| Normalbeschleunigung :: Lösungen zu Federschwingeraufgabe |
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philipp112
Anmeldedatum: 01.06.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: Di Jun 01, 2010 3:19 pm Titel: Rollgliss berechnen (Feuerwehr,THW,...) |
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Servus habe eine Frage und zwar möchte ich für meine Fächerübergreifende Kompetenzprüfung ein Rollgliss berechenen also die Zugkraft die ich aufwenden muss.
Ein Rollgliss ist ein Flaschen zug, um dessen Rolle ein Seil 2,5 mal gewickelt ist. Ich weiß, dass ich bei 100KG gewicht 5KG Gegengewicht benötige um eine Person abzuseilnen. aber wie berechne ich so ein Ding.
Hier einige Bilder dazu
nähere Infos zu dem Teil gibt es hier: http://www.thw-jugend-offenbach.de/kategorien/wir_ueber_uns/rollgliss.htm
Vielen Dank schonmal
Gruß Philipp
Zuletzt bearbeitet von philipp112 am Di Jun 01, 2010 3:27 pm, insgesamt einmal bearbeitet |
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evB
Anmeldedatum: 13.03.2010 Beiträge: 511
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Verfasst am: Di Jun 01, 2010 3:25 pm Titel: |
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Sie Seite funktioniert nicht.
Ich könnte mir vorstellen, dass da entsprechend viel Reibung drin ist, und man so nur noch wenig Kraft aufwenden muss, um die Last zu halten.
Es gibt also einen Drehwiderstand, der eben 95kg hält, die restlichen 5kg muss man selbst halten. So würde ich das spontan sagen. |
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philipp112
Anmeldedatum: 01.06.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: Di Jun 01, 2010 3:27 pm Titel: |
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| Nun müsste der Link funtionieren |
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evB
Anmeldedatum: 13.03.2010 Beiträge: 511
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Verfasst am: Di Jun 01, 2010 3:55 pm Titel: |
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Ich verstehe zwar nicht, warum man nur das halbe Gewicht ziehen muss, da es doch eigentlich kein Flaschenzug ist.
Aber wenn man sich abseilt dann rutscht das Seil über die Rolle und erzeugt so Reibung. Diese Reibung müsste man berechnen. Also den Druck des Seils auf die Rolle. |
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Hausmann
Anmeldedatum: 04.11.2009 Beiträge: 635
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Verfasst am: Di Jun 01, 2010 9:43 pm Titel: |
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NB Gab es nicht mal von EULER so eine Frage: Reibungskraft bei Schiffstauen entsprechend dem "Wickel"winkel? Irgendwas Exponentielles?
mfG |
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1406
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Verfasst am: Do Jun 03, 2010 8:04 am Titel: |
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Hallo
Das kann man mit der Eytelweinschen Gleichung berechnen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Seilreibung
Das funktioniert auch bei mehreren Umschlingungen, so wie in deinem Fall. Die Kraft deiner Hand wird um einen Faktor verstärkt, der exponetiell mit dem Umschlingungswinkel und dem Reibungsbeiwert geht. Dabei wird die beim Abseilen entstehende Arbeit auf der Trommel in Form von Wärme frei. Man darf also nicht zu schnell abseilen, sonst riskiert man eine Beschädigung des Seils/der Trommel oder gar ein Abreißen.
Dieses Prinzip kann man auch umdrehen und aktiv verwenden zb. bei der Spill
http://de.wikipedia.org/wiki/Spill
Heutzutage werden solche Winden natürlich durch ein Aggregat angetrieben.
mfg Fritz |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Do Jun 03, 2010 8:37 am Titel: |
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| Zitat: | | Es ist ähnlich wie ein Flaschenzug aufgebaut, man braucht daher nur sein halbes Gewicht zu ziehen, |
@evB
| Zitat: | | Ich verstehe zwar nicht, warum man nur das halbe Gewicht ziehen muss, da es doch eigentlich kein Flaschenzug ist. |
Die Aussage bezieht sich wohl auf die Anwendung des Selbsthochseilens. Da wirkt das Gerät in der Tat als Flaschenzug. _________________ MfG. Frank |
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philipp112
Anmeldedatum: 01.06.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: Mi Jun 09, 2010 7:26 am Titel: |
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HAllo Danke erst mal für eure Tips mit welchen ich leider nicht immer viel anfangen kann, da ich gerade meinen Realschulabschluss mache und in den 10 Jahren nur 4 Jahre Physik hatte.
Gruß Philipp |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Mi Jun 09, 2010 8:15 am Titel: |
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| Zitat: | | aber wie berechne ich so ein Ding. |
Hier noch mal eine Zusammenfassung:
Variante Fremdabseilen:
Die Rolle ist gesperrt, Das Seil gleitet über die Rolle.
Es gilt die Formel F1=F2/(e^(µ*alpha))
http://de.wikipedia.org/wiki/Seilreibung
alpha=Umschlingungswinkel im Bogenmaß=2*pi*2,5=15,7
µ=Reibwert (0,2 geschätzt)
e=Eulersche Zahl=2,718...
F1=Zugkraft auf der Bedienerseite
F2=Gewichtskraft der abgeseilten Person
Für F2=1000N (entspricht 100kg) ergibt sich hier F1 =43N (entspricht 4,3kg)
Der genaue Wert hängt sehr vom Reibwert µ ab. Nasse Seile könnten hier die Kraft F1 stark verändern.
Variante Selbstaufseilen:
Die Rolle ist nicht gesperrt und verhindert nur unkontrolliertes Herabfallen. Es wirkt ein einfacher Flaschenzug.
F1=F2/2
F2=Eigengewichtskraft des Bedieners
F1=notwendige Zugkraft des Bedieners
Für F2=1000N (100kg) ergibt sich F1=500N (50kg)
Variante Fremdaufseilen:
Rolle ist nicht gesperrt und verhindert nur unkontrolliertes Herabfallen der Person.
Die Rolle wirkt nicht als Flaschenzug sondern nur als Umlenkrolle.
F1=F2
Variante Selbstabseilen:
Die Rolle ist gesperrt. Das Seil gleitet über die Rolle. Es wirkt zusätzlich ein einfacher Flaschenzug.
F1=F2/(2*e^(µ*alpha))
Die Kraft F1 aus Variante 1(Fremdabseilen) würde hier also noch einmal halbiert. _________________ MfG. Frank |
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