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Tragheitsmoment eine Scheibe
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| Bahnkurve :: Formel: 1/2 att=s ...hää? (Weg-Beschleunigunsgesetz) |
| Autor |
Nachricht |
sufi
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 9
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Verfasst am: Fr Okt 29, 2010 12:32 pm Titel: Tragheitsmoment eine Scheibe |
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Hallo,
ich möchte von einer Scheibe, das Trägheitsmoment berechnen. Die Scheibe ist inhomogen. D.h. ihr ist in der Mitte ein Rechteck herausgeschnitten.
Der Schwerpunkt, befindet sich nicht mehr in der Mitte der Scheibe, sonders wo anders. Siehe Bild.
Frage 1: Wenn ich den Schwerpunkt bestimmt habe( Schwerpunkt = r) und die Masse kenne. Darf ich dann I=m *r*r berechnen???
Oder Frage 2: Oder soll ich das Trägheitsmoment der Scheibe berechnen und dann das Trägheitsmoment vom Rechteck abziehen.
Frage 3: Wie berechnet man das Trägheitsmoment von einer Scheibe, bei der z.B. Kreisrunde- oder quadratische Flächen herausgeschnitten sind?
Siehe Bild.
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1484
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Verfasst am: Fr Okt 29, 2010 12:56 pm Titel: |
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Hallo
Das Massenträgheitsmoment ist eigentlich im 3 dimensionalen ein Tensor, d.h. hat mehrere Komponenten, da du aber immer nur von einem Trägheitsmoment schreibst gehe ich mal davon aus, du meinst das Trägheitsmoment um die Rotationsachse der Scheibe.
Nun zu deinen Fragen:
| Zitat: |
Frage 1: Wenn ich den Schwerpunkt bestimmt habe( Schwerpunkt = r) und die Masse kenne. Darf ich dann I=m *r*r berechnen???
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Nein das ist falsch, das wäre nur der Steineranteil, es dreht sich ja nicht nur der Schwerpunkt sondern die ganze Scheibe.
| Zitat: |
Oder Frage 2: Oder soll ich das Trägheitsmoment der Scheibe berechnen und dann das Trägheitsmoment vom Rechteck abziehen.
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Ja, so wird es gemacht. Wichtig ist, dass du zu dem Trägheitsmoment des Quaders noch dessen Steineranteil dazu zählst, da sich dessen Schwerpunkt nicht auf der Rotationsachse befindet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Steinerscher_Satz
| Zitat: |
Frage 3: Wie berechnet man das Trägheitsmoment von einer Scheibe, bei der z.B. Kreisrunde- oder quadratische Flächen herausgeschnitten sind?
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So wie du es gerade beschrieben hast. Trägheitsmomente die sich auf die gleiche Achse beziehen darf man einfach addieren und subtrahieren. Die Transformation auf die gemeinsame Rotationsache gelingt mit dem Satz von Steiner. (Masse mal Abstandsquadrat dazu zählen)
Das gleiche gilt auch für Punktmassen. Diese haben um ihre Schwerpunktachse kein Massenträgheitsmoment, ihr effektives Trägheitsmoment um eine andere Achse ergibt sich nur aus dem Steineranteil.
Übrigens können auch viele 3-CAD Programme sämtliche kinetischen Daten eines beliebigen Körpers (Schwerpunkt, Hauptachsen, Trägheitstensor, usw.) berechnen.
Womit hast du das Bild gezeichnet?
mfg Fritz |
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sufi
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 9
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Verfasst am: Fr Okt 29, 2010 1:28 pm Titel: Trägheitsmoment |
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Danke Fritz, für deine Antwort.
Also die Antwort auf die Frage 2 ist richtig.
Lautet dann die Formel I= Is-(Ir-Mr*d)
I:Trägheitsmoment;
Is: Trägheitsmoment Scheibe;
Ir: Trägheitsmoment Rechteck
Mr: Masse Rechteck
d: Abstand zur Parallelachse
Bei d bin ich mir nicht sicher, also ich nehme den Abstand vom Massenschwerpunkt vom Rechteck bis zum Schwerpunkt der Scheibe. Richtig???
Das Bild ist mit Sketchup gemacht worden.
Aber die Konstruktion wird in AutoCad 2011 gemacht.
Kann ich das Trägheitstensor im CAD-Programm bestimmen?
Wie mach ich das? |
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sufi
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 9
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Verfasst am: Fr Okt 29, 2010 5:38 pm Titel: Trägheitsmoment |
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Hallo,
Ich habe ein neues Bild Hochgeladen. Die fertige Drehscheibe soll wie im Abb. dargestellt aussehen.
Die Massenverteilung der Scheibe ist inhomogen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, muss man von den Flächen bzw. Massen, die von der Scheibe herausgeschnitten sind. Das Trägheitsmoment berechnen (mit Anwendung von "Satz von Steiner") und subtrahiert werden.
Ist das richtig?
Was ist wenn man eine Masse auf der Scheibe befestig, siehe die Gelbeschraube, muss ich dann das Trägheitsmoment von der Gelbenschraube berechen (mit Hilfe vom Satz von Steiner) und mit den Trägheitsmoment der Scheibe addieren.
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1484
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Verfasst am: Fr Okt 29, 2010 7:57 pm Titel: |
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| Zitat: |
Lautet dann die Formel I= Is-(Ir-Mr*d)
I:Trägheitsmoment;
Is: Trägheitsmoment Scheibe;
Ir: Trägheitsmoment Rechteck
Mr: Masse Rechteck
d: Abstand zur Parallelachse |
Nein das ist falsch, richtig müsste es heißen:
I= Is-(Ir+Mr*d^2)
| Zitat: |
Wenn ich es richtig verstanden habe, muss man von den Flächen bzw. Massen, die von der Scheibe herausgeschnitten sind. Das Trägheitsmoment berechnen (mit Anwendung von "Satz von Steiner") und subtrahiert werden. |
Ja, das ist richtig.
| Zitat: |
Was ist wenn man eine Masse auf der Scheibe befestig, siehe die Gelbeschraube, muss ich dann das Trägheitsmoment von der Gelbenschraube berechen (mit Hilfe vom Satz von Steiner) und mit den Trägheitsmoment der Scheibe addieren. |
Ja das ist auch richtig, man kann aber auch das Trägheitsmoment der Schraube selbst ruhig weglassen und sie als Punktmasse betrachten (nur den Steineranteil betrachten) Der Fehler dürfte nicht sehr groß sein.
| Zitat: |
Die Massenverteilung der Scheibe ist inhomogen.
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Was genau meinst du damit? Das Material selbst ist doch überall gleich oder, nur die Form ist nicht kreisförmig, meinst du das damit? Ist die Dicke der Scheibe überall gleich.
Ob SketchUp Massenträgheitsmomente berechnen kann weiß ich nicht, Autocad kann es IMHO nicht, da Autocad nicht weiß was ein Körper ist sondern nur Linien kennt.
Darf man fragen was das Ganze werden soll? Die Form sieht ja immer bizarrer aus. Bei einer schnell rotierenen Scheibe muss man noch andere Dinge beachten als das Massenträgheitsmoment.
mfg Fritz
PS: es heißt 'das Massenträgheitsmoment' aber 'der Massenträgheitstensor' |
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Hausmann
Anmeldedatum: 04.11.2009 Beiträge: 637
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Verfasst am: Sa Okt 30, 2010 1:31 am Titel: |
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| Fritz hat Folgendes geschrieben: | | da du aber immer nur von einem Trägheitsmoment schreibst gehe ich mal davon aus, du meinst das Trägheitsmoment um die Rotationsachse der Scheibe. |
Würde ich auch vermuten; aber wie rotiert die Scheibe?
Bei den Trägheitsmomenten kann es eine vorgegebene Achse geben. Aber auch ohne diese findet man bestimmte (Haupt)trägheitsmomente entsprechend der Symmetrie. |
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sufi
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 9
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Verfasst am: So Okt 31, 2010 11:53 am Titel: |
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Hallo,
Deine Frage: "Darf man fragen was das Ganze werden soll?"
Es soll ein besitmmtes Drehmoment M erzeugt werden.
(Nehmen wir an, dass der Scheibe keine Flächen herausgeschnitten worden)
Um die Scheibe herum, soll ein Zeil umgelegt werden (tangential zur Drehpunkt) und mit gewichten belasten werden. Sodass, durch die Kraft F eine Drehbewegung entsteht. Dadass Zeil tangential zur mitte der Scheibe angelegt ist, ist der Hebelarm r gleich der Radius der Scheibe.
Deshlab gilt M=F*r;
Das Drehmoment soll an der Schraube "erzeugt" werden. Da sich die Schraube, je nach Bedingung, verschoben werden kann. Ändert sich auch das Drehmoment entsprechend dem Abstand von der Schraube zum Drehpunkt.
Somit habe ich die folgende Formel hergeleitet.
M=Msb*Rsb^2*alpha
mit Msb: Masse der Schraube.
mit Rsb:Abstand von der Schraube zur mitte
mit Alpha:Winkelbeschleunigung.
Alpha ist gleich: Alpha=M/I;
mit M: Drehmoment M=F*r;
mit I: Trägheitsmoment der Scheibe;
Also ist alpha gleich: Alpha=F*r/I; eingesetzt;
M=Msb*Rsb^2*F*r/I;
Nach F auflösen und so kann ich jetzt ein bestimmtes Drehmoment "erzeugen". Indem ich mit eine bestimmte Kraft F ziehe.
Also das Drehmoment an der Schraube zu "erzeugen" ist das Ziel.
Fritz du meintest, mann muss noch weitere Dinge bei einer Rotation einer Scheibe, beachten, welche denn?
Wenn du/ihr das obere nicht verstanden habe, dann meldt euch, ich werde eine Zeichnung reinstellen. Ich finde es toll, dass ihr mir Hilft, Danke. |
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1484
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Verfasst am: So Okt 31, 2010 1:32 pm Titel: |
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| Zitat: |
Fritz du meintest, mann muss noch weitere Dinge bei einer Rotation einer Scheibe, beachten, welche denn? |
Na ja, bei schnell drehenden Dingen (Rotoren) muss man so einiges beachten, damit sie stabil laufen.
Zunächst einmal sollte die Sache gewuchtet sein.
Soll heißen 1. statisch wuchten: Der Schwerpunkt der Scheibe sollte auf der Rotationsaches liegen. Wenn keine Kraft auf den Rotor einwirkt soll er in jeder Winkelstellung stehen bleiben können. (Das leuchtet den meisten Leuten noch ein.) Wenn das nicht beachtet wird treten abhängig von der Drehzahl hohe Zentripetalkräfte auf, die die Lager aufnehmen müssen. Ob das vertretbar ist kommt drauf an.
2. dynmaisch wuchten: Auch wenn der Schwerpunkt auf der Rotationsachse liegt, können 'Massenkräfte' auftreten, wenn nicht eine der Hauptachsen des Trägheitstensors auf der Rotationsachse liegt. (Die Deviationsmoment müssen verschwinden.) (Das leuchtet lange nicht mehr allen Leuten ein) Stell dir vor ein langer Stab ist schief auf einer Achse montiert, aber sein Schwerpunkt liegt auf der Rotationsachse, dann ist er statisch gewuchtet. Wenn man das Ding aber dreht, werden in den Lagern Kräfte auftreten, die versuchen den Stab in eine seiner Hauptachsen zu drehen.
Abhängig davon wie schnell das Ding drehen soll werden die Dinge immer komplizierter:
kritische Drehzahlen müssen beachtet werden (Die Welle bildet zusammen mit dem Rotor ein Feder-Masse-System, das nicht bei Resonanz angeregt werden sollte), dann muss der Rotor selbst die wirkenden Zentripetalkräfte aushalten können, usw.
Es kommt eben darauf an wie schnell das Ding drehen soll.
Irgendwie leuchtet mir die Funktion dieser Scheibe noch nicht ganz ein, ein Seil bewirkt eine Tangentialkraft, die Scheibe beschleunigt, OK und weiter? Die Kraft wird nicht immer in Tangentialrichtung wirken wenn sie nicht nachgeführt wird. Außerdem kann die Scheibe nicht ewig beschleunigen.
Erzähl uns doch mal die ganze Geschichte, wird das ein Uhrwerk oder so was?
mfg Fritz |
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sufi
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 9
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Verfasst am: Mo Nov 01, 2010 1:07 pm Titel: |
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Hallo,
ich folgenden Bild kann du sehen welche Funktion die scheibe haben soll.
Bei einer Ratte soll ein Drehmoment am Kniepunkt "erzeugt" werden.
Die Gelben Schrauben (Stängeln), werden beschleunigt und durch ihre masse, üben sie eine Kraft auf dem Knöcheln der Ratte auf.
Die Roten. und Grünenstangen sind dafür da, dass der oberschenkel fest gehalten wird. Diese Stangen kommen, "von weitweg" von der Ratte.
Wir gehen davon aus, dass der Oberschenkel nicht stabil gehalten werden kann.
Deshlab haben wir vor, einteil der Scheibe herauszuschneiden. Damit die Roten- und Grünenstangen durch die Scheibe, den Oberschenkel besser stabiliesieren können. Nachteil ist halt, dass das Trägheitsmoment schwerer zubechnen wird. Außerdem ist nicht der Drehpunkt gleich dem Schwerpunkt.
Frage: Es gilt: M=F*r;
F: Tangentialkraft; r: Scheiben Radius.
Gilt das auch wenn der Schwerpunkt nicht gleich dem Drehpunkt der Scheibe ist?
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sufi
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 9
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1484
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Verfasst am: Mo Nov 01, 2010 1:30 pm Titel: |
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Hallo
Was ich noch nicht verstehe ist was das ganze mit (Dreh-) Beschleunigung zu tun hat.
| Zitat: |
Die Gelben Schrauben (Stängeln), werden beschleunigt und durch ihre masse, üben sie eine Kraft auf dem Knöcheln der Ratte auf. |
Was soll das heißen? Sie müssen doch nicht beschleunigt werden um eine Kraft auf den Unterschenkel ausüben zu können, sie sind doch an der Scheibe montiert.
Womit wird die Scheibe angetrieben?
| Zitat: |
Frage: Es gilt: M=F*r;
F: Tangentialkraft; r: Scheiben Radius.
Gilt das auch wenn der Schwerpunkt nicht gleich dem Drehpunkt der Scheibe ist? |
Natürlich, mit dem Schwerpunkt hat das nichts zu tun, das ist eine Gleichung aus der Statik. Wichtig ist nur, dass r vom Angriffspunkt der Kraft auf die Drehachse weißt und senkrecht zur Kraft steht.
Die Ganze Geschichte erklärt immer noch nicht was du letztendlich vor hast. Wozu das Massenträgheitsmoment? Warum rollen wir die Geschichte eigentlich von hinten auf?
Was willst du letztendlich ausrechnen/messen/bezwecken?
mfg Fritz |
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sufi
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 9
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Verfasst am: Mo Nov 01, 2010 4:34 pm Titel: |
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Hallo,
>>Was ich noch nicht verstehe ist was das ganze mit (Dreh-) Beschleunigung zu tun hat. <<
Also wenn ich mit einer Tangentialer Kraft, an dem angebrachten Zeil, ziehe. Dann wird sich die Scheibe drehen. Durch die Drehung entsteht (ist auch) eine Beschleunigung.
Die Gelbenschrauben, sind nicht eng an dem knöcheln dran. Sie sind zum einem kleinen Abstand angebracht.
Mit der Drehung der Scheibe, drehen sich auch die Schreiben mit.
Wenn sie dann gegen das Bein treffen, wirkt eine Kraft Fi.
Mit dem Abstand vom Knöchel zum Drehpunkt Ri, ergibt dann das Drehmoment Mi;
Mi=Fi*Ri;
Anhand der Formel :
Ri=Rsb;
(M=Msb*Rsb^2*F*r/I
F=M*I/(Msb*Rsb^2*r)
So kann ich dann eine Kraft F ausüben um ein gewünschtes Drehmoment am Kniepunkt der Ratte zu "erzeugen".
Laut der Formel brauche ich das Trägheitsmoment I der Scheibe.
Eine Frage ich kann auch das Drehmoment berechnen wie folgt: ?
Mg=Ms-Mbr;
Mg: Gesamt Drehmoment;
Ms: Drehmoment der Scheibe;
Mbr: Drehmoment des Rattenbeins
Sagen wir, dass das Mbr bekannt sei.
Ms=F*Ri
Gilt das auch : Mg=F*Ri - Mbr ?
>>Auf deine Frage was das ganze soll?<<
Das ziel ist eine Biologiesche und keine physikalische Auswertung .
Es ist viel zu kompilziert zu erklären, was das ganze soll.
Deshalb habe ich von hinterherum angefangen.
Es soll nur ein bestimmtest Drehmoment an dem Kniepunkt des Rattenbein "erzeugt" werden. |
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1484
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Verfasst am: Mo Nov 01, 2010 5:03 pm Titel: |
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Ich glaube du hast dich da ein wenig in den Formeln verirrt.
| Zitat: |
(M=Msb*Rsb^2*F*r/I)
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Ich weiß nicht woher du die Formel hast, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie falsch ist.
Ich gebe dir mal einen Mechanik-Crash-Kurs:
Es gilt in der Mechanik die Formel:
M=F*r
Moment=Kraft mal Abstand
In der Dynamik gibt es das Newtonsche Gesetz:
F=m*a
Kraft=Masse mal Beschleunigung
Daraus lässt sich für die Rotation unter Zuhilfenahme des Trägheitsmomentes herleiten:
M=I*α
Moment=Trägheitsmoment mal Winkelbeschleunigung
Für eine Punktmasse m mit Radius r gilt ferner für das Trägheitsmoment:
I=m*r^2
Es ist wichtig zwischen m und M zu unterschieden! m steht für die Masse, M steht für das Drehmoment. Wenn du diesen Umstand ignorierst kannst du dir aus den obigen Formeln einen wunderbaren Kauderwelsch zusammenbasteln, der absolut keinen Sinn hat.
Du brauchst also überhaupt kein Massenträgheitsmoment. Alles was du für das Drehmoment am Rattenbein brauchst ist:
M=F*r
wobei F die Seilkraft ist und r der für das Seil wirksame Radius.
Bleib in der Statik und vergiss die Dynamik.
mfg Fritz |
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sufi
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 9
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Verfasst am: Mo Nov 01, 2010 8:51 pm Titel: |
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Hallo Fritz,
ich werde morgen oder am Mittwoch, die Herleitung meiner Formel stellen.
Werden dann weiter diskutieren.
Bis Bald! |
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