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technische kondensatoren

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scharfer Strahl aus Deckenlampe :: Kirchhoffsch'ne Regeln  
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drako



Anmeldedatum: 06.12.2010
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: Do Feb 17, 2011 9:27 pm    Titel: re Antworten mit Zitat

sooo und jetzt fällt mir gerade noch was ein richtet ein Kondensator eig. gleich?!? dachte das macht immer die Diode das sie die negativen Halbwellen nach oben klappt?!?!?
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Fritz



Anmeldedatum: 12.07.2009
Beiträge: 1485

BeitragVerfasst am: Do Feb 17, 2011 11:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

( Vmax am Kondensator liegt bei mir bei etwa 7,83V danach geht es sehr schleppend vorran)


Jaja, klar. Das meinte ich mit voll geladen. Die Batteriespannung beträgt doch nur 9V, der Emitterwiderstand und der Transistor fressen auch etwas. Die Stromquelle geht in Sättigung und der Strom fällt stark ab.

Sinnvollerweise wirst du den Kondensator im Versuch nur bis etwa 5V laden können, ohne dass sich die Stromquelle störend auswirkt.

Die Spannung, die am Kondensator angegeben ist, ist die Obergrenze, darüber darf man keines Falls hinaus, sonst kann einem der Kondensator um die Ohren fliegen.

Genau so ist bei einem KFZ, das maximal zulässige Gesamtgewicht angegeben. Deswegen darf man auch fahren wenn weniger drin ist, man muss das Auto nicht immer bis auf 3.5t balastieren Wink

Bei 0.6V am Kondesator sollte die Messung aber funtkionieren.

Wie hast du denn das Multimeter angeschlossen? Hast du auf den richtigen Messbereich geschaltet? AC/DC beachtet? Hast du die Strippen auch bei der Strombuchse des Multimeters angeschlossen? Ist vielleicht die Sicherung im Multimeter zerschossen?

Zitat:

und ich habe eig keinen Text übernommen lediglich umgeschrieben bei mir wird die Schriftart in Times New Roman angezeigt.


Sorry, für die Unterstellung. Bei mir sah es so aus, als hätten einzelen Teile andere Schriftarten. Im großen und ganzen aber sehr gut geschrieben. Ein paar Sachen sind mir noch eingefallen:

Beim Dielektrikum hast du geschrieben, dass der Grund für die Kapazitätserhöhung darin liegt, dass in einem Isolator keine frei beweglichen Elektronen vorhanden sind. Das stimmt zwar, aber im Vakuum oder Luft sind ja auch keine freien Elektronen, das kann also nicht der Grund sein. Es ist eher so, das die Dipole im Material sich nach dem Feld ausrichten und dabei Energie speichern. Wie das genau funktioniert ist aber wohl ein Spur zu kompliziert, man bräuchte schon die Maxwellgleichungen um es besser zu verstehen.

Du hast geschrieben, dass der Metallpapierkondensator 'selbstheilend' ist, du solltest aber auch dazu schreiben was man daraunter eigentlich versteht und wie das funktioniert.

Bei der Auswahl des Kondensators ist auch auf dessen Frequenzeigenschaften zu achten. (Wer einmal versucht hat einen Oszillator mit einem ELKO zu bauen weiß das.)

mfg Fritz
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drako



Anmeldedatum: 06.12.2010
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: Fr Feb 18, 2011 6:17 pm    Titel: re Antworten mit Zitat

hey,

habe das Ampermeter richtig eingeschlossen und auf DC gestellt (Messbereich 20 mA). Mit welchen Formeln kann ich die Schaltung nun berechnen?? Angenommen ich lasse den Strom nicht messen welche spannung liegt den in etwa an? das nur einer die Spannung abliest und ein anderer schreibt es, abhängig von der Zeit, die Ergebnisse an die Tafel.
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Fritz



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Beiträge: 1485

BeitragVerfasst am: Fr Feb 18, 2011 6:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

(Messbereich 20 mA)


Ja klar, da wirst du höchstens in der letzten Stelle etwas merken, ich schrieb ja von 10µA (10*10^-6 A), das ist nur ein Tausendstel von 10mA.

Ein geeigneter Messbereich wären 200µA oder 20µA, wenn das dein Mulitmeter nicht kann brauchst du irgend ein anderes.

Sorry, aber der Strom muss so klein sein, sonst ist der Kondensator zu schnell voll um irgendwas zu messen.

Zitat:

Mit welchen Formeln kann ich die Schaltung nun berechnen??


Wie ich die Schaltung dimensioniert habe, habe ich schon geschrieben. Wie du die Spannung am Kondensator ausrechnest, sagt die Formel:

Q=C*U

Dann musst du noch wissen, dass der Strom die zeitliche Änderung der Ladung ist, also für konstanten Strom:

I=Q/t

Wenn du das kombinierst kommst du auf die Spannung am Kondensator.

mfg Fritz
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drako



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BeitragVerfasst am: Fr Feb 18, 2011 6:55 pm    Titel: re Antworten mit Zitat

sprich U= (I*t)C

aber wie stelle ich mit so etwas eine Tabelle auf dachte zum schluss sollten sie die Kapazität des Kondensators bestimmen?
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Fritz



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Beiträge: 1485

BeitragVerfasst am: Fr Feb 18, 2011 8:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Miss einfach zu festegelegten Zeitpunkten die Spannung am Kondensator. Die Spannung wird dann über der Zeit in einem Diagramm aufgetragen. Diese Punkte sollten mehr oder weniger auf einer Geraden liegen, die Steigung der Geraden hängt mit der Kapazität zusammen.

Wenn du kein geeignetes Amperemeter auftreiben kannst, kannst du auch einen bekannten Widerstand mit z.b 1k nehmen und die an ihm abfallende Spannung mit dem Multimeter messen, das aber nur zur Linderung der größten Not.

mfg Fritz
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drako



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Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: So März 13, 2011 3:18 pm    Titel: re Antworten mit Zitat

hey,

referat ist super gelaufen, habe mich in den letzen tagen noch etwas mehr über Kondenstoren informiert. Hätte nun wieder ein paar Fragen. Es ist immer die rede von Esr aber was genau bedeutet das?!? und was genau is die Durchschlagsspannung? Am anfang eines Netzteils hat man ja eine sinus kurve, durch eine Diodenschaltung wir dann die negative Halbwelle nach obengeklappt oder? Eine Tiefpasschaltung lässt nur tiefe Frequenzen passieren, Hochpass nur hohe Frequenzen und ein Bandpassfilter lässt dann einen bestimmten Bereich zu?!?
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Fritz



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Beiträge: 1485

BeitragVerfasst am: So März 13, 2011 3:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ja ein ganzer Wurf von Fragen!

Ich werde versuchen, das ein wenig zu sortieren:

1. ESR: equvalent serial resistance - äquivalenter Serienwiderstand

Jeder Kondenstor hat einfach durch seine Anschlussdrähte, die Metallfolien bzw. den Elektrolyten einen gewissen Innenwiderstand, den man sich in Serie zum eigentlichen Kondensator denken kann. Elektrolyt-kondensatoren scheiden hier besonders schlecht ab, da der Elektrolyt nie so so gut leiten kann wie ein Metall.

siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Equivalent_Series_Resistance#Normung_und_Ersatzschaltbild

Der ESR macht den Kondensator 'langsam' er bildet zusammen mit der Kapazität ein RC-Glied. Kondensatoren mit hohem ESR eignen sich deshalb nicht als Abblockkondensatoren oder für hohe Frequenzen.


2. Durchschlagspannung:

Das ist die Spannung, die ein Kondensator maximal aushalten kann. Sie wird im wesentlichen durch das Dielektrikum bestimmt, das kann eben nur eine gewisse elektrische Feldstärke aushalten, wird diese überschritten wird es schlagartig leitfähig (er schlägt durch) erhitzt sich und wird zerstört. Der Kondensator ist dann hinüber. (bzw. er explodiert)

Die Durchschlagspannung bestimmt somit zusammen mit der Kapazität die Energie, die maximal in einem Kondensator gespeichert werden kann.


3.
Zitat:

Am anfang eines Netzteils hat man ja eine sinus kurve, durch eine Diodenschaltung wir dann die negative Halbwelle nach obengeklappt oder?


Du beschreibst ein einfaches Netzteil mit Gleichrichter, das stimmt alles soweit. Aber was hat das jetzt konkret mit Kondensatoren zu tun?


4.
Zitat:

Eine Tiefpasschaltung lässt nur tiefe Frequenzen passieren, Hochpass nur hohe Frequenzen und ein Bandpassfilter lässt dann einen bestimmten Bereich zu?!?


Ja, das stimmt auch. Außerdem gibt es noch die Bandsperre, die ein gewisses Frequenzband unterdrückt, und alles andere durchlässt, also die Umkehrung eines Bandpassfilters.



Wir können über die letzten beiden Themen gerne weiter diskutieren, allerdings ist es IMHO besser dafür jeweils einen eigenen Thread aufzumachen.

mfg Fritz
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drako



Anmeldedatum: 06.12.2010
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: So März 13, 2011 5:56 pm    Titel: re Antworten mit Zitat

zu 3. das hatt nicht direkt mit kondensatoren zu tun bin nur zufällig darüber gestolpert.


ach ja ich hätte noch eine Frage, bei Metallpapier-Kondensatoren spricht man immer von selbstheilend wie kann man sich das den vorstellen?
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Fritz



Anmeldedatum: 12.07.2009
Beiträge: 1485

BeitragVerfasst am: So März 13, 2011 8:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

bei Metallpapier-Kondensatoren spricht man immer von selbstheilend wie kann man sich das den vorstellen?


Auf das Papier ist eine dünne Metallfolie aufgedampft. Wenn das Papier an einer Stelle durchschlägt so erhitzt sich das Metall an dieser Stelle sehr stark und verdampft. Dadurch wird die schadhafte Stelle von selbst isoliert.

mfg Fritz
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