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Frage zu Stromstärkenabfall, Gleichrichter


 
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Elektronen im elektrischen Feld :: strom und spannung..  
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gfdsa



Anmeldedatum: 10.05.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Mo Mai 10, 2010 10:09 am    Titel: Frage zu Stromstärkenabfall, Gleichrichter Antworten mit Zitat

Hallo,

1. man hat einen Stromkreis mit einer Spule und LEDs.
Wenn normal durch die Spule Gleichstrom fließt und man den Schalter dann ausschaltet fließt durch einen anderen Stromkreis (durch eine andersherum gerichtete LED) der induzierte Strom.
Zuerst aber, wenn man den Schalter öffnet sinkt I zuerst schwach ab und dann immer stärker. Ist das, dass I zuerst SCHWACH und dann STÄRKER absinkt wegen der Lenz'schen Regel? Wird das auferhalten vom Induktionsstrom immer schwächer?

2. Wie kommt es bei einer Brückengleichrichterschaltung mit Glättung durch den Kondensator zu der Glättung? Ich verstehe normale Brückengleichrichterschaltung aber nicht diese mit Glättung durch einen Kondensator.
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evB



Anmeldedatum: 13.03.2010
Beiträge: 511

BeitragVerfasst am: Mo Mai 10, 2010 2:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Strom und die Spannung fallen exponenziell ab, also e^(-t) ist das letztlich. Von daher fällt er danach schwächer ab, da die Anderung des B-Feldes auch nicht mehr so stark ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Kondensator puffert und immer dann Strom liefert, wenn gerade ein Wellental vorbeikommt.
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Fritz



Anmeldedatum: 12.07.2009
Beiträge: 1406

BeitragVerfasst am: Mi Mai 12, 2010 9:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

1.
Hier werden gerade einige Dinge vermischt:

Eine Spule mit konstanter Induktivität lässt sich mit folgendem Gesetz beschreiben:

U=L*dI/dt

In diesem Ausdruck, induzierte Spannung ist Induktivität mal Stromänderung ist die Lenzsche Regel, Induktionsgesetz usw. bereits integriert wenn man so will.

Kombiniert man nun eine Spule mit einem ohmschen Widerstand, so entstehen tatsächlich e^(-t) förmige Strom und Spannungsverläufe, das kann man mit Differentialgleichungen zeigen.

Wenn man aber eine Spule mit einer LED kombiniert kommt wahrscheinlich etwas anderes heraus. Die LED besitzt ja eine stark nicht lineare Kennlinie.

Wenn du deinen Schaltplan mal aufzeichnest können wir uns das genauer ansehen.

2. Betrachte die Dioden zunächst nur als Ventile, ist der Strom an einer Diode positiv, so leitet sie, ist die Spannung negativ so sperrt sie.

Beim Einschalten steigt die Spannung am Eingang zunächst sinusförmig an und lädt über die beiden leitenden Dioden den Kondensator mit. Soweit ist ja alle (fast) wie ohne Kondensator.

Dann überschreitet die Eingangspannung den Scheitelwert und sinkt wieder. Beim ungeglätteten Gleichrichter würde die Spannung am Ausgang nun auch wieder sinken, nicht so mit Kondensator: Der Kondensator hat nun Ladung gespeichert, wenn die Spannung am Ausgang wieder sinken sollte, so müsste diese Ladung erst mal raus. Es müsste also ein Strom fließen. Durch die Dioden zurück geht ja nicht. Über die Last fließt nur ein geringer Strom, der Kondensator entlädt also nur sehr langsam.
Erst bei der nächsten Halbwelle, steigt die (gleichgerichtete) Eingangsspannung wieder an und lädt den teilentleerten Kondensator gleich wieder voll. So wiederholt sich das ganze Spiel.

Hat dir das geholfen?

mfg Fritz
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