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| Wieso erklingen Obertöne :: Frage zur Cent Umrechnung |
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Nachricht |
Stutzbach
Anmeldedatum: 23.03.2010 Beiträge: 1
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Verfasst am: Di März 23, 2010 6:31 pm Titel: Frequenzbewertungskurve |
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Hallo,
ich habe eine (für euch wahrscheinlich enfache) Frage. Und zwar verstehe ich noch nicht den Sinn einer Frequenzbewertungskurve.
Mir ist klar, dass die vom menschlichen Gehör empfundene Lautstärke sowohl vom Schalldruckpegel, als auch von der Frequenz abhängt.
Angenommen ich habe im Rahmen einer Messung einen Lautstärkepegel von X dB gemessen und weiss er gehört zu einer bestimmten Frequenz.
(So sind wir in einer Übung (bin Student) vorgegangen). Danach haben wir damit den A-bewerteten Schaldruckpegel bestimmt. Soweit so gut.
Jedoch kann ich das "Signal" doch z.B. auch mit dem D-bewerteten Schalldruck bewerten? Und dann würde ich ein ganz anderes Lautstärkeempfinden bekommen?!? Und das kann ja nicht sein.
Irgendwo muss ich also noch einen großen Denkfehler machen (nur wo?)
Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte.
Vielen Dank im vorraus!!!
Gruß, Jens |
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Ebs1
Anmeldedatum: 16.09.2009 Beiträge: 117 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di März 23, 2010 7:41 pm Titel: Frequenzbewertungskurve (dBA) |
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| Stutzbach hat Folgendes geschrieben: | Ich verstehe noch nicht den Sinn einer Frequenzbewertungskurve. Mir ist klar, dass die vom menschlichen Gehör empfundene Lautstärke sowohl vom Schalldruckpegel, als auch von der Frequenz abhängt. Angenommen ich habe im Rahmen einer Messung einen Lautstärkepegel von X dB gemessen und weiß, er gehört zu einer bestimmten Frequenz. Danach haben wir damit den A-bewerteten Schalldruckpegel bestimmt. Soweit so gut.
Jedoch kann ich das "Signal" doch z. B. auch mit dem D-bewerteten Schalldruck bewerten? Und dann würde ich ein ganz anderes Lautstärkeempfinden bekommen? Und das kann ja nicht sein. Irgendwo muss ich also noch einen großen Denkfehler machen (nur wo?) Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte. |
Sicher zeigen alle Messgeräte durch die unterschiedlichen Bewertungsfilter auch unterschiedliche Werte an. Das ist dir ganz richtig aufgefallen. Es gab einmal alle diese Frequenzbewertungsfilter: A ,B, C, D, die du hier gezeichnet siehst:
http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzbewertung.
In der Praxis ist davon nur noch ein Filter übriggeblieben, eben das Filter mit dem man in dBA misst. Bisweilen nimmt man auch das Filter C, das fast für den unbewerteten Fall genommen werden kann. Diese beiden Filter sind üblicherweise bei allen Schalldruckpegelmessern (SPL-Meter) zu finden, wobei es die Messgeräte-Stellung "ohne Filter" nicht gibt.
Dieses beliebte A-Filter ist bei der Messung von lauteren Geräuschen über 40 dB natürlich "nicht ehrlich", weil dann nämlich zu viele tiefe Frequenzen weggefiltert werden.
Das Marketing der Firmen findet so etwas gut, wenn man bei hohen Störpegeln niedrige Messwerte in den Daten angeben kann, die jedoch nicht wirklich der menschlichen psychoakustischen Empfindung der Lautheit bzw. der Lautstärke entsprechen; siehe:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-dba-spl.htm
Solltest du etwas mehr zum schwierigen Begriff "Lautstärke" wissen wollen, so lies doch mal hier:
Die subjektiv empfundene Lautstärke (Lautheit), der objektiv gemessene Schalldruck (Spannung) und die theoretisch berechnete Schallintensität (Schallleistung)
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pegelaenderung.htm
Schalldruck kann man mit einem Schalldruckmesser schön einfach mit der dB-Angabe messen, wenn man die Entfernung zur Schallquelle angibt, so wie man an der Steckdose mit einem Voltmeter die 230 Volt Spannung messen kann.
Dagegen ist die psychoakustische subjektive Empfindung der Lautstärke nur recht ungenau durch eine Anzeige am Messgerät mit einem A-Filter abzuschätzen oder zu bestimmen.
Viele Grüße ebs
PS: Die Begriffe Lautstärkepegel LN in phon und Lautheit N in sone sind im Rückzug begriffen.
Übriggeblieben ist dafür nur das dBA mit aller Problematik; siehe:
http://www.sengpielaudio.com/RechnerSonephon.htm _________________ Forum für Mikrofonaufnahmetechnik
http://www.sengpielaudio.com |
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