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Kabellose Stromübertragung - Effizienz


 
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Kalauer



Anmeldedatum: 04.06.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Fr Jun 04, 2010 1:31 pm    Titel: Kabellose Stromübertragung - Effizienz Antworten mit Zitat

Guten Tag zusammen!

Nun bin ich erst seit einigen Minuten in diesem Forum angemeldet und habe schon das erste Problem:

Durch Bewegungsenergie soll ein Akku geladen werden. Dieser befindet sich z.B. Knie des Benutzers. Die gewonnene Energie wird anschließend auf ein zweites Tool übertragen. Dies soll durch kabellose Stromübertragung geschehen: Entweder durch Nähe von 1 Meter, oder durch Induktion.
Kapazität soll mit einem Handyakku vergleichbar sein. Wenn es zu sperrig werden sollte, ist auch weniger möglich.

Wie effizient ist kabellose Stromübertragung? Folgende Punkte interessieren mich dabei besonders:

1. Volumen der Technik
2. Weiten, die zurückgelegt werden können
3. Stromverlust auf der Strecke
4. Ladezeit (Wie lange müssen Sender und Empfänger in Kontakt bleiben?)

Ich weiß: Es gibt hier schon einen Thread zum Thema, allerdings geht es da nur um Sicherheitsbedenken...

Danke für eure Mühen!

Jonas
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Fritz



Anmeldedatum: 12.07.2009
Beiträge: 1407

BeitragVerfasst am: Fr Jun 04, 2010 5:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Nun bin ich erst seit einigen Minuten in diesem Forum angemeldet und habe schon das erste Problem

Very Happy Das ist mal eine andere Formulierung. Willkommen im Forum.

Das ist ja gleich eine schwierige Frage.

Meiner Einschätzung nach gelingt drahtlose Energieübertagung in der Regel durch hochfrequente Magnetfelder, die in Primär und Sekundärseite eines Luft-Transformators Spannungen induzieren, die dort jeweils durch einen Schwingkeis in Resonanz gebracht werden. Verlustleistung tritt hier eigentlich nur in der zugehörigen Elektronik und natürlich in allen Körpern auf die in dieses Magnetfeld geraten auf.

1. Volumen:
Das Größte der ganzen Anordnung sind wahrscheinlich die Spulen. Wie groß die sein müssen hängt wiederum von der geforderten Reichweite und der geforderten Effizienz ab.

2. Reichweite: Hängt von der Größe der Spulen ab.

3. Die Verluste in der Elektronik lassen sich in Grenzen halten. Wichtiger sind die Verluste in Leitfähigen Körper in der Nähe des Magnetfeldes. In allem das elektrisch leitfähig ist (auch der menschliche Körper) werden durch dieses Magnetfeld Wirbelströme verursacht, die Verlustleistung bedeuten.

4. Ich weiß jetzt nicht genau was du damit meinst. Je kürzer die Zeit ist in der eine Verbindung besteht um so höher ist natürlich die Leistung die in dieser Zeit übertragen werden muss, klar.

Insgesamt ist die Technik noch relativ neu und unausgereift. So etwas selbst zu bauen dürfte schwierig werden.

Für jemanden der sich von 'Handystrahlen' fürchtet ist das aber definitiv nichts. Die auftretenden Feldstärken sind im Vergleich zu jedem Funksender gewaltig.

mfg Fritz
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Hausmann



Anmeldedatum: 04.11.2009
Beiträge: 635

BeitragVerfasst am: Fr Jun 04, 2010 7:54 pm    Titel: Re: Kabellose Stromübertragung - Effizienz Antworten mit Zitat

Kalauer hat Folgendes geschrieben:
Wie effizient ist kabellose Stromübertragung?

Was ist das? Akku auf Handwagen? Smile

mfG
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 597

BeitragVerfasst am: Fr Jun 04, 2010 8:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Fritz
Zitat:
Insgesamt ist die Technik noch relativ neu


So neu ist das auch wieder nicht. Der gute alte Tesla hat das schon vor fast 100 Jahren vorgeführt.

_________________
MfG. Frank
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Fritz



Anmeldedatum: 12.07.2009
Beiträge: 1407

BeitragVerfasst am: Sa Jun 05, 2010 4:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, zumindest hat er es versucht.

Aber ein wirklich kompaktes, praktisch anwendbares Gerät ist dabei nicht heraus gekommen.

mfg Fritz
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 597

BeitragVerfasst am: Sa Jun 05, 2010 4:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man den zeitgenössischen Berichten glauben darf, waren seine Versuche durchaus erfolgreich.
Nur verloren seine Geldgeber schnell das Interesse, als sie mitbekamen, dass er die Energie kostenlos verteilen wollte, da keine Möglichkeit bestand die Abnahmemenge zu kontrollieren und damit in klingende Münze zu verwandeln.
So blieb leider die Entwicklung an dieser Stelle in den Kinderschuhen stecken. Ist aber nach wie vor ein interessantes Thema.


Für die oben genannte Anwendung bietet sich aber eher die Übertragung per Induktion an. Da ist der mögliche Abstand zwar sehr begrenzt, aber die Technik ist gut entwickelt. Bei mir steht z.B. ein Schnurlostelefon (Hersteller DeTeWe) auf dem Tisch, dass in der Ladeschale auf diese Weise kontaktlos geladen wird.

_________________
MfG. Frank
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Kalauer



Anmeldedatum: 04.06.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mi Jun 09, 2010 1:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Frank!

Danke für deinen Hinweis!

Wie lange dauert denn die Akkuladung theoretisch, wenn der Akku vollkommen entladen ist?
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 597

BeitragVerfasst am: Mi Jun 09, 2010 3:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kann ich Dir leider nicht sagen, da das Telefon bisher eigentlich nie komplett leer war. Vielleicht kann Dir der Hersteller mehr dazu sagen.
Es ist ein BeeTel1000 Long Range von DeTeWe (gibt es auch bei Conrad). Die Ladeanzeige ist auch nur sehr grob, so dass ich nicht erkennen kann, wann der Ladevorgang beendet ist.

_________________
MfG. Frank
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evB



Anmeldedatum: 13.03.2010
Beiträge: 511

BeitragVerfasst am: Mi Jun 09, 2010 5:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das wird richtig durch Induktion geladen, aber auf größere Distanzen? Nicht so "trivial", wie die Zahnbürste?
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 597

BeitragVerfasst am: Mi Jun 09, 2010 7:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nee, das Gerät steht beim Laden schon in einer Ladeschale, nur eben ohne Kontakte.
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MfG. Frank
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evB



Anmeldedatum: 13.03.2010
Beiträge: 511

BeitragVerfasst am: Mi Jun 09, 2010 10:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wäre es nicht effizienter einfach Kontakte zu nehmen? Oder ist das Teil wasserdicht?
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Fritz



Anmeldedatum: 12.07.2009
Beiträge: 1407

BeitragVerfasst am: Mi Jun 09, 2010 11:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schon, nur jenen Leuten denen jegliches Interesse an Technik fehlt (von denen gibt es viele) (damit meine ich natürlich nicht dich, Frank) ist es herzlich egal ob das Telefon auch so in der Halterung steht, dass auch Strom über die Kontakte fließen kann.

mfg Fritz
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evB



Anmeldedatum: 13.03.2010
Beiträge: 511

BeitragVerfasst am: Mi Jun 09, 2010 11:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man die Halterung entsprechend baut, würde das Telefon immer richtig reinrutschen. Aber so ist das natürlich schon besser. Wobei die Leute dann natürlich irgendwann sogar verlernen werden das Telefon auf die Schale zu legen.

„Der ewige Wettkampf zwischen der Natur und den Ingenieuren: Ingenieure versuchen immer idiotensicherere Systeme zu bauen, während die Natur versucht immer bessere Idioten zu erzeugen.“
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 597

BeitragVerfasst am: Do Jun 10, 2010 8:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wäre es nicht effizienter einfach Kontakte zu nehmen? Oder ist das Teil wasserdicht?


Ja, es ist so ein stoß- und spritzwassergeschütztes Outdoor-Teil (mit LED-Taschenlampe) und größerer Reichweite. Kann ich nur empfehlen. Wenn man es z.B. mal draußen im Garten vergisst, nimmt es keinen Schaden.

Zitat:
Schon, nur jenen Leuten denen jegliches Interesse an Technik fehlt (von denen gibt es viele) (damit meine ich natürlich nicht dich, Frank) ist es herzlich egal ob das Telefon auch so in der Halterung steht, dass auch Strom über die Kontakte fließen kann.


Ich bin auch nicht sooo technikverliebt. Zumindest bevorzuge ich üblicherweise einfache, überschaubare, robuste Technik.
Zu viele Knöpfe und Einstellmöglichkeiten sind mir zuwider.
(betrifft auch Software)

Kompliziert bauen können viele. Die Kunst besteht im sinnvollen Weglassen und Reduzieren auf das Wesentliche.

Das ist auch der Anspruch an meine Arbeit.

_________________
MfG. Frank
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