| Leistung/Schaltung :: Heizspannung |
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Nachricht |
ichhabnixvor
Anmeldedatum: 13.08.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: Fr Aug 13, 2010 7:45 am Titel: Kapazitive Feuchtigkeitsmessung |
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Meine Frage:
Hallo,
mich beschäftigt zur Zeit die Frage: Warum müssen kapazitive Feuchtigkeitsmessungen unbedingt berührend sein?
Meine Ideen:
Soweit ich weiß: Basieren sie darauf, dass ein Kondensator ein elektrisches Feld im Messgut aufspannt. Wasser ist ein (relativ) starkes Dielektrikum, d.h. um so mehr Wasser (im E-Feldbereich)um so größer wird die Kapazität des Kondensators. Richtig?
Aber warum muss ich diese Messung dann unbedingt berührend durchführen? Könnte man es nicht einfach als Luft-Messgut-Luft-Kondensator sehen, bei gleichbleibender Entfernung zum Messgut und annähernd gleicher Luftfeuchte dürfte das Ganze nach Kalibrierung dann doch nur noch von der Feuchtigkeit im Messgut abhängig sein? Oder?
Anregungen, Erklärungen und Richtigstellungen sind gern erwünscht.
Danke im Voraus!
ichhabnixvor |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Fr Aug 13, 2010 10:02 am Titel: |
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Vermutlich würden schon geringe Differenzen im Abstand zum Messobjekt oder unterschiedliche Luftfeuchtigkeit große Messfehler verursachen.
Der einzige Weg dies zu minimieren ist der direkte Kontakt zum Messobjekt. _________________ MfG. Frank |
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ichhabnixvor
Anmeldedatum: 13.08.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: Fr Aug 13, 2010 12:08 pm Titel: |
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Das Von der Luftfeuchtigkeit eine Fehlerquelle ausgeht seh ich ein, eine Kurve oder ähnliches hab ich leider noch nicht gefunden, aber folgende Aussage:
"Die Dielektrikumszahl von feuchter Luft (E=1.01) weicht nur gering von jener trockener Luft ab (E=1,0006) ab."
Könnte mir das vielleicht irgendjemand bestätigen?
Bin leider kein Kenner auf dem Gebiet aber würdet ihr sagen, dass sich solch eine Schwankung sinnvoll Wegkalibrieren lässt?
Aber warum ist der Abstand so problematisch, wenn man ihn konstant halten würde?
Eine These: "Die Feldlinien werden beim durchdringen eines so schwachen Dielektrikums wie Luft nicht genügend abgelenkt und dringen gar nicht erst ins Messgut ein."
Kann das jemand bestätigen?
Danke im Voraus für eure Antworten!
ichhabnixvor |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 597
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Verfasst am: Fr Aug 13, 2010 12:26 pm Titel: |
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| Zitat: | | Aber warum ist der Abstand so problematisch, wenn man ihn konstant halten würde? |
Der Abstand spielt imho eine sehr entscheidente Rolle.
Einerseits ist es schwierig ihn mit hoher Genauigkeit konstant zu halten, andererseits ist der Einfluß der Objektfeuchtigkeit auf die Kapazität und damit die Messgenauigkeit mit zunehmenden Abstand immer geringer.
Ist der Abstand zu groß, wird man gar keinen Unterschied der Objektfeuchtigkeit mehr messen können und noch weiter weg erkennt man nicht mal mehr ein Messobjekt. _________________ MfG. Frank |
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