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Wassertropfen

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Freier Fall / Lotrechter-&Waagerechter-Wurf :: Lösungsweg: Inhomogene lineare DGL 2. Ordnung  
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meeler88



Anmeldedatum: 14.12.2010
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BeitragVerfasst am: Di Dez 14, 2010 7:53 pm    Titel: Wassertropfen Antworten mit Zitat

Hallo,

brauche dringend Hilfe bei einer Physikaufgabe. Ich soll die maximale Größe eines Wassertropfens im Schwerefeld der Erde auf einer wasserabweisenden Oberfläche berechnen. So der Tropfen soll kugelförmig sein, also ist ja im Prinzip nur nach dem Radius gefragt. So gegen ist mir nur die Dichte und Oberflächenspannung von Wasser. Dichte = 1 g/cm und Oberflächenspannung = 0,073 N/m.

So für die maximale Größe muss ja irgendein Gleichgewicht herrschen. Aber ich weiß nicht welches. Könnt ihr mir da helfen? bzw einen Tipp geben wie ich die aufgabe angehen kann?

liebe grüße meeler
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Hausmann



Anmeldedatum: 04.11.2009
Beiträge: 637

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 1:34 am    Titel: Antworten mit Zitat

Man könnte den Randwinkel zwischen Oberfläche und Tropfenoberfläche angeben, Gleichung von YOUNG [;cos \varphi=\frac{\sigma_{13}-\sigma_{12}}{\sigma_{23}};] mit den OF Spannungen, 1 Festkörper, 2 Wasser, 3 Luft. Für [;cos\varphi<0;] ist er stumpf / nicht benetzend. Kugel kann ich mir schwer vorstellen. Vielleicht mal unter OF Spannung, Tropfen oder YOUNG nachsehen.
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Frank



Anmeldedatum: 06.05.2009
Beiträge: 603

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 9:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Im Schwerefeld ergibt sich ja abhängig von der Tropfenhöhe an der Unterseite ein höherer Innendruck, als an der Oberseite des Tropfens.
Nun könnte man den Tropfen als eine Art Druckbehälter betrachten, dessen maximaler Innendruck von der ertragbaren Spannung der Behälterwand (Oberflächenspannung des Wassers) abhängig ist.

Übersteigt der Innendruck an einer Stelle (hier also unten) diesen kritischen Wert, so wird der Tropfen auseinanderfließen und sich teilen.

_________________
MfG. Frank
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meeler88



Anmeldedatum: 14.12.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 11:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

also für den Innendruck des Tropfen gilt dann: p = g * dichte * 2 r
und die OF Spannung ist ja delta W durch delta A, wobei A ja die Oberfläche des Tropfens also 4 pi r² ist. Aber wie drücke ich jetzt die Abhängigkeit des Innendrucks von der OF Spannung aus?
Kann ich das als:
OF Sannung * Oberfläche = druck * Oberfläche * Radius ausdrücken?
Wenn ich das mache bekomme als Radius 0,72 mm als Lösung und das erscheind mir als irgendwie zu klein.
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Hausmann



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Beiträge: 637

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 11:55 am    Titel: Re: Wassertropfen Antworten mit Zitat

Hallo!
Frank hat Folgendes geschrieben:
Im Schwerefeld ergibt sich ja abhängig von der Tropfenhöhe an der Unterseite ein höherer Innendruck, als an der Oberseite des Tropfens.

Nicht bei frei fallenden Tropfen. (Dort müßte der Luftwiderstand entsprechend wirken.) Und bei aufliegenden Tropfen müßte man meines Erachtens die OF Spannung zur Unterlage beachten.

meeler88 hat Folgendes geschrieben:
maximale Größe eines Wassertropfens im Schwerefeld der Erde auf einer wasserabweisenden Oberfläche

Gilt das noch?
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isi1
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Beiträge: 2165
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 12:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Frank hat Folgendes geschrieben:
Im Schwerefeld ergibt sich ja abhängig von der Tropfenhöhe an der Unterseite ein höherer Innendruck, als an der Oberseite des Tropfens.
Nun könnte man den Tropfen als eine Art Druckbehälter betrachten, dessen maximaler Innendruck von der ertragbaren Spannung der Behälterwand (Oberflächenspannung des Wassers) abhängig ist.

Übersteigt der Innendruck an einer Stelle (hier also unten) diesen kritischen Wert, so wird der Tropfen auseinanderfließen und sich teilen.
Eine gute Idee, Frank,

bei σ=70mN/m ergibt sich durch die Oberflächenspannung etwa ein
Druck pk = 70mN/m / (2r)

Durch die Flüssigkeissäule am unteren Rand des Tropfens ein statischer
Druck ps = Dichte mal Höhe mal Erdbeschleunigung = 1g/cm³ * 2r * g

Pk = ps
70mN/m / (2r) = 1g/cm³ * 2r * g
r = 1,3mm

Also da muss noch was anderes wirken.

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meeler88



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BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 2:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

was ist denn dabei jetzt pk und ps? also ps ist doch der Schweredruck durchs Schwerefeld der Erde und was ist pk?

@hausmann
es geht immernoch um die maximale Größe eines Wassertropfens auf einer wasserabweisenden Oberfläche.
nur ist mir nichts über die oberfläche bekannt, außer das sie wasserabweisend ist.
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isi1
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 4:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

meeler88 hat Folgendes geschrieben:
was ist denn dabei jetzt pk und ps? also ps ist doch der Schweredruck durchs Schwerefeld der Erde und was ist pk?
Habe ich doch geschrieben:
Zitat:
.... Oberflächenspannung etwa ein
Druck pk = 70mN/m / (2r)
genauer: Druck durch die Oberflächenspannung einer Kugel.
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Hausmann



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BeitragVerfasst am: Do Dez 16, 2010 2:29 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
isi1 hat Folgendes geschrieben:
bei σ=70mN/m ergibt sich durch die Oberflächenspannung etwa ein Druck pk = 70mN/m / (2r)

[;p=\frac{2\sigma}{r} \Rightarrow r =2,7\ mm;] (offene Fragen beiseite)
mfG
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Frank



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BeitragVerfasst am: Do Dez 16, 2010 10:45 am    Titel: Antworten mit Zitat

r=2,7mm ( D=5,4mm) klingt doch nicht schlecht.
Ob das physikal. so richtig ist, bin ich mir aber auch nicht ganz sicher.

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MfG. Frank
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isi1
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BeitragVerfasst am: Do Dez 16, 2010 12:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hausmann hat Folgendes geschrieben:
[;p=\frac{2\sigma}{r} \Rightarrow r =2,7\ mm;] (offene Fragen beiseite)
Ja das hört sich schon vernünftiger an als meine Formel, Hausmann.
Hier stehts ja, ich hätte nur nachsehen müssen: Young-Laplace-Gleichung

@Frank
: Das mit dem Tropfen ist natürlich eine arge Vereinfachung. Am Fuß des Tropfens, bei der wasserabstoßenden Oberfläche sind die physikalischen Verhältnisse wohl wesentlich aufwendiger zu berechnen.

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flachzange



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Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Do Dez 16, 2010 3:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, dass man das mit der Young-Laplace-Gleichung berechnen kann ist verständlich, aber dafür benötigt man doch den Druck, welcher nicht gegeben ist.
Wie kommt man dann auf den Radius von 2.7mm mit sigma = 0.073N/m?
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isi1
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Beiträge: 2165
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BeitragVerfasst am: Do Dez 16, 2010 6:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

flachzange hat Folgendes geschrieben:
Ok, dass man das mit der Young-Laplace-Gleichung berechnen kann ist verständlich, aber dafür benötigt man doch den Druck, welcher nicht gegeben ist.
Wie kommt man dann auf den Radius von 2.7mm mit sigma = 0.073N/m?
Wie oben schon gezeigt, flachzange, nehmen wir einfach den statischen Druck im Wassertropen. Dabei wird natürlich einiges vernachlässigt.
Isi1 hat Folgendes geschrieben:
Durch die Flüssigkeissäule am unteren Rand des Tropfens ein statischer
Druck ps = Dichte mal Höhe mal Erdbeschleunigung = 1g/cm³ * 2r * g
Pk = ps
Mit 0,073N/m:
2* 73mN/m / r = 1g/cm³ * 2r * g
r = 2,7mm

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WiesGart



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Do Dez 16, 2010 8:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Meeler, wer bist du?
Auch bei Blum an der Tu BS Phyisk? xD
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Hausmann



Anmeldedatum: 04.11.2009
Beiträge: 637

BeitragVerfasst am: Do Dez 16, 2010 9:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

isi1 hat Folgendes geschrieben:
Young-Laplace-Gleichung.

Ach komm, isi1! Smile Innendruck Kugel durch OF Spannung
[;A=4\pi r^2;\ dA=8\pi rdr;\ dV=Adr;]
[;\sigma=\frac{dE}{dA}=\frac{pdV}{dA}=\frac{pr}{2}\Rightarrow p=\frac{2\sigma}{r};] Bei Seifenblasen (wegen der Innenfläche) übrigens [;p'=\frac{4\sigma}{r};]
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