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Wirkungsgrad- Abnahme durch Alterung von Turbinen
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| raketenschubkraft :: vereiste schiefe ebene |
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Nachricht |
ben44
Anmeldedatum: 04.12.2010 Beiträge: 2
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Verfasst am: Sa Dez 04, 2010 5:53 pm Titel: Wirkungsgrad- Abnahme durch Alterung von Turbinen |
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schönen guten tag miteinander!
ich habe folgendes problem bei dem ich nicht weiterkomme. ich danke sehr für jegliche hilfe.
-abnahme des wirkungsgrades durch alterung von francis- und pelton-turbinen berechnen und mit hilfe einer funktionsgleichung (in Abhängigkeit der zeit) als graphen darstellen.
als wirkungsgrad wird immer der maximale wirkungsgrad angenommen.
die abnahme erfolgt ja vorallem durch die abnutzung der schaufelflächen. (die sind im neuzustand hochpoliert). und da kommt schon mein erstes problem: fehlende information über "gebrauchte" turbinen.
falls keine daten gefunden werden, könnte ich auch werte annehmen. aber auch dann komme ich nicht weiter.
wie gesagt ich bin sehr dankbar über alle inputs und tipps
mfg
ben |
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1485
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Verfasst am: Sa Dez 04, 2010 11:51 pm Titel: |
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Hallo
| Zitat: |
-abnahme des wirkungsgrades durch alterung von francis- und pelton-turbinen berechnen und mit hilfe einer funktionsgleichung (in Abhängigkeit der zeit) als graphen darstellen.
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Ja wie jetzt? Was soll man da berechnen? Man könnte genau so gut verlangen die Durchschnittstemperatur der Erdatmosphäre in den nächsten 10 Jahren analytisch herzuleiten.
Die hier wirkenden Einflüsse sind weitgehend unbekannt. Hauptsächlich werden Francis- und Kaplan- Turbinen wohl durch Kavitation beschädigt. Wenn der Absolutdruck des Wassers an der Saugseite der Schaufel unter dem Dampfdruck fällt entstehen Dampfblasen, die gleich wieder kollabieren und dabei regelrecht kleine Löcher ins Material sprengen.
Natürlich versucht man dies beim Entwurf möglichst zu vermeiden, allerdings kann man keine allzu hohe Sicherheit gegen Kaviation vorsehen, da dies eine schlechte Ausnutzung bewirken würde. Wie stark dann tatsächlich Kavitation auftritt, ist vom Betrieb abhängig. Selbst wenn man die genaue aufgrund von Kavitation entstehende Oberflächengeometrie kennen würde bedarf es sehr aufwändiger numerischer Berechnungen um auf den Wirkungsgrad schließen zu können.
Man kommt nicht herum es einfach auszuprobieren und Messwerte zu sammeln.
Bei Pelton-Turbinen sieht es etwas anders aus, da es sich um eine Freistrahlturbine handelt wird wohl kaum Kavitation auftreten. Der Verlust an Wirkungsgrad kommt hier vermutlich hauptsächlich durch mitgeschwemmte Partikel im Wasser, diese treffen mit hoher Geschwindigkeit auf die Schaufel und 'schleifen' diese ab. Doch auch das lässt sich wenn überhaupt numerisch berechnen.
mfg Fritz |
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ben44
Anmeldedatum: 04.12.2010 Beiträge: 2
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Verfasst am: So Dez 05, 2010 3:17 pm Titel: |
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vielen dank für deine ausführliche antwort.
dass die aufgabenstellung nicht einfach so lösbar ist, wurde mir mitlerweile mehrfach bestätig. ich werde deshalb folgende annahme stellen:
wenn eine neue pelton-turbine einen wirkungsgrad von 0.9 aufweist, sie nach 10 jahren noch einen wirkungsgrad von 0.8 hat und die partikelanzahl im wasser stets konstant ist, dann wird der wirkungsgrad linear abnehmen.
somit lautet die funktionsgleichung dieser annahme: f(x)=-0.01*x+0.9
natürlich stimmt dies in der praxis sehr wahrscheinlich überhaupt nicht.
aber dies ist die einzige lösung die meinem schulniveau entspricht. |
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1485
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Verfasst am: So Dez 05, 2010 4:19 pm Titel: |
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Ja, das wäre ein lineare Interpolation. Ich würde eher zu einer exponentiellen neigen, ist aber vermutlich nur Geschackssache, zumindest entsteht so kein negativer Wirkungsgrad, wenn man lange genug wartet.
Ich denke dass eine gewisse Belastung bei einer neuen Turbine mehr Schaden verursacht, als bei einer alten. (Zumindest scheint dies ein Urinstinkt des Menschen zu sein, dass neue Dinge wertvoller sind als alte und deshalb schützenswerter sind. zb. ist ein Kratzer im Auto, das vor 2 Tagen gekauft wurde viel schlimmer, als wenn es schon 5 Jahre alt ist.)
Man müsste also ansetzen:
η(t)=C*e^(-t/τ)
Du musst also nur noch die Konstanten C und τ (die sogenannte Zeitkonstante) bestimmen.
mfg Fritz |
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