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Kräfte von Wasser Auftrieb


 
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hausaufgabenhänger druck, masse ... :: Rotierendes Seil  
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dorkai



Anmeldedatum: 17.08.2010
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BeitragVerfasst am: Di Aug 17, 2010 5:21 pm    Titel: Kräfte von Wasser Auftrieb Antworten mit Zitat

Hallo, ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen...
Wir haben ein Versuch zum Thema Kräfte von Wasser - Auftrieb gemacht. Dazu wurde ein Auftriebskörper (Styropor) mit gegebenen Volumen und Dichte ( 845cm³, 17,5g/m³) mit einer Bodensäule aus Splitt (9x9x8,5cm, 1,007kg) überdeckt, welche in einem Versuchsbecken mit bisschen Wasser (ca. 8cm) gelegt werden. Das Versuchsbecken wird langsam mit Wasser gefüllt und es ist der Wasserstand festzuhalten, bei dem der Auftrieb des Auftriebskörpers und des Bodenkörpers zum Aufschwimmen führen.
Nun soll der Verlauf der Gewichstskraft, der Auftriebskraft und der hieraus resultierenden Kraft mit steigendem Wasserstand in 1 cm schritten ermittelt werden. Was ich einfach nicht verstehe wie ist der Zusammenhang zwischen Auftriebskraft und Wasserhöhe. Denn die Formel für Auftrieb oder Gewichtskraft ist doch üerhaupt nicht von der wasserhöhe abhängig, und wie hängt das alles mit dem Druck zusammen? Der Auftrieb ergibt sich ja aus der Änderung des Drucks auf seine Öberfläche und lautet p(h)= rhoWasser*g*h
Der Druck ist ausrechenbar aber wie verhält sich dieser zum Auftrieb...also wie kann ich auftriebskraft bzw. gewichtskraft mit steigender Wasserhöhe berechnen?
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isi1
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BeitragVerfasst am: Di Aug 17, 2010 9:07 pm    Titel: Re: Kräfte von Wasser Auftrieb Antworten mit Zitat

dorkai hat Folgendes geschrieben:
Denn die Formel für Auftrieb oder Gewichtskraft ist doch üerhaupt nicht von der wasserhöhe abhängig, und wie hängt das alles mit dem Druck zusammen? Der Auftrieb ergibt sich ja aus der Änderung des Drucks auf seine Öberfläche und lautet p(h)= rhoWasser*g*h
Der Druck ist ausrechenbar aber wie verhält sich dieser zum Auftrieb...also wie kann ich auftriebskraft bzw. gewichtskraft mit steigender Wasserhöhe berechnen?
Stimmt schon, dorkai, bei kompliziert geformten Körpern kann man sich die resultierenden Kräfte, die auf die Oberfläche des Schwimmkörpers wirken, nur schwer vorstellen.

Aber da hilft uns Archimedes, der schon vor etwa 2300 Jahren festgestellt hat, dass die Summe all dieser Kräfte genau dem Gewicht des verdrängten Wassers entspricht.

Die Gewichtskraft der Körper bleibt konstant, nur der Schwerpunkt ist manchmal wichtig - z.B. beim 'schwimmenden Balken'.

Wenn Du willst, mach eine Zeichnung Deiner Anordnung und zeige Deine bisherigen Überlegungen.

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dorkai



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BeitragVerfasst am: Mi Aug 18, 2010 8:54 am    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
also ich erkläre kurz den versuchsaufbau und danach meine ideen
Versuchsaufbau:
In ein Versuchsbecken, deren maße unbekannt sind, wurde ein "Klotz" (quaderformig) gestellt. dieser besteht aus einem unteren Teil Styropor und einem oberen Teil, ein kleines viereckiges Kistchen gefüllt mit Splitt, welches mit Klebeband verklebt wurde, sodass das Splitt nicht rausfallen konnte. Alles in allem ergab sich ein Quaderformiger Klotz: der Auftriebskörper also das styropor war genauso groß wie unser quaderförmiger Bodenkörper aus Splitt. der Auftriebskörper war aber nicht mit dem Bodenkörper verbunden. Die Maße für beide Körper sind gegeben: Styropor mit gegebenen Volumen und Dichte ( 845cm³, 17,5g/m³) und Bodensäule mit den Maßen 9x9x8,5cm, 1,007kg.
In dem Becken befand sich bisschen Wasser; der Körper (Styropor und Bodenkörper) stand aber noch auf dem Boden des Beckens.Bei einem Wasserstand von 8 cm wurde begonnen, langsam Wasser nachgeschüttet und bei 12 cm kam es dann zum aufschwimmen des gesamten körpers.

Meine Lösung: Ich berechne den Druck bei 8 cm Wasserhöhe mit p(h)=rho_Wasser* g* h; also p(h)= 1000kg/m³*9,81m/s²*0,08m = 784,8 N/m².
Jetzt über Dreisatz diese Newton auf die m² Fläche des Körpers beziehen; also auf 9*9cm =81cm²=0,0081m² und ich erhalte 6,36 N;
indem ich die Höhe immer in 1cm Schritt ändere erhalte ich dann bei 12 cm eine Kraft von 9,51 N theoretisch;
was in etwa der Gewichtskraft: Fg= m * g ; m = m(Styropor) + m(Bodensäule) Fg = 10,034 Kg*m/s² = 10,034 N entspricht und damit stimmen könnte; oder, da ja ein Aufschwimmen erreicht wird wenn Gewichtskraft gleich der Auftiebskraft ist! Könnte dies so stimmen?
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isi1
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 18, 2010 9:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

dorkai hat Folgendes geschrieben:
Könnte dies so stimmen?
Ja, dorkai,
soweit stimmen wir überein, wenn das 'viereckige Kistchen gefüllt mit Splitt' die gleiche Grundfläche wie der Styroporquader hat und wasserdicht verklebt ist, so dass kein Wasser zwischen den Split laufen kann.

Wie gehts jetzt weitet?
Wenn die Anordnung schwimmt, bleibt sie parallel zum Boden oder neigt sie sich? Oder anders ausgedrückt: Befindet sich die Anordnung, wenn sie schwimmt, in einem stabilen Gleichgewicht oder in einem labilen? Und wenn labil, auf welchen Winkel stellt sie sich ein?

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Hausmann



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BeitragVerfasst am: Mi Aug 18, 2010 9:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.physikerboard.de/topic,18059,-auftrieb.html#111726
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isi1
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 18, 2010 9:30 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hausmann hat Folgendes geschrieben:
http://www.physikerboard.de/topic,18059,-auftrieb.html#111726
Ist schon klar, Hausmann,

hast Du eine Idee, wie es weiter geht? Der Schwerpunkt ist offenbar oberhalb der Mitte der schwimmenden Anordnung, damit ist er jedenfalls weiter oben als der Scherpunkt des verdrängten Wassers --> labiles Gleichgewicht. Also was passiert?

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dorkai



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BeitragVerfasst am: Mi Aug 18, 2010 9:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo isi1,
Ob labil oder stabil spielt glaub ich keine Rollen, da dies auch nicht gemessen wurde bzw. in Betracht gezogen wurde.
Ich habe bereits in einem anderem Forum einen neuen Lösungsansatz bekommen; siehe hierzu den Link:http://www.physikerboard.de/ptopic,111726.html#111726
Würdest du dem so auch übereinstimmen?
Das eintauchende Volumen ändert sich mit steigender Wasserhöhe und danach berechne ich einfach die Auftriebskraft mit der Formel FA=rho-Wasser*g*V (welches sich immer ändert)
Ich habe aber noch eine Frage und zwar wie ändert sich die gewichtskraft mit steigender wasserhöhe; bleibt diese nicht immer gleich?
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isi1
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 18, 2010 9:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Habe ich da irgendwas falsch verstanden, dorkai?
Wo ist der Unterschied in der Berechnung? Aufwendiger wird die Berechnung erst, wenn die Grundfläche des Splitbehälters nicht mit der Grundfläche des Styropors übereinstimmt oder wenn wasser zwischen den Split laufen kann.

Zur Gewichtskraft:
isi1 hat Folgendes geschrieben:
Die Gewichtskraft der Körper bleibt konstant, nur der Schwerpunkt ist manchmal wichtig - z.B. beim 'schwimmenden Balken'.


Und wie ist es nun mit dem Aufschwimmen? Du hast es doch beobachtet. Bleibt eine Ecke am Boden?

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dorkai



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BeitragVerfasst am: Mi Aug 18, 2010 10:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also das war so: der Splitt war in keinem geschlossenen Behälter sondern in so einer Art Körbchen. Demnach kann Wasser zwischen den Splitt laufen; die Grundflächen von Styropor und Bodensäule waren identisch. Beim Aufschwimmen kippte das ganze zu einer Seite weg!
Wenn ich die Auftriebskraft beim Ausgangspunkt von 8 cm Wasserhöhe berechne würde ich so vorgehen: nur das Styroporteil ist im Wasser also berechen ich FA= rho_Wasser*g*V(Styropor) also 1000kg/m³*9,81m/s²*0,000845m³ ergibt 8,29 N!
Jetzt wird der Wasserstand um ein cm erhöht, d.h. das Styropor und ein cm von der bodensäule ist von Wasser bedeckt; die Bodensäule hat eine grundfläche von 9x9cm. Diese mit einer Höhe von 1cm multipliziert ergibt ein Volumen von 0,000081m³. Nun mit dem Volumen vom Styropor addiert und wieder berechnet mit FA bekommt man eine Kraft von rund 9,1 N...
Aber wie berücksichtige ich dass das Wasser zwischen den Splitt laufen kann; demnach müsste sich die Auftriebskraft ja bisschen erhöhen! Ich versteh das nicht!
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Tio



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BeitragVerfasst am: Di Aug 24, 2010 11:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Dorkai,

wir müssen wohl das selbe studieren Rolling Eyes . Bin auch gerade dabei die Aufgaben zu lösen....
Schon weitergekommen??
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isi1
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BeitragVerfasst am: Di Aug 24, 2010 11:29 am    Titel: Antworten mit Zitat

dorkai hat Folgendes geschrieben:
Aber wie berücksichtige ich dass das Wasser zwischen den Splitt laufen kann; demnach müsste sich die Auftriebskraft ja bisschen erhöhen! Ich versteh das nicht!
Erniedrigen, denn das Wasser hat auch ein Gewicht.
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Tio



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BeitragVerfasst am: Di Aug 24, 2010 1:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In der Aufgabe ist noch die Rede von einer missachteten Kraft? Woher diese stammt und welche Relevanz sie in der Umwelt hat!

Haben eine Gewichtskraft von 10,01 N und eine errechnete Auftriebskraft von 9,853 N beim Aufsteigen des "Gebildes". Da fehlen also rund 0,173 N!!!
Das wird wohl die missachtete Kraft sein. Was für eine Kraft soll das sein????
Mit den Poren hat das ja nichts zu tun,wie Isi schon sagte erniedrigt das die Auftriebskraft....
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Tio



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BeitragVerfasst am: Di Aug 24, 2010 1:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Uups, könnte es sein das sich Luftblasen in den Poren befinden könnten und die, die fehlende Kraft ausmachen??
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isi1
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BeitragVerfasst am: Di Aug 24, 2010 1:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tio hat Folgendes geschrieben:
Uups, könnte es sein das sich Luftblasen in den Poren befinden könnten und die, die fehlende Kraft ausmachen??
Das ist eine gute Idee, Tio.
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