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Praktische Anwendung: Auftriebskörper-Frage
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| Wasser - Druck und Energiegewinnung aus diesem :: Problem mit Fadenpendel/Federpendel |
| Autor |
Nachricht |
laterne123
Anmeldedatum: 13.03.2011 Beiträge: 7
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Verfasst am: So März 13, 2011 2:29 pm Titel: Praktische Anwendung: Auftriebskörper-Frage |
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Hi,
vorab ein Bild von dem ich Spreche.
Es handelt sich um einen Schwimmerschalter, der Schwimmer steigt ganz langsam. An der Stelle ON wird ein Stromkreis geschlossen. Ist der Schalter am Schaltpunkt für ON, können kleine "Wellenbewegungen" bzw Erschütterungen zu einem häufigen Schließen und Öffnen des Stromkreises führen. Das versuche ich irgendwie möglich zu vermeiden.
Meine Idee ist z.B. am Schwimmer kleine Gewichte zu befestigen, sodass er trotz steigendem Pegel in der "OFF" Position bleibt. Jetzt würde ich mir wünschen das der Schwimmer ab einem bestimmten Wasserpegel "schlagartig" nach oben schießt. Ist ein maximaler Pegel erreicht, dann geht die Wassersäule wieder schnell in Ausgangsposition zurück. Dann sollte der Schwimmer wieder in die Ausposition gehen.
Ist das physikalisch möglich, wenn ich das richtige Gewicht finde?
Oder hat jemand eine andere Idee, wie ich das Problem mit dem Schaltpunkt lösen könnte?
Gruß.
Martin |
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Fritz
Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 1485
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Verfasst am: So März 13, 2011 8:41 pm Titel: |
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Hallo
| Zitat: |
Meine Idee ist z.B. am Schwimmer kleine Gewichte zu befestigen, sodass er trotz steigendem Pegel in der "OFF" Position bleibt. Jetzt würde ich mir wünschen das der Schwimmer ab einem bestimmten Wasserpegel "schlagartig" nach oben schießt.
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Das wird so nicht funktionieren. Die Gewichte verschieben nur die Einschalthöhe, verhindern aber nicht das Prellen.
Was du bräuchtest ist irgendeine Art von Hysterese. zb. mit Haftreibung Der Schwimmer müsste also etwas schwergängig gehen und erst bei größerer Belastung 'wegrutschen', umgekehrt das gleiche.
Dies kann aber gefährlich werden, ist die Haftreibung zu groß, so kann es passieren, dass der Schalter überhaupt nicht mehr schaltet und steckenbleibt.
Mir fällt gerade ein: Du könntest es mit einem kleinen Permanentmagneten versuchen. Der müsste so angeordnet sein, dass er im ausgeschalteten Zustand zb. an einer kleinen Blechplatte haftet. Wenn der Wasserspiegel steigt, reißt er sich los und bleibt dann so lange oben, bis der Wasserspiegel wieder ganz abgefallen ist. Die Hysterese müsste sich mit der Stärke des Magneten einstellen lassen.
Wenn du keine Hysterese willst sondern nur hochfrequente Störungen unterdrücken willst könnte man auch eine kleine elektronische Schaltung entwerfen, die das wegfiltert. (Tiefpass + Komparator)
Würde der Sensor nicht nur ein Ein/Aus-Signal liefern sondern die analoge Position des Schwimmers so könnte man mit Elektronik und Software noch sehr viel mehr machen. Aber das braucht es vielleicht gar nicht.
mfg Fritz |
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Frank
Anmeldedatum: 06.05.2009 Beiträge: 603
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Verfasst am: Mi März 16, 2011 9:29 am Titel: |
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Ich würde zwei Schalter mit unterschiedlichen Schaltpunkten verwenden.
Jeder Schalter wird so mit einem Relais verbunden, dass eine Selbsthalteschaltung entsteht und diese nur durch den jeweils anderen Schalter (bzw. Relais) gelöst werden kann.
Damit hat man die Möglichkeit einen Einschaltpunkt (oberer Schaltpunkt)und einen separaten Ausschaltpunkt (unterer Schaltpunkt) zu definieren, ohne dass durch kleinere Wellenbewegungen ein Schaltwechsel erfolgt.
Für eine mechanische Lösung würde ich dem Schwimmkörper unter Wasser eine großflächige Platte verpassen, die so angeordnet ist, dass sie parallel zur Wasseroberfläche (damit quer zur Bewegungsrichtung des Schwimmers) liegt. Damit erreicht man eine größere mechanische Dämpfung, der Schwimmer reagiert nicht mehr so gut auf kleinere Wellen.
Die Dichte der Platte sollte ungefähr der des Wassers entsprechen, zur Not kann man sie mit Ausgleichsgewichten versehen. _________________ MfG. Frank |
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