im Physik Forum von Physik-Lab.de
Es werden keine kompletten Hausaufgaben gelöst. Bitte auf Rechtschreibung und aussagekräftige Überschriften achten.
 
 SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   ImpressumImpressum   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Spannungsamplitude


 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Physik Forum Foren-Übersicht -> Elektrotechnik
Induktivität aus U-Kurve bestimmen :: Elektronen im Erdmagnetfeld osszilieren zwischen den Polen?  
Autor Nachricht
maik



Anmeldedatum: 12.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 11:45 am    Titel: Spannungsamplitude Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin für meine Physkklausur am Montag am lernen und stecke nun an dieser Aufgabe fest. Ich hoffe ihr könnt mir bei der Aufgabe helfen. Vielen Dank im vorraus.

Aufgabe: Dreiphasen - Wechselstrom ( Phasen L1, L2, L3, Mittelpunktleiter M) : Ein Meßwiderstand von 175 Ohm an L1 und L2 Liefert eine Leistung von 1,5 kW. Wie groß ist die Spannungsamplitude zwischen L3 und M?

Die Aufgaben über Einphasen Wechselströme habe ich gelöst aber bei dieser finde ich auch keinen richtigen Ansatz...

Vielen Dank Maik
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
GvC



Anmeldedatum: 22.02.2009
Beiträge: 1362

BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 12:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

maik hat Folgendes geschrieben:
Ein Meßwiderstand von 175 Ohm an L1 und L2 Liefert eine Leistung von 1,5 kW


Kannst Du das mal skizzieren. Bislang ist das nämlich noch ziemlich unklar. Das fängt schon bei der Schaltungsart des Verbrauchers an. Zwar ist zu vermuten, dass es sich um eine Sternschaltung mit angeschlossenem Mittelpunktleiter handelt, aber auch an einer Dreieckschaltung oder einer Sternschaltung mit unverbundenem Sternpunkt existiert eine Spannung zwischen L3 und M. Besonders missverständlich ist die eigentliche Messchaltung. Handelt es sich um einen Messwiderstand oder um zwei Messwiderstände? Stelllt der "Mess"widerstand die eigentliche Belastung dar (warum wird der dann Messwiderstand genannt), oder ist der Messwiderstand zusätzlich zur Belastung da? Wie geschieht dann aber die Leistungsmessung? Und wie ist der Widerstand dann geschaltet? Oder die Widerstände? Ein Messwiderstand an L1 und L2 kann alles mögliche bedeuten. Und ganz grundsätzlich solltest Du noch erwähnen ob es sich um ein starres und symmetrisches Versorgungssystem handelt.

Also Skizze bitte!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
maik



Anmeldedatum: 12.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 12:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das weiss ich selber nicht unser Prof. hat uns seine alten Klausuren gegeben und da steht unter der Aufgabe 6 nicht mehr als was ich geschrieben habe. Die Lösung lautet 418,3 V mehr weiss ich nicht, aber ich gehe auch mal davon aus das es sich um eine Sternschaltung handelt, da ich mir was anderes darunter nicht vorstellen kann.

Von einer anderen Klausur nochmal eine ähnliche Aufgabe:

Dreiphasen - Wechselstrom (Phase L1, L2, L3, Mittelpunktsleiter M) : Ein Meßwiderstand von 80 Ohm und L3 und M liefert eine Leistung von 2,7 kW. Wie groß ist die Spannungsamplitude der Wechselspannung zwischen L1 und L2?
Hier ist die Lösung 1138,4 V

Ich hoffe ihr könnt mir helfen..., haben Dreiphasen Wechselströme auch in keiner Vorlesung gerechnet.
Danke
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
GvC



Anmeldedatum: 22.02.2009
Beiträge: 1362

BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 12:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Aha, es ist also viel einfacher als ich dachte. Hier geht es nur um den Zusammenhang zwischen Strang- und Leiterspannung und den zwischen Effektiv- und Scheitelwert. Da hätte man eher drauf kommen können, wenn es richtig formuliert gewesen wäre. Ich bin ziemlich sicher, dass in der ersten Aufgabe im Original nicht gestanden hat, dass der Messwiderstand an L1 und L2 liegt, sondern so etwas wie beispielweise "zwischen L1 und L2". Auf gar keinen Fall steht in der Aufgabe 2

[quote"maik"]Ein Meßwiderstand von 80 Ohm und L3 und M l[/quote]

Denn darunter kann man sich beim besten Willen nichts vorstellen. Diese Formulierung suggeriert, dass es sich bei L3 und M um Widerstände handelt. Das ist natürlich Quatsch! Also lies' Dir die Aufgabenstellung nochmal genauestens durch, mach' Dir jeweils eine entsprechende Schaltskizze und berücksichtige, dass [; U_{Leiter} = \sqrt{3}*U_{Strang} ;] ist, und dass

Û = sqrt2 * U

Und natürlich handelt es sich um ein starres, symmetrisches Spannungssystem.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
maik



Anmeldedatum: 12.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 1:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der ersten Aufgabe steht " Ein Meßwiderstand von 175 Ohm an L1 und L2 liefert eine Leistung von 1,5 kW..." und bei der 2. habe ich "und" geschrieben da musste ein "an" hin. Entschuldige. Die Aufgabe 2 nochmal "Ein Meßwiderstand von 80 Ohm an L3 und M liefert eine Leistung von 2,7 kW.." bei Aufgabe 2 ist der Widerstand ja auch nur auf L3 bezogen.
Köntest du mir vllt diese Bezeichnung nochmal genauer erklären?
[; U_{Leiter} = \sqrt{3}*U_{Strang} ;] ist, und dass

Û = sqrt2 * U

Vielen Dank
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
GvC



Anmeldedatum: 22.02.2009
Beiträge: 1362

BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 5:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

[; U_{Leiter} ;] ist der Betrag der Spannung zwischen je 2 Leitern von L1, L2 und L3.
[; U_{Strang} ;] ist der Betrag der Spannung zwischen einem der Leiter L1, L2 oder L3 und M.

Für ein starres und symmetrisches Spannungssystem gilt wegen der Phasenverschiebung um jeweils -120° zwischen den Leiterspannungen bzw. der ebenfalls um -120° gegeneinander pasenverschobenen Strangspannungen und der Phasenverschiebung des Systems der Strangspannungen gegenüber dem der Leiterspannungen um -30° und wegen des Maschensatzes eben die genannte Beziehung

[; U_{Leiter} = \sqrt{3}\cdot U_{Strang} ;]

Dabei handelt es sich übrigens immer um Effektivwerte (Spannungen und Ströme ohne Index bezeichnen immer Effektivwerte), die für Leistungsberechnungen beispielsweise relevant sind. Und da es sich um sinusförmige Größen handelt, stehen der Scheitelwert (Amplitude) der sinusförmigen Größe (z.B. Û) und ihr Effektivwert über den Faktor [; \sqrt{2} ;] im Zusammenhang.

[; \hat U = \sqrt{2} U ;]

Das lässt sich einfach berechnen, würde hier aber möglicherweise zu weit führen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
maik



Anmeldedatum: 12.03.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 8:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

super vielen dank bin nun auf die Lösung gekommen Very Happy

Vielen Dank für dein bemühen Wink
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Physik Forum Foren-Übersicht -> Elektrotechnik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.



© 2006 phpBB Group

Physik Blog kostenloses Forum