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Quanten: Viele-Welten-Interpretation
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| Astrophysik (schwierig) :: Bitte um Buchempfehlungen |
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evB
Anmeldedatum: 13.03.2010 Beiträge: 511
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Verfasst am: Do Apr 01, 2010 8:47 pm Titel: Quanten: Viele-Welten-Interpretation |
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Hallo,
Ich lese gerade "Das Große, das Kleine und der menschliche Geist" von Roger Penrose. Er selbst interpretiert den Zustandsvektor sowie die Reduktion als etwas reales, mir persönlich gefällt Everetts Viele-Welten-Interpretation besser.
Als Gegenargument (gegen Everett) schreibt er, dass diese Theorie nicht die Wahrscheinlichkeiten erklärt, die man ja genau messen kann. Ich glaube aber, dass einfach entsprechend viele Welten entstehen, und die Wahrscheinlichkeit, dass wir gerade in einer wahrscheinlichen sind, ist natürlich wahrscheinlicher, wenn es mehr von dem Typ gibt. Von daher ist das Argument für mich überhaupt kein Problem.
Außerdem behauptet er, dass nicht geklärt wird, warum man nur eine Welt wahrnimmt und nicht mehrere Parallelwelten gleichzeitig. Seine Ansicht, dass es immer nur einen Zustand gibt, wirft das so nicht auf. Aber auch hier kann ich ihm nicht richtig zustimmen, denn wir leben dann halt nur in einer der Parallelwelten und die anderen sind nicht erreichbar für uns. So sehen wir letztlich immer nur die Variante, die in unserer Welt ist.
Da ich nicht wirklich viel über diese ganzen Sachen weiß, glaube ich, mir fehlt da einfach noch ein Puzzlestein, aber irgendwie verstehe ich seine Kritik an Everetts Standpunkt nicht wirklich. |
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isi1 Site Admin
Anmeldedatum: 13.03.2007 Beiträge: 2078 Wohnort: München
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Verfasst am: Sa Apr 03, 2010 10:26 am Titel: |
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Der Putzzlestein ist Occams Rasiermesser:
| Zitat: | | „Entitäten dürfen nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden.“ | Man muss schon ziemlich unbefangen sein (oder ein Absinthtrinker o.ä.), wenn man bei jeder Quantenentscheidung das ganze Weltall verdoppeln will. Allein die hierfür benötigte Energie verweist diese Theorien in den Bereich der Religionen. Aber es gibt ja auch noch die Phantasten mit der dunklen Energie.
| über Hugh Everett hat Folgendes geschrieben: | | Für seine Kinder war er wieder jemand anderes: ein emotional abwesender, unerreichbarer Vater, "ein Möbelstück, das am Esszimmertisch saß" und eine Zigarette in der Hand hielt. Der Kettenraucher und Gewohnheitstrinker starb mit nur 51 Jahren. |
_________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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evB
Anmeldedatum: 13.03.2010 Beiträge: 511
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Verfasst am: Sa Apr 03, 2010 5:51 pm Titel: |
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| Das klingt ja doch logisch, Everetts Interpretation fand ich einfach nur sehr interessant, aber ökonomisch ist sie definitiv nicht. Mal schauen, wie sich die Reduktion des Zustandsvektors noch entwickelt, vielleicht wird es irgendwann ja eindeutig. |
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