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Frage zu einer Aufgabe zum Thema schiefe Ebene/Gleitreibung


 
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Leistung im Sport :: Quantitative Herleitung der ...  
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Samsong



Anmeldedatum: 09.06.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Do Jun 09, 2011 3:04 pm    Titel: Frage zu einer Aufgabe zum Thema schiefe Ebene/Gleitreibung Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe für meine Physik für Biologen Vorlesung eine Übungsaufgabe gerechnet.
Es geht mir hier nicht direkt um Lösungen sondern nur um die Plausibilität der Lösung bzw vieleicht einen Denkfehler von mir.

In der Aufgabe wird ein Boot(Masse 90kg) eine Uferböschung von 20° hinaufgezogen. Es wird immer parallel zur Böschung gezogen und es soll die Haftreibung vernachlässigt und mit der Gleitreibung gerechnet werden(Koeffizient=0,9).
Ich habe dazu die Gewichtskraft in die beiden Komponeten (Hangabtriebskraft=m*g*sin 20 und Normalkomponente=m*g*cos 20) zerlegt, und dann aus der Normalkomponente, über Gleitreibungskraft=0,9*Normalkomponente) die Gleitreibung berechnet.

Normal ist es ja so, dass eine Reibung eigentlich immer der Bewegung entgegenwirkt. In diesem Fall muss ich doch aber die Zugkraft mit der das Boot die Böschung hochgezogen wird berechnen indem ich zur Hangabtriebskaft noch die Gleitreibungskraft dazu addiere. Ist dies so korrekt? Mich(also Nichtphysiker) stört bei so einer Aufgabe, dass ich ja eigentlich nicht nur die Kraft kompensieren muss, die das Boot den Hang hinunterzieht(incl. Reibung) sondern dass ich doch eigentlich noch mehr Kraft aufbringen muss, denn damit das Boot die Böschung hochkommt muss ich ja eine resultierende Kraft haben.

Mir kommt dies auch komisch vor, weil die Person so mit F=1048,655N ziehen müsste! Ist das überhaupt realistisch. Als Endergebnis wird die Arbeit gefragt, die dazu nötig wäre, wenn das Boot 10m die Böschung hochgezogen würde. das wären dann ja mit W=F*s also W=1048,655N*10m=10486,55Joule. Ist das nicht ein bisschen sehr viel? Oder habe ich einen Denkfehler darin. Es wäre schön wenn mir das jemand mal erklären könnte. Vieleicht denke ich ja auch einfach zu kompliziert.

Danke schon mal im Voraus
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isi1
Site Admin


Anmeldedatum: 13.03.2007
Beiträge: 2165
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Do Jun 09, 2011 3:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Fehler liegt wahrscheinlich in dem Ribungskoeffizienten µ=0.9.
Das entspricht etwa Gummi auf Asphalt. Auf dem Gras der Böschung bei dem glatten Boot schätze ich etwa µ=0,3.

_________________
Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ
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tjark84



Anmeldedatum: 15.04.2011
Beiträge: 66
Wohnort: Ottobrunn

BeitragVerfasst am: Sa Jul 30, 2011 1:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Die Rechnung stimmt schon.

Stimme auch Isi zu, dass der Reibungskoeffizient zu hoch angesetzt ist. Da ist es fast einfacher das Boot senkrecht aus dem Wasser zu heben Smile

_________________
There are only 10 kinds of people: those who understand binary code and those who don't
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