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Hilfe beim Kraftgleichgewicht in einer Ladungsverteilung


 
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Physik Aufgabe :: Dringend! Hilfe beim Linearbeschleuniger  
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totti



Anmeldedatum: 25.04.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 3:52 pm    Titel: Hilfe beim Kraftgleichgewicht in einer Ladungsverteilung Antworten mit Zitat

Ich habe eine Frage , vlt kann jmd mir helfen wie ich hier anfangen soll, wäre nett Smile Danke im vorraus.

Kraftegleichgewicht in einer Ladungsverteilung
Betrachten Sie einen Punkt P im Vakuum. Im ubrigen Raum gibt es eine beliebige,statische Ladungsverteilung. Zeigen Sie, dass der Punkt P keine stabile Gleichgewichtsposition für eine Probeladung q sein kann. (Der triviale Fall ohne Ladung im Raum ~E(~r) = (0; 0; 0) fur alle ~r - ist auszuschließen). Hinweise: Wie musste die Kraft ~F(~r) in der Umgebung von P sein, wenn P eine stabile
Gleichgewichtslage wäre? Die Untersuchung der Stabilitat führt Sie auf eine Gleichung die einen Laplaceoperator enthalt. Vergleichen Sie z.B. mit dem harmonischen Oszillato

Mit Grußß
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evB



Anmeldedatum: 13.03.2010
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 4:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das Stichwort Lapace-Operator sagt mir, dass ich das Problem nicht so lösen kann, wie es gelöst werden soll.

Aber wenn ich eine Ladung genau zwischen zwei gleichen Ladungen habe, ist die doch im Gleichgewicht, oder?
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totti



Anmeldedatum: 25.04.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 4:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke nein , also macht keine gleichgewicht.
wass willste damit sage??

Also was ich bis jetzt verstanden hab, dass es gibt zwei Raume , in eine Vakumm und andere Ladung´!! also bedeutet das vlt dass im Vakumm ladungsdichte=0 ??
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 483

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 5:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber wenn ich eine Ladung genau zwischen zwei gleichen Ladungen habe, ist die doch im Gleichgewicht, oder?


Die Betonung liegt aber hier auf stabilem Gleichgewicht.

In Deinem Beispiel wäre es ein labiles Gleichgewicht.

_________________
MfG. Frank
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GvC



Anmeldedatum: 22.02.2009
Beiträge: 1041

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 5:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

evB hat Folgendes geschrieben:
Aber wenn ich eine Ladung genau zwischen zwei gleichen Ladungen habe, ist die doch im Gleichgewicht, oder?


totti hat Folgendes geschrieben:
ich denke nein


Natürlich ist sie im Gleichgewicht. Allerdings ist das keine stabile Gleichgewichtslage, sondern eine labile (das war ja die Behauptung in der Aufgabenstellung). Das bedeutet, dass bei einer virtuellen Verschiebung der sich im Gleichgewicht befindlichen Ladung um dx die Änderung der Gesamtkraft in dieselbe Richtung weist wie die Verschiebung. Ein stabiles Gleichgewicht läge vor, wenn die Kraftänderung in Gegenrichtung zur Auslenkung wirkte. Beispiel: Probeladung zwischen zwei betragsmäßig gleichen Ladungen unterschiedlichen Vorzeichens.
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evB



Anmeldedatum: 13.03.2010
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 5:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So etwa?

Elektronen bei x=0 und x=2, Kraftverteilung für eine positive Testladung:


Wenn es nicht auf dem Hügel bei x=1 steht, dann rollt die Testladung runter und es ist labil.


Positron bei x=0 und x=2, Kraftverteilung für eine positive Testladung:


Hier gibt es gar keine Kuhle, in die die Testladung fallen kann. Auf das Elektron gefallen zählt nicht als Gleichgewicht, oder?


Positron bei x=0 und Elektron bei x=2, Kraftverteilung für eine positive Testladung:


Das letzte sieht da stabil aus, weil die Testladung dann zu x=1 "rollt" und dann von beiden Seiten abgestoßen wird. Und die Kraft wirkt der Auslenkung entgegen.

Jedoch kann es immer noch zur Seite weg, daher ist das gar nicht soo stabil:




Aber wäre es nicht in der Mitte von drei Ladungen stabil?


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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 483

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 5:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@GvC
Zitat:
Ein stabiles Gleichgewicht läge vor, wenn die Kraftänderung in Gegenrichtung zur Auslenkung wirkte. Beispiel: Probeladung zwischen zwei betragsmäßig gleichen Ladungen unterschiedlichen Vorzeichens.


Ich denke in diesem Beispiel gäbe es gar kein Gleichgewicht.
Die Probeladung würde sich stehenden Fußes in Richtung der ungleichnamig gepolten Ladung auf den Weg machen. Rolling Eyes

_________________
MfG. Frank
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totti



Anmeldedatum: 25.04.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 6:12 pm    Titel: ... Antworten mit Zitat

also evB , warum haste x=0 und x=2 genommen?
also du haste hier einmal positive ladungsverteilung genommen und zweitemal negative und letztens die beiden zusammen.

aber in der Frage steht dass es nur eine punktladung gibt deswegen soll ich dem dritten Fall nicht nehmen, od.?
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isi1
Moderator


Anmeldedatum: 13.03.2007
Beiträge: 1351
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 6:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die Ladungen ungleich sind, ziehen sie sich jedenfalls an, denn es steht da: 'im Vakuum', also keine Stützkonstruktion.
Sind sie gleich, selbst wenn man meint, eine Ladung durch kugelig angeordnete Gegenladungen zu stabilisieren, fliegen die äußeren davon.
Wie sollen sie sich denn stabilisieren?

Falls 'statische Ladungsverteilung' so gemeint sein sollte:
Der Fall einer Hohlkugel mit der Ladung Q und einer mittigen Ladung q wird auch nicht gehen, da wir ja gelernt haben, dass im Inneren der Hohlkugel kein Feld ist. q wird also auch hier nicht stabilisiert.


evB hat Folgendes geschrieben:
Aber wäre es nicht in der Mitte von drei Ladungen stabil?
Ich hätte ja auch das Gefühl. Ist da eine Potentialmulde?

Nach oben und unten könnte die Ladung in der Mitte ausweichen.
Würde sich ein Tetraeder anbieten?

Übrigens evB, schöne Bilder! Smile

Haben nicht unsere Rechnungen im anderen Thema mit der Isolierkugel gezeigt, dass das Potential zur Mitte hin dauernd ansteigt?

Aber wie allgemein berechnen?

Zitat:
Earnshaws Theorem besagt, dass sich mit statischen Feldern, also etwa denen von normalen Dauermagneten, keine stabilen Gleichgewichtspositionen erzeugen lassen.
Nach Samuel E. soll es bei verschwindender Divergenz keine Mulden geben, maximal Sattelpunkte (was sich anscheinend aus dem Maximumprinzip der Mathematik ergibt).


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totti



Anmeldedatum: 25.04.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 7:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke beide Smile

evB was ist mit Grafik nr 3, meinste das hier ist Labil-Gleichgewicht?
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evB



Anmeldedatum: 13.03.2010
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 7:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gehören die restlichen Ladungen zum Gleichgewicht mit dazu? Also müssen die auch alle statisch sein? Denn dann wäre die Aufgabe ja ungefähr so zu verstehen:
"Zeigen Sie, dass eine beliebige, nicht-triviale Ansammlung von Punktladungen nicht stabil ist."

x=0 und x=2 hatte ich einfach so als Koordinaten für die beiden Ladungen benutzt, davon ausgehend, dass diese sich nicht bewegen können, sondern nur q sich bewegen kann. Wenn sich die ganzen anderen Ladungen auch bewegen können, wird es schwerer.

3D Modell mit vier Punkten, es scheint eine Insel in der Mitte zu geben:



Und hier mal als Versuch das Vektorfeld im Inneren des Tetraeders. Wirklich viel erkennen kann man jedoch nicht Sad



Da Q ja wieder in die Mitte gestoßen wird, wenn es sich leicht aus der Mitte heraus bewegt, müsste doch hier bei dem Türkis-Violetten Bild eben auch ein stabiles Gleichgewicht sein, oder? Nur würden dann die vier Ladungen von der Mitte flüchten, denke ich mal. Oder kann die Ladung in der Mitte die vielleicht aufhalten?
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isi1
Moderator


Anmeldedatum: 13.03.2007
Beiträge: 1351
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 8:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dass zwischen beliebig fest angeordneten Ladungen die Divergenz von E gleich Null ist, also ∇²φ=0, da sind wir uns doch einig, oder?
Die einzigen Quellen sind die Punktladungen.

Jetzt müssen wir nur das mathematische Maximumprinzip beweisen.
Und das wird sich doch in einem Lehrbuch finden?
Vielleicht hier?
http://mo.mathematik.uni-stuttgart.de/inhalt/erlaeuterung/erlaeuterung449/

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Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂₃⁴₄⁵₅ ½ √∠ ∞± ∂∫ αβγδεηκλπρσφω ΓΔ∇ΛΣΦΩ


Zuletzt bearbeitet von isi1 am Mi Mai 05, 2010 7:53 am, insgesamt einmal bearbeitet
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totti



Anmeldedatum: 25.04.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 9:46 pm    Titel: .. Antworten mit Zitat

also isi1 , ich denke mir also ohne Math. kann man auch diese Aufgabe lösen (also auf jeden fall lieber mit) aber die 3 Grafen die evB gemacht hat, mit erklärung von mir , warum und wie... reicht , od.?
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