| Mechanik Beschleunigung :: Kräfte zwischen 2 Objekten |
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evelynn
Anmeldedatum: 24.08.2010 Beiträge: 5
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Verfasst am: Sa Aug 28, 2010 12:32 pm Titel: Zentrifuge |
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hallo,
ich hätte da eine frage zur zentrifuge:
wie funktioniert diese? also ich weiss, dass die teilchen mit größerer masse nach außen beschleunigt werden und teilchen geringerer masse in der mitte bleiben: aber wie erklärt man sich das mit der formel für zentripetalkraft
F= m( v2:r) bzw F = m w2 r
wenn m groß ist muss f größer werden und warum wird dann r auch größer ???????(teilchen bewegen sich ja nach außen)
ich bedanek mich schon im voraus |
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Hausmann
Anmeldedatum: 04.11.2009 Beiträge: 635
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Verfasst am: Sa Aug 28, 2010 2:16 pm Titel: |
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| Wohin zeigt diese Kraft bezüglich der Drehachse? Was wird sie also bewirken? (Beispiel Wassertröpchen in Wäscheschleuder) mfG |
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evelynn
Anmeldedatum: 24.08.2010 Beiträge: 5
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Verfasst am: Sa Aug 28, 2010 3:49 pm Titel: |
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| die zentripetalkraft wirkt ja zum kreismittelpunkt. aber größere massen werden nach außen bewegt. |
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Hausmann
Anmeldedatum: 04.11.2009 Beiträge: 635
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Verfasst am: Sa Aug 28, 2010 4:26 pm Titel: |
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Wenn Du Karussell fährst, wohin wirkt die "Drehkraft" auf Dich? Nach innen oder außen? Wohin fliegt die losgelassene Eis-Tüte?  |
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jkh
Anmeldedatum: 21.12.2009 Beiträge: 293
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Verfasst am: So Aug 29, 2010 12:46 am Titel: |
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hi bin mir nicht ganz sicher ob das stimmt, aber hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrifuge
unter Funktionsprinzip steht die Teilchen größerer Dichte verdrängen die Teilchen mit geringerer Dichte. Das könnte der Grund sein warum leichtere Teilchen dann einfach weiter innen sind. Ohne Gewähr . .
Zur Zentripetalkraft: Eine Zentripetalkraft würde schon nach innen wirken, da die Zentripetalkraft ja eine mögliche Gegenkraft zur Zentrifugalkraft (nach außen) darstellt. Betrachtet man zB. eine rotierende Scheibe mit Lagerung in der Mitte, so werden die einzelnen Masseteilchen aufgrund der Zentrifugalkraft (Trägheitskraft der Teilchen) ja auch nach außen beschleunigt, nur die Bindungskräfte zwischen den Teilchen wirken bis hin zur Lagerkraft als Zentripetalkraft entgegengesetzt der Zentrifugalkraft. Grund ist das hier die Teilchen miteinander verbunden sind zum Lager hin.
Die freien zu trennenden Teilchen in der Zentrifuge selbst sind aber nicht gebunden, daher wirkt die Zentrifugalkraft ohne Gegenkraft auf sie und sie werden in Abhängigkeit ihrer Masse mit der Kraft F= m( v^2:r) bzw. F = m w^2 r nach außen beschleunigt.
Hierzu Einleitungstext der Zentripetalkraft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zentripetalkraft
| Zitat: | | Ohne die Zentripetalkraft würde sich der Körper nach dem Trägheitsgesetz gleichförmig in Richtung des momentanen Geschwindigkeitsvektors (dem Tangentialvektor der Kurve) bewegen. Die Zentripetalkraft zeigt zum Mittelpunkt des Krümmungskreises und steht damit senkrecht auf dem Geschwindigkeitsvektor. |
Zur Gleichung:
F = m w^2 r , hier steht w^2 r für die Beschleunigung a. Die Herleitung kenn ich nicht, kann mir aber gerne jemand zeigen . Dreht nun die Zentrifuge werden erstmal alle TEilchen nach außen zum Rand beschleunigt, letzlich "setzen sich aber die TEilchen mit größerer Masse durch" und verdrängen die Teilchen mit geringerer Masse vom Rand, da auf die Teilchen mit größerer Masse eine größere Kraft wirkt.
So hab ich mir das jetzt mal vorgestellt. Hab aber wirklich keine Ahnung von Zentrifugen. ---> Also alles ohne Garantie auf vollständige Richtigkeit. _________________ Gruß jkh |
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Hausmann
Anmeldedatum: 04.11.2009 Beiträge: 635
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Verfasst am: So Aug 29, 2010 1:38 am Titel: |
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Es gibt drehbare wassergefüllte Glaszylinder, bei denen man schön die "Einbuchtung" der Oberfläche bei Drehung beobachten kann. Ein Beobachter auf dieser Fläche (Mücke z.B.) registriert die Zentrifugalkraft analog der Schwerkraft senkrecht zur Oberfläche. Schwerere Körper "versinken" nach unten (von außen gesehen zum Rand), leichte kommen wegen des Auftriebs hoch. So funktionieren Wäscheschleudern oder Gaszentrifugen oder oder ... mfG
(Zentripetal- und Zentrifugalkraft würde ich nicht als "Gegenkräfte" ansehen; ihr Auftreten hängt schlicht vom Bezugssystem ab: Sitze ich im Karussell oder stehe ich draußen...) |
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jkh
Anmeldedatum: 21.12.2009 Beiträge: 293
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Verfasst am: So Aug 29, 2010 12:07 pm Titel: |
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hi,
| Zitat: | (Zentripetal- und Zentrifugalkraft würde ich nicht als "Gegenkräfte" ansehen; ihr Auftreten hängt schlicht vom Bezugssystem ab: Sitze ich im Karussell oder stehe ich draußen...)
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Warum nicht? Betrachtet man die Rotation der Erde um die Sonne oder des MOndes um die Erde so ist es doch die Massenanziehungskraft welche als Zentripetalkraft wirkt ansonsten würden die Massen sich ja entfernen.
Auf einen aussenstehenden Beobachter "wirkt doch garkeine dieser Kräfte".
Bsp. schnelles Karussell mit Stange zum Festhalten: Zentrifugalkraft wirkt nach außen, Haltekraft der stehenden Person 1 auf Karussell entgegen also nach innen. Person 2 welche außerhalb des Karussells steht und zusieht, muss doch garnichts davon merken (solange Person 1 nicht zu starke Grimassen wegen Kraftanstrengung zieht LOL). WIchtig ist doch aber welche Kräfte auf Person 1 bzw. (Masse 1) im betrachteten System wirken. _________________ Gruß jkh |
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Hausmann
Anmeldedatum: 04.11.2009 Beiträge: 635
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Verfasst am: So Aug 29, 2010 8:12 pm Titel: |
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Hallo jhk,
das Thema Trägheitskräfte wurde schon oft diskutiert ("Scheinkräfte") und bringt in diesem konkreten Zusammenhang nichts neues. Deswegen nur kurz:
Die Verwendung von "Gegenkräften" suggeriert eventuell zwei gleichzeitig wirkende und sich damit aufhebende Kräfte, was aber bei Drehbewegungen offenkundig nicht der Fall ist. Insofern halte ich diese Bezeichnung für ungünstig.
Wenn man als Außenstehender (Laborant bei Zentrifuge, Marktbesucher bei Karussell) eine Kreisbewegung beobachtet, muß dort zwingend eine "Führungskraft" / Zentripetalkraft vorhanden und meßbar sein - hin zum Zentrum.
Im rotierenden System / beim Karussellteilnehmer mißt man eine nach außen gerichtete Zentrifugalkraft. Das aber muß man als Beobachter garnicht wissen (in einer geschlossenen Kabine). Diese Überlegungen gehen weiter, zum Beispiel beim (eventuell fallenden, innen kräftefreien) Fahrstuhl.
Solche wechselnden Bezugssystem scheinen in der Schulphysik (leider) keine besondere Rolle zu spielen.
mfG |
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jkh
Anmeldedatum: 21.12.2009 Beiträge: 293
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Verfasst am: So Sep 05, 2010 7:47 pm Titel: |
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Ich bleib bei meiner Ansicht bis der Gegenbeweis erbracht wurde  _________________ Gruß jkh |
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