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Der radioaktive Zerfall - halblogarithmische Darstellung
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| Mol-Berechnungen :: Facharbeit in Physik - Der starre Körper |
| Autor |
Nachricht |
Experience
Anmeldedatum: 24.12.2010 Beiträge: 1
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Verfasst am: Fr Dez 24, 2010 1:49 am Titel: Der radioaktive Zerfall - halblogarithmische Darstellung |
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Hey,
leider habe ich folgendes Problem:
Dargestellt sind zwei Graphen, die den radioaktiven Zerfall aufzeigen sollen. Der Erste beschreibt die Anzahl an Impulse in Relation zur vergangenen Zeit in Minuten, der zweite beschreibt den gleichen Effekt, allerdings wird dort aus der Impulsanzahl vorher der Logartihmus Naturalis (ln) gezogen, weil die erste Darstellung den Sachverhalt nicht genau (warum?) definieren würde.
Zu diesem zweiten Ansatz diene die "halblogarithmische Darstellung" ln n(t) = -Lamda * t + b
Was ist eine halblogarithmische Darstellung? Erinnert mich sehr an eine lineare Gleichung?!
Hoffe mir kann irgendwer helfen :/.
Frohe Weihnachten, |
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isi1 Site Admin
Anmeldedatum: 13.03.2007 Beiträge: 2165 Wohnort: München
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Verfasst am: Fr Dez 24, 2010 9:58 pm Titel: Re: Der radioaktive Zerfall - halblogarithmische Darstellung |
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| Experience hat Folgendes geschrieben: | Hey,
leider habe ich folgendes Problem:
Dargestellt sind zwei Graphen, die den radioaktiven Zerfall aufzeigen sollen. Der Erste beschreibt die Anzahl an Impulse in Relation zur vergangenen Zeit in Minuten, der zweite beschreibt den gleichen Effekt, allerdings wird dort aus der Impulsanzahl vorher der Logartihmus Naturalis (ln) gezogen, weil die erste Darstellung den Sachverhalt nicht genau (warum?) definieren würde.
Zu diesem zweiten Ansatz diene die "halblogarithmische Darstellung" ln n(t) = -Lamda * t + b
Was ist eine halblogarithmische Darstellung? | Das sieht so aus, Experience.
Der Vorteil ist, dass die Menge der noch vorhandenen Substanz, die Intensität der Strahlung bei dieser Darstellung Geraden bildet, während die Lineare Darstellung bekanntlich e-Funktionen ergibt.
Hast Du zwei radioaktive Substanzen im Gemisch, so ergibt die halblog. Darstellung der Strahlungsintensität zwei Geraden mit unterschiedlicher Steigung (mit einem Knick dazwischen).
Das hat jetzt einen großen Vorteil, denn aus den beiden Steigungen sind die Halbwertszeiten der beiden Substanzen zu ermitteln. _________________ Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ |
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1485
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Verfasst am: Sa Dez 25, 2010 4:13 pm Titel: |
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So ähnlich macht man das auch beim Bode-Diagramm:
http://www.google.at/images?q=Bodediagramm&hl=de&safe=off&prmd=ivns&source=lnms&tbs=isch:1&ei=xfkVTeX1LcGu8QOaza2EBw&sa=X&oi=mode_link&ct=mode&ved=0CBAQ_AU&biw=1024&bih=576
Für die Magnitude verwendet man die dimensionslose Einheit dezi-Bel, die auf dem Logarithmus des Leistungsverhältnisses basiert.
Logarithmische Skalen sind am Anfang verwirrend, erweisen sich aber mit etwas Übung als sehr praktisch und logisch. Damit gelingt es Zusammenhänge zu erkennen, die man mit linearer Skalierung nicht sehen würde, außerdem können Werte deren Größenordnung stark schwankt noch gut dargestellt werden. (0.001 ist von 0.01 genauso weit entfernt wie 10000 von 1000, im linearen Fall wären die kleinen Werte nur ein Punkt auf der Achse)
(Böse Zungen behaupten ja, wenn man auch völlig sinnlose Messwerte oft genug logarithmiert kann man immer einen linearen Zusammenhang hinein interpretieren )
mfg Fritz |
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